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Erster KX133-Vergleich: Epox EP-7KXA gegen Asus K7V
12 - Fazit
Die Benchmark-Ergebnisse zeigen erneut, dass der AMD Irongate-Chipsatz technisch überholt ist. Der KX133 erzielt bei praktisch gleichen Preisen deutlich bessere Ergebnisse. Einen dringenden Grund zur Aufrüstung von AMD750 auf KX133 gibt es derzeit jedoch nicht. Die Vorteile des KX133 liegen in der höheren Speicherbandbreite dank 133 statt 100 MHz Speichertakt sowie besseren Leistungen bei Programmen, die aus AGP 4x schon Nutzen ziehen können. Die hohe Speicherbandbreite macht sich ebenfalls nur bei anspruchsvoller Software wirklich bemerkbar.
Wer jedoch heute einen Athlon-PC anschaffen möchte, der sollte gleich zum KX133 greifen. Der Irongate liegt ein gutes Stück unter dem derzeit technisch machbaren.
Da wir in diesem Test nur zwei Boards verglichen haben, gibt es einen Gewinner und einen Verlierer. Das Asus K7V erhält verdientermaßen unsere Empfehlung, da es absolut stabil und eine sehr gute Performance bietet. Außerdem ist die Ausstattung besser als bei Epox. Unser umfangreicher Vergleichstest wird zeigen, ob sich das Asus-Board auch gegen ein knappes Dutzend anderer Konkurrenzen durchsetzen kann.
Kritik geht an die Software-Abteilung von VIA. Dessen Programmierer haben sich bislang nicht um ordentliche Windows-2000-Treiber gekümmert, obwohl es das neue Microsoft-Betriebssystem seit Dezember letzten Jahres auf dem Markt ist. Bei einigen KX133-Boards kann Windows 2000 nicht zur vollen 3D-Performance hochfahren, da es den neuen KX133-Chipsatz noch nicht erkennt. Uns hat das Herumdoktern mehrere Stunden Arbeitszeit gekostet, bis durch einen neuen INF-Eintrag die volle AGP-Performance herausgeholt werden konnte. Es sollte doch für VIA ein Klacks sein, den Anwendern ein Update zur Verfügung zu stellen, wenn wir es schon schaffen. Unverständlich bleibt, dass VIA die Schuld indirekt den Motherboard-Herstellern in die Schuhe schiebt. Wir hoffen, dass sich VIA dieser Win2000-Problematik bald annimmt.
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