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Episode 2: Basiswissen über Notebook-Akkus

19:00 - Dienstag, 25. Oktober 2005 von Harald Thon
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2 - Wiederaufladbare Batterie-Typen

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Die Ni-Cadmium-Batterie: Alter Bekannter

Die erste Alkaline-Batterie wurde 1899 vom Chemiker Junger entwickelt. Er setzte als positive Elektrode Nickel, als negative Elektrode Cadmium ein. Als Elektrolyt verwendete er Kalilauge. Dem alkalinen (=alkalisch reagierenden) Elektrolyten verdankt diese Zelle ihren Namen. Knapp fünfzig Jahre später gelang es Neumann die erste versiegelte Ni-Cd-Zelle herzustellen.

Bis Anfang der 90er Jahre hat sich die NiCd-Batterie zur gebräuchlichsten wiederaufladbaren Batterie im Konsumerbereich gemausert. Im Notebookbereich spielt sie heute jedoch keine Rolle mehr. Denn in den darauf folgenden Jahren wurden neue, noch leistungsfähigere Batterietypen entwickelt.

Die Ni-Metallhydrid-Batterie: Höhere Energiedichte

Den Anfang machte die 1990 zur kommerziellen Reife gelangte wiederaufladbare Nickel-Metallhydrid-(NiMH)-Batterie. Bei gleicher Bauart verfügen Energiespeicher dieses Typs über eine höhere Energiedichte (max. 120 Wh/kg) als identisch konstruierte Nickel-Cadmium-Zellen (max. 80 Wh/kg). Zudem wird bei ihrem Einsatz auf das hochgiftige Cadmium verzichtet. Die höhere Energiedichte der Ni-MH-Zelle erkauft man mit einer geringeren Gesamt-Lebensdauer. NiMH-Batterien wurden als Energiespeicher in den ersten Notebooks eingesetzt. Bis vor zwei, drei Jahren waren sie als preisgünstige Alternative zu den erstmals 1991 kommerziell eingesetzten, relativ teuren Li-Ion-Batterien noch in dem einen oder anderen Billig-Notebook anzutreffen. Die wieder aufladbare Nickel-Metallhydrid-Batterie bleibt und ist nach Stückzahlen bis auf weiteres, der bis dato meistverwendete elektrische Energiespeicher für mobile Anwendungen.


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