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Der EZ Buddie von Elitegroup ist schon aus einem der vergangenen Tests im Juli dieses Jahres her bekannt. Allerdings hat der Hersteller einige Detailverbesserungen vorgenommen, so dass wir das Barebone erneut in einen Vergleich einbezogen. Die modifizierte Gehäusefront im Spiegel-Look vermittelt jetzt einen viel hochwertigeren Eindruck als beim vergangenen Test. Das große Display informiert wie schon beim Vorgänger über CPU-Taktrate und sonstige Aktivitäten wie beispielsweise Festplattenzugriffe. Überhaupt kann dem neuen EZ Buddie optische Attraktivität zugesprochen werden. Slots für Kartenleser und Anschlüsse für USB/Fire Wire befinden sich nach wie vor hinter Abdeckungen, die sich etwas zu leicht öffnen lassen. Das DVD/CD-Laufwerk ist ebenfalls hinter einer vertikal öffnenden Klappe versteckt. Neu hinzugekommen ist ein Heatpipe-System zur Kühlung der CPU, welches den konventionellen Boxed-Kühler ersetzt. Bei Volllast steigt die CPU-Temperatur bis auf 62°C an, gleichzeitig entsteht ein Betriebsgeräusch zwischen 54 db(A) und knapp 60 db(A). Die Angabe variiert deshalb so stark, da die Lüfterdrehzahl ständig hoch- und heruntergeregelt wird. Ansonsten gibt es im geräumigen Gehäuse kaum Hitzeprobleme, da sich die Wärmequelle "Netzteil" außerhalb des Chassis in einem separaten Gehäuse befindet. Nicht ganz trivial bleibt die Montage der Festplatte: Die Schrauben am Rahmen führen schnell zur Verkantung. Dafür gibt es an der Gehäuserückseite den Anschluss für ein analoges 56K-Modem. Verbesserungswürdig erscheint die Kabelverlegung innerhalb des Barebones, wobei hier Epox den absoluten Musterkandidaten stellt.
Wie alle Systeme hat auch der EZ Buddie eine Art Pointe zu bieten: Im geschlossenen Barebone (ohne Sichtfenster) arbeitet ein beleuchteter Lüfter!

Nachtdesign - der Regler ist beleuchtet!

