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Erster KX133-Vergleich: Epox EP-7KXA gegen Asus K7V
2 - Das Epox 7KXA

Epox war die erste Firma, die ein Board mit VIAs neuem Athlon-Chipsatz ausliefern konnte. Seit über einem Monat ist das 7KXA inzwischen erhältlich, doch wie so oft ist das erste Produkt am Markt nicht unbedingt auch das schnellste bzw. beste, wie sich später noch herausstellen wird. Viele Besitzer dieses Boards klagen nämlich über Instabilität.
Das 7KXA erfüllt alle Ansprüche, die wir heute an ein modernes Motherboard stellen:
5 PCI-Slots, alle master-fähig 1 AGP-Slot (4x) 1 AMR-Slot 1 ISA-Slot 3 DIMM-Sockel 2 ATA66 IDE-Ports 4 USB-Ports, jedoch ist das Kabel für die beiden zusätzlichen Anschlüsse nicht im Lieferumfang Hochwertige Schaltregler Bis zu 768 MB RAM ECC-Unterstützung Award-BIOS Alle aktuellen ACPI-Funktionen Temperatur-, Spannungs- und Lüfterdrehzahl-ÜberwachungDas Handbuch ist ausführlich und deckt jeden erdenklichen Bereich souverän ab. Im BIOS lässt sich der Speichertakt auf 100 oder 133 MHz festlegen, während man als FSB-Takt 83 / 88 / 90 / 95 / 100 / 110 oder 115 MHz wählen darf. Die Schritte sind - vor allem im Bereich über 100 MHz - zum sinnvollen Übertakten jedoch eindeutig zu groß.
Durch einen Jumper auf der Platine wird der FSB von 100 auf 133 MHz heraufgesetzt, was heute jedoch leider noch nutzlos ist. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass ein heutiger Athlon-Prozessor diesen hohen Bustakt verträgt. Dennoch wollten wir es wissen und verwendeten einen Athlon, der mit dem niedrigen Mutiplikator x5 läuft. Nur so konnten wir sicherstellen, dass nicht der Prozessor an einem Scheitern Schuld ist. 133 MHz x5 ergibt 667 MHz, was noch innerhalb der Spezifikationen für diesen Prozessor liegt. Doch der Bildschirm blieb nach dem Starten leider schwarz. Die Diagnose ist eindeutig: Weder das Board noch der Chipsatz halten diesen hohen Bustakt aus; somit steht der Jumper für die Zukunftsträume der Ingenieure, die dieses Board entworfen haben...
Epox liefert zusammen mit dem 7KXA das Programm Ghost 5.1 aus, mit dem man komplette Festplattenpartitionen auf ein anderes Laufwerk kopieren und somit sichern kann. Auch zum Vervielfachen eines Festplatteninhalts (Fachbegriff: Klonen) lässt sich diese Software verwenden.
Unsere Tests zeigten die gleichen Stabilitätsprobleme, die auch in vielen Newsgroups heiß diskutiertes Thema sind. Hinsichtlich der Stabilität ist das 7KXA alles andere als beeindruckend. Während der Benchmarks erlebten wir häufig Abstürze, die man nur durch die langsamsten Timing-Einstellungen im BIOS halbwegs verhindern konnte. Wer dieses Board besitzt und auf Stabilität angewiesen ist, sollte was Leistung anbelangt, vorerst etwas zurückstecken. In unserer Redaktion könnten wir solch ein Board zum Beispiel überhaupt nicht brauchen, da man beim Verfassen eines Artikels nur ungern unterbrochen wird. Leider ist das nicht die einzige schlechte Nachricht, denn auch die Leistungswerte des 7KXA können nicht überzeugen.
Interessant waren die Tests unter Windows 2000, denn wegen der eigenwilligen Numerierung der Geräte konnte das Betriebssystem die CPU-AGP-Brücke des KX133 auf dem Epox-Board nicht erkennen. Dadurch läuft der AGP unter Windows 2000 nicht mit voller Leistung, was in miserabler 3D-Performance resultiert.
Wir haben einen Trick herausgefunden, der den Bug umgeht.
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