Die Li-Ionen-Batterie: Nahezu wartungsfrei

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19:00 - 25/10/2005 von Harald Thon

Heutzutage gilt die Lithium-Ionen- (Li-Ion)-Batterie als DIE Batterie fürs Notebook schlechthin. Lithium ist das leichteste Metall, und Zellen auf Basis von Lithium vereinen eine sehr hohe Energiedichte (max. 160 Wh/kg) mit einer geringen Selbstentladungsrate (zirka zehn Prozent der Gesamtkapazität der Zelle pro Monat). Sowohl NiCd- als auch NiMH-Zelle sehen hier mit zwanzig bzw. dreißig Prozent Ladungsverlust pro Monat wesentlich schlechter aus. Mit bis zu tausend Ladezyklen ist die Lebensdauer von Li-Ionen-Batterien zwar nicht so hoch wie die einer NiCd-Batterie (max. 1500 Zyklen), aber zumindest doppelt so hoch als die der NiMH-Variante (500 Zyklen). Im Gegensatz zu den beiden Letztgenannten beobachtet man bei einem Li-Ionen-System auch keinen Memory-Effekt. Das heißt, die Li-Ionen-Batterie muss nicht regelmäßig vollständig entladen werden und ist daher vergleichsweise wartungsfrei. Auf Grund der höheren Zellspannung von 3,6 Volt lassen sich durch Reihensschaltung von zwei oder mehr Zellen relativ einfach Batteriepacks für Notebooks fertigen. Um kleine mobile Endgeräte wie Mobiltelefone mit Energie zu versorgen, genügt sogar meist schon eine einzige Zelle. Setzt man dagegen Ni-Typen für denselben Zweck ein, sind auf Grund der geringeren Zellspannung von nur 1.25 Volt deutlich mehr Zellen in Reihe zu schalten.

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