Betrieb von WLAN-, LAN- und PAN-Komponenten

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19:00 - 27/10/2005 von Harald Thon

Stromverbrauch bei intensiver Wireless-LAN-Nutzung

Seit Einführung von der Centrino-Mobiltechnologie gehört, zumindest nach Intels Ideologie - Entschuldigung, natürlich Terminologie - ein WLAN-Modul quasi zum "guten Namen" eines Notebooks. Aber natürlich gibt es auch bei AMD bewehrten Geräten, solche die ab Werk über ein internes WLAN-Modul, z.B. vom Hersteller Broadcom verfügen. Inwieweit die intensive Nutzung dieser Komponente sich in der Praxis auf die Batterielaufzeit auswirkt, soll Gegenstand der folgenden Messreihe sein. Die wichtigsten Parameter die den Energiebedarf eines WLAN-Moduls nachhaltig beeinflussen sind

die Signalqualität und die Entfernung zwischen Notebook und WLAN-Access Point das Powermanagement der Karte der Gerätetreiber.

Letztgenannter ist unter anderem dafür verantwortlich wie stark die CPU bei der Datenübertragung belastet wird. Denn um Geld zu sparen, gehen die Hersteller verstärkt dazu über, Funktionen, die gewöhnlich die Hardware ausführt, als Software zu implementieren. Dadurch steigt die CPU-Belastung teilweise erheblich, was sich in einer niedrigeren Batterielaufzeit auswirken kann.

Im Test haben wir die Batterielaufzeit des Testnotebooks im Zusammenspiel mit zwei verschiedenen mini-PCI-WLAN-Modulen von Broadcom und Intel, sowie einem Modul im PC-Karten-Format (Gigabyte GN-WMAG01) untersucht.

Mini PCI-WLAN-Module von Intel und Broadcom

Die GN-WMAG01-Karte von Gigabyte für den PC-Card-Slot wurde zum Nachrüsten für Notebooks ohne integrierte Wlan-Komponenten entwickelt.

Um eine möglichst gleich bleibende Signalqualität zu gewährleisten wurden alle Messungen bei einer konstanten Entfernung zwischen Access Point und Notebook durchgeführt (10 Meter). Hierzu wurde der Mobil-PC an einer festen Position in einem Büro unseres Labors aufgestellt, der Access-Point stand ebenfalls an einer fixen Position im Raum nebenan.

Um die Karten auf Trab und die Verbindung aufrecht zu erhalten, kopieren wir mit einem selbst programmierten Tool eine 1.2 MB große komprimierte Datei zyklisch vom Notebook auf einen dedizierten Server. Da die Datei locker in den Arbeitsspeicher passt, verfälscht der Stromverbrauch der Festplatte die Messung nicht. Die Zeit bis die Batterie leer ist und das Notebook ausgeht, loggen wir in einer Datei mit.

Der selbstprogrammierte "Network Analyzer" sorgt für konstanten Datenverkehr
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