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19:00 - 27/10/2005 von Harald Thon

Unser Praxistest zeigt anschaulich, wie viel Strom die einzelnen Komponenten oder auch externe Geräte im ungünstigsten Fall konsumieren und wie sich dadurch die Batterielaufzeit teilweise deutlich verkürzt.

Eine pauschale Aussage über den Energieverbrauch einzelner Subsysteme des Notebooks kann man nicht geben, da jeder Anwender die Komponenten unterschiedlich stark und oft nutzt. Man sieht aber an den Ergebnissen deutlich, dass man als Anwender durch sein Nutzungsverhalten den Energieverbrauch des Systems entschieden mitbestimmt.

Damit auch Sie in Zukunft das Maximum an Akkulaufzeit aus Ihrem Akku rausholen können, haben wir die wichtigsten Erkenntnisse des Artikels noch einmal in einer Liste der 10 besten Stromspartipps für Notebooks

Sie wollen das Maximum aus Ihrem Notebookakku herausholen? Die den 10 Stromspartipps für Notebooks von THG machen aus einem Stromfresser zwar kein Energiesparwunder. Sie werden Ihnen aber helfen den Energievorrat des Akkus optimal auszunutzen und die Akkulaufzeit, um einige (entscheidende) Minuten zu verlängern.

Zehn THG-Tipps, um die Akkulaufzeit zu verlängern

Passen Sie die Bildschirmhelligkeit den Beleuchtungsverhältnissen an. Wenn das Notebook über ein zusätzliches Tool zur Energieverwaltung der CPU oder andere Systemkomponenten verfügt, empfiehlt es sich die darin enthaltenen Voreinstellungen zu verwenden. Zusätzliche manuelle Einstellungen am CPU-Powermanagement lohnen in der Regel kaum. Liefert der Hersteller kein zusätzliches Tool sollte immer die Einstellung Portable/Laptop in den Energieoptionen von Windows gewählt werden. Dies ist in der Regel vollkommen ausreichend, da die Prozessoren selbst über eine intelligente Energieverwaltung verfügen. Eine manuelle Wahl anderer Powerschemas in Abhängigkeit der gerade ausgeführten Anwendung lohnt unserer Erfahrung nach nur in Ausnahmefällen. Deaktivieren sie die wireless-Module für Bluetooth und WLAN, wenn Sie sie nicht nutzen. Stellen sie das Notebook so auf, dass die Wärme aus dem Innern ungehindert nach außen kann und meiden Sie starke Sonnenbestrahlung. Bei schlechter Belüftung staut sich die Wärme im Innern, der Lüfter dreht sich häufiger und verbraucht Strom. Hohe Temperaturen lassen zudem den Akku überproportional schnell altern. Wer sein Notebook vorwiegend für typische Officeanwendungen nutzt, sollte die Treibereinstellungen der Grafikkarte immer so wählen, dass möglichst viel Energie gespart wird. Achten Sie auf genügend Arbeitsspeicher. Ist dieser zu klein müssen ständig Daten von der Festplatte nachgeladen werden was den Stromverbrauch stark ansteigen lässt. Das Refreshen des Arbeitsspeichers benötigt dagegen nur relativ wenig Energie. Als DVD-Player-Software empfehlen wir WinDVD von Intervideo, da dieser offenbar ein intelligentes Powermanagement besitzt: In unserem Test bescherte dies eine 18 Minuten längere Laufzeit. Vermeiden Sie soweit möglich unterwegs Anwendungen auszuführen, die den Akku schnell leer saugen (Kodierung von MP3-/Video-Dateien, Spielen, mobiles Fernsehen). Die dabei auftretenden relativ hohen Entladungsströme infolge der hohen Leistungsaufnahme von CPU und GPU sind Gift für die Gesamtlebensdauer der Batterie. Sie wirken sich unter Umständen sehr negativ auf die begrenzte, maximale Anzahl der Ladezyklen des Akkus aus. Grundsätzlich gilt: Stecken Sie nur die externen Geräte an, die Sie auch tatsächlich nutzen und deaktivieren sie im Gerätemanager diejenigen Schnittstellen, welche Sie nicht oder nur selten nutzen. Denn selbst im quasi Standby-Betrieb verbrauchen Geräte respektive die entsprechenden Schnittstellen Energie.

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function Neues_Fenster(){window.open("/leserbrief.html?mailto:harald@tomshardware.com%3Fcc%3Duwe.scheffel@tomshardware.com&subject%3DLeserbrief+Notebook-Batterie-Laufzeit", "Leserbrief","> Das aktuelle THG-Artikelarchiv für Mobile Computing

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