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Episode 1: Der 8 Stunden- Notebook-Akku

19:00 - 24/10/2005 von Harald Thon

Wunderbare Zukunft: Das 8 Stunden-Notebook soll laut Intel schon 2008 Wirklichkeit werden

Der entscheidende Nachteil eines Notebooks gegenüber einem Desktop-PC liegt klar auf der Hand: Während ein PC solange einsatzbereit ist, wie Strom aus der Steckdose kommt, kann ein Notebook im mobilen Einsatz nur solange von Nutzen sein, wie die Batterie Energie liefert. Es ist also von entscheidender Bedeutung, wie sparsam das System und seine einzelnen Komponenten mit der in der Batterie gespeicherten Energie umgehen. Natürlich könnte man einfach die Kapazität der Batterie beliebig vergrößern, um so die Akkulaufzeit zu verlängern. In der Folge stiege aber auch das Gewicht des Mobil-PCs signifikant an. Aus dem ehemals mobilen, portablen PC würde dann eine transportable PC-Kiste im Format eines Schuhkartons. Darüber hinaus erwarten viele Anwender von einem modernen Notebook noch, dass es annähernd so leistungsfähig wie ein Desktop-PC sein soll.

EBLWG - Das Gremium zum Energiesparen

Die Erkenntnis, dass der Spagat zwischen dem Wunsch der Anwender nach zunehmender Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig längerer Akkulaufzeit im Alleingang nur schwer hinzukriegen ist, mag einer der Gründe für die Gründung der Mobile PC E xtended B attery L ife W orking G roup, kurz EBLWG , im Oktober 2002 gewesen sein.

Die Mobile PC EBLWG geht auf Intels Anfang 2002 gestartete "Battery Life Initiative" zurück. Während Letztgenannte Intels Versuch war, wichtige Komponenten- und Subsystem-Lieferanten für Notebooks von der Vision des "acht Stunden-Notebooks" zu überzeugen, ist die Mobile PC EBLWG ein Industriegremium. In diesem haben sich führende System-, Subsystem- und Komponentenlieferanten zusammengeschlossen, um die Vision vom Notebook, welches acht Stunden mit einer Akkuladung läuft, bis zum Jahr 2008 Wirklichkeit werden zu lassen. Die Liste der Mitglieder liest sich wie das Who-is-Who der Notebook-Branche. In ihr finden sich unter anderem neben AMD und Intel, Systemlieferanten wie Compal und Wistron, genauso wie die beiden großen Grafikchiphersteller ATI und Nvidia, Produzenten von Arbeitspeicher wie Infineon oder Samsung, und natürlich diverse Displayhersteller und Markenhersteller von Notebooks, wie z.B. DELL, Hewlett Packard oder Lenovo (ex-IBM). Natürlich arbeiten auch die Softwarehersteller wie Microsoft und Batterieproduzenten, sowie Hersteller von Brennstoffzellen in diesem Konsortium mit. Jeder für sich und alle zusammen arbeiten auf allen Ebenen daran, Bauteile, Materialien, Komponenten, aber auch Software zu entwickeln, welche die in der Batterie des Notebooks gespeicherte Energie effizienter Nutzen kann. Darüber hinaus versucht man neuartige Energiespeicher, oder besser gesagt Energielieferanten wie die Brennstoffzelle, zur Serienreife für den Einsatz im Laptop zu entwickeln.

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Kommentare zum Beitrag
tom9999 19/03/2008 02:14
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-0+

Also ich habe meinem Sohn ein Notebook fertig gemacht für die Uni zum mitschreiben, was ziemlich nahe an die 8h rankommt. Es handelt sich dabei um ein Thinkpad A20 mit P3/750Mhz. Auser dem Hauptakku ist statt dem CD-Laufwerk ein Zusatzakku verbaut.(kann bei dem Garät on the fly gewechselt werden)Mit diesem Gerät kann mann locker Office-Arbeiten unter XP mit Word oder Excel erledigen!!
Mann sollte sich mal auf den Sinn und dien Anwendungsbereich eines Notebooks beschränken. Wer natürlich ein Gerät als Desktop-Ersatz kauft, hatt auch die nötige Steckdose in der Nähe!
Sie können das Gerät leicht nachbauen: A20 mit 14"Display und 1GB Ram,P3M mit 750Mhz. Beide Akkus wurden neu bei Ebay ersteigert-wie auch der Rest. Kosten etwa 250-350EUR

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