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Entscheidung bei 133 MHz: Der beste Chipsatz für den Pentium III Coppermine
1 - Einleitung
Sicher erinnern Sie sich noch an Oktober letzten Jahres, als Intel den Nachfolger des Pentium III Katmais vorstellte. Die Einführung des generalüberholten Coppermine-Prozessors war für Intel existenziell, denn der Athlon von AMD war zu dieser Zeit der schnellere PC-Prozessor. Für Intel wurde die Situation allmählich peinlich, da die Konkurrenz deutlich billiger war.
Der Kern des Coppermine basiert im wesentlichen auf dem des Katmais. Beim Coppermine wurde hingegen der L2-Cache direkt auf das Silizium des Prozessors integriert (On-Die) und läuft seitdem mit vollem Prozessortakt. Auch die Breite des dazugehörigen Datenpfades wurde vervierfacht. Damit wurde der Pentium III deutlich schneller und konnte zum Athlon aufschließen, richtig überholt hat er ihn aber noch nicht. Beinahe hätte sich das Blatt zugunsten von Intel gewendet, wenn da nicht diese fatale Fehlentscheidung in der Vergangenheit gewesen wäre. RAMBUS scheint heute Intels gesamte Planung zu gefährden.
Verliert Intel seine Macht?
Eine wichtige Eigenschaft des Coppermine ist die Unterstützung für 133 MHz Bustakt. Höhere Bustaktraten sind immer willkommen, so dass eigentlich jeder glücklich geworden wäre - vorausgesetzt, Intel hätte dafür auch einen passenden Chipsatz angeboten. Letztes Jahr standen die Sterne schlecht für Intel. Bei Chipzilla war die eigene Hab- und Machtgier der Grund für die peinliche Panne.
Es ist schon etwas länger her, als Intel sich entschloss, plötzlich RAMBUS-Speicher den Vorzug zu geben. Der Grund dafür war nicht die Überlegenheit des RAMBUS-Designs, sondern die Tatsache, dass Intel große Aktienpakete dieser (damals noch kleinen) Firma übernehmen konnte. Man wollte den Markt in die eigene Hand nehmen und der IT-Branche die Firmen-Doktrin unmissverständlich klarmachen. Nach Ansicht von Intel sollte es nur noch einen Weg geben, und dies war Intels Weg.
- Seite vor Intels "Caminogate" i820