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Errechnet man aus den Batterielaufzeiten der beiden Idle-Messungen die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems, so ergibt sich, dass das gesamte System bei aktivem Backlight eine Leistungsaufnahme von 16 Watt hat. Schaltet man das Display auf externe Wiedergabe, sinkt die Leistungsaufnahme um beinahe 4.5 Watt. Dies ist demzufolge der Anteil an elektrischer Leistung den das Backlight verbraucht. Bei Belastung und 100cd/m² hellem Display verbraucht das Gerät etwas mehr als 19 Watt. Die zusätzlichen drei Watt gegenüber dem Betrieb im Idle-Mode gehen auf das Konto von CPU, Arbeitsspeicher, aktivem Chipset und zu einem geringen Teil der Grafikkarte.
Dreht man die Helligkeit voll hoch steigt die mittlere Leistungsaufnahme auf 21 Watt und die Akkulaufzeit verringert sich um zirka 15 Minuten. Unter diesen Bedingungen schluckt das Backlight also bis zu sieben Watt.
Die beiden Messungen bei einer Displayhelligkeit von 36cd/m² und knapp 12cd/m² sind eher von akademischer Bedeutung, da bei diesen Helligkeitswerten kein ergonomisches Arbeiten möglich ist. Sie sollen lediglich zeigen wie stark die Akkulaufzeit in Abhängigkeit von der Helligkeit des Displays variiert.
Will man im Akkubetrieb die Akkulaufzeit also maximieren empfiehlt es sich das Display wirklich nur so hell zu stellen , wie es einem für ergonomisches Arbeiten unter gegebenen Beleuchtungsverhältnissen notwendig erscheint. Wechselt man von einem hell erleuchteten in einen eher spärlich beleuchteten Raum kann man die Helligkeit ruhig ein wenig zurücknehmen. Das verlängert nicht nur die Akkulaufzeit sondern schont auch die Augen.
