Unter den drei neuen Testkandidaten stiehlt Epox eindeutig der Konkurrenz die Schau. Ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse mit Front aus dem gleichen Material, dazu ein großes beleuchtetes Display - das hat die Konkurrenz nicht zu bieten. Auf dem großen beleuchteten Display werden beispielsweise Taktrate der CPU, Arbeitsspeicher und Größe der Festplatte sowie Auflösung der Onboard-Grafik angezeigt. Derartige Features hat kein Konkurrent im weiten Feld der Barebone-Welt zu bieten. Die Uhrzeit lässt sich mit der Systemzeit unter Windows abgleichen. Beachtung verdient die Gestaltung der Klappe des Laufwerkschachts, bei der sich die Tasten an nahezu jedes Laufwerk (DVD/CD) anpassen lassen. Fingerspitzengefühl ist bei der Installation einer leistungsfähigen AGP-Grafik a lá GeForce FX 5900 Ultra gefragt: Nur mit sehr viel Aufwand lässt sie sich am Netzteil vorbeiquetschen. Zudem fehlt hier eine Isolation zur Verhinderung eines Kurzschlusses - wir legten ein Faltblatt zwischen beide Bauteile. Überhaupt sollte der Anwender von massiven AGP-Grafikkarten mit großen Kühlkörpern Abstand nehmen. Spitzenmäßig hat Epox die Kabelführung innerhalb des Barebones gelöst, denn IDE- und Spannungskabel sind in der Länge perfekt ihren Einsatz abgestimmt. Ein Alleinstellungsmerkmal ist weiterhin der Kühler, der Prozessor und Northbridge des Chipsatzes mit einem Kühlkörper erfasst.

Lassen sich anpassen: Tasten für Auswurf der Schubladen bei DVD/CD-Laufwerken

