Serial ATA vs. UltraATA

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18:00 - 07/11/2003 von Patrick Schmid

Die steigende Verfügbarkeit von Laufwerken mit Serial-ATA-Schnittstelle zeigt die zwischenzeitlich stark gestiegene Bedeutung, denn über kurz oder lang wird UltraATA abgelöst werden. Die Kabel sind oft zu kurz, unpraktisch und der Luftzirkulation oft genug im Weg. Beim Einbau eines Laufwerkes muß auf die Konfiguration geachtet werden (Stichwork Master/Slave) und auch die maximale Bandbreite der Schnittstelle liegt mit 100 MB/s (UltraATA/100) allmählich in einer Region, die folgenden Festplatten-Generationen bald erreichen werden.

Bislang bereitet die Schnittstelle leistungstechnisch keine Engpässe, denn ATA-Festplatten kommen gerade einmal auf Bandbreiten von 70 MB/s. Für die Gesamtleistung bedeutet der Umstieg auf Serial ATA also keinen Fortschritt, auch wenn dieses Interface werbewirksam gern mit "150 MB/s" in Szene gesetzt wird.

Von großer Bedeutung sind jedoch zusätzliche Features wie etwa Hot Plugging (Anstecken und Abziehen von Laufwerken im laufenden Betrieb) und Command Queuing, das bei Serial ATA II implementiert wird. Damit ist das Fundament gelegt, um SCSI im mittleren Preissegment Marktanteile abzunehmen. Alle wichtigen Hersteller haben entsprechende Laufwerke für den Business-Bereich bereits auf dem Markt (Maxtor MaXLine, WD Raptor) oder bereiten entsprechende Produkte vor.

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