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Erster KX133-Vergleich: Epox EP-7KXA gegen Asus K7V

19:00 - Mittwoch, 19. April 2000 von Thomas Pabst
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6 - Asus K7V

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Allzu lang brauchten wir uns mit dem Asus-KX133-Board K7V nicht beschäftigen. Wie schon für die vergangenen Tests, lieferte uns Asus wiederum ein stabil laufendes und sehr zuverlässiges Motherboard. Erst kürzlich hat Asus seine Produkte so erweitert, dass man die gesamte Prozessor-Konfiguration ohne Jumper oder DIP-Schalter vornehmen kann. Auch Overclocker sollen damit angesprochen werden, denn alle Einstellungen lassen sich nun bequem im BIOS vornehmen.

Stabilität ist für diejenigen Anwender von höchster Wichtigkeit, die hauptsächlich beruflich damit arbeiten. Doch auch Overclocker haben dank stabil laufender Boards ein leichteres Leben. Erwähnenswert ist an dieser Stelle der vorbildliche BIOS-Support der Firma Asus. Sobald ein neuer Prozessor erhältlich ist, werden für die meisten Boards ohne große Verzögerung entsprechende BIOS-Versionen zum Download bereit gestellt, die den neuen Chip unterstützen. Firmen wie ABit mögen im Overclocking-Bereich bisher führend gewesen sein, jedoch konnte bisher kein Konkurrent ähnlich guten Support bieten wie Asus.

Das K7V folgt der Tradition, ist daher gut ausgestattet und durchdacht:

5 PCI-Slots, alle master-fähig 1 AGP Pro-Slot 1 AMR-Slot 3 DIMM-Sockel 2 ATA66 IDE-Ports 2 oder 4 USB-Ports, das benötigte Adapterkabel ist im Lieferumfang enthalten Schaltregler für die Spannungsversorgung Bis zu 1,5 GByte SDRAM oder VCRAM (Virtual Channel) ECC-Unterstützung Award Anti-Virus BIOS im Phoenix-Look Alle aktuellen ACPI-Funktionen Temperatur-, Spannungs und Lüfterdrehzahl-Überwachung Optional: Onboard Aureal Audio

Das Handbuch für dieses Board ist vollständig, es enthält die Beschreibung aller Einstellungen - selbst die BIOS Beep-Codes. Das jumperfreie Design erlaubt die problemlose Konfiguration im BIOS oder alternativ die Verwendung von DIP-Schaltern. Die I/O-Spannung lässt sich auf dem Board zwischen 3,3 und 3,56 Volt variieren, während alles übrige im BIOS erledigt werden kann. So lässt sich die Prozessorspannung in Schritten zu 0,05 V verändern. Folgende Taktraten stehen für den FSB zur Verfügung: 90 / 92 / 95 / 97 / 100 / 101 / 103 / 105 / 107 / 110 / 112 / 115 / 117 / 120 / 122 / 124 / 127 / 130 / 133 / 136 / 140 / 145 / 150 und 155 MHz. Das sollte die Herzen der Overclocker höher schlagen lassen. Beim Speichertakt kann man zwischen 100 oder 133 MHz wählen.

Wichtig für Overclocker ist folgendes: Wenn Sie es mit den Einstellungen übertrieben haben, so dass das Board nicht mehr starten will, wird es nach einem Reset mit den Standard CPU-Parametern starten und Sie direkt in das entsprechende BIOS-Menü führen. Bei anderen Boards ist es oftmals nötig, das gesamte CMOS per Jumper zu löschen, bevor sich der Rechner wieder starten lässt. Diese Lösung ist in jedem Fall der beste Weg, den man sich zur Zeit wünschen kann.

Nachdem wir herausgefunden hatten, dass man am besten das BIOS 1004.02A anstelle des neueren 1004.04A verwendet, lief das Board absolut stabil mit jedem der drei Betriebssysteme. Die Leistung war dabei ebenfalls auf höchstem Niveau. Das 7KXA erscheint im Vergleich zum Asus K7V geradezu langsam. Auch das eigentlich hervorragende Referenzboard von VIA ist nicht so schnell wie das K7V.


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