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Erster KX133-Vergleich: Epox EP-7KXA gegen Asus K7V
3 - Die ungewöhnliche Geräte-Numerierung des KX133
Jede Komponente eines PC-Systems muss von den neuen Microsoft-Betriebssystemen erst einmal identifiziert werden. Nur so weiß Windows, wie es dieses zu behandeln hat. Zur Liste jener Geräte gehören zum Beispiel Grafikkarten, Netzwerkkarten und Soundkarten. Gleiches gilt für die Motherboard-Ressourcen wie Chipsätze und Schnittstellen. Zu diesem Zweck hat jedes Gerät zwei Nummern, die je 32 Bit groß sind. Anhand der ersten Nummer lässt sich der Hersteller herausfinden. Intel hat beispielsweise Hex "8086", VIA verwendet den ID-Code "1106". Die zweite Nummer beschreibt das Gerät selbst. Ein komplexer Motherboard-Chipsatz besteht aus mehreren Einzelkomponenten und erhält deshalb gleich mehrere Nummern zugeteilt, die für bestimmte Funktionen stehen. Viele Grafik- oder Netzwerkkarten besitzen hingegen nur eine Nummer.
Chipsätze bestehen in der Regel aus zwei Bausteinen, besser bekannt als North und South Bridge. Beide können über den PCI-Bus miteinander kommunizieren. Typische Funktionen solcher Chipsätze sind die Host Bridge, die CPU/AGP Bridge, manchmal eine PCI-to-ISA Bridge oder der IDE-Controller, um nur einige zu nennen. Unter Windows 95, 98 und Windows 2000 können Sie sich alle Bestandteile im Gerätemanager anschauen. Die Interpretation der vielen Nummern steht in den INF-Dateien, die Sie im Windows-INF-Verzeichnis finden.
Ein sehr einfacher Weg, um alle ID-Nummern Ihrer PCI- und AGP-Geräte auszulesen, ist das Programm WPCEDIT, dass Sie unter www.h-oda.com erhalten. Auf dieser Website finden Sie übrigens noch mehr nützliche Programme, die weltweit ihresgleichen suchen. WPCEDIT ist eigentlich dafür gedacht, die Parameter der PCI- oder AGP-Geräte zu modifizieren und ist daher sehr mächtig. Wenn Sie mehr als nur die IDs ansehen wollen, sollten Sie sich mit dem Programm gut auskennen, ansonsten sind Abstürze vorprogrammiert. Das Untermenü Devices im Menü Edit gibt uns beim Asus K7V diese Liste aus:

Diese Angaben erscheinen auf den ersten Blick etwas verwirrend, jedoch sieht man schon klar, welche Geräte Teil des VIA-Chipsatzes sind (erkennbar an der ID 1106). Wir interessieren uns lediglich für die Host Bridge (0691) und die CPU-to-AGP Bridge (8598), die fälschlich PCI-PCI Bridge genannt wird. Sobald Windows 2000 die ID 8598 ausliest, lädt es den AGP-Treiber viaagp.sys.
Nach Installation der VIA-Treiber für Windows 98 ergibt sich in den Systemeinstellungen folgendes Bild (Screenshots wurden unter der englischen Sprachversion angefertigt):

Sie erkennen "VIA Tech CPU to AGP Controller" sowie "VIA Tech VT83C69X CPU to PCI Bridge". Und noch einmal ein Screenshot, diesmal von Windows 2000:

Wenn Windows 2000 alle vier Geräte des KX133 richtig erkennt, können Sie sicher sein, dass der AGP auch funktioniert.
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