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Erster Vergleichstest mit Athlon-Motherboards

19:00 - Samstag, 21. August 1999 von Thomas Pabst
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1 - Marktsituation

Wir nehmen die ersten verfügbaren Athlon-Motherboards unter die Lupe und veröffentlichen die Benchmark-Ergebnisse.
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Der neue Prozessor von AMD ist auf dem Markt und hat die Gemüter aufgerüttelt. Jedoch kann man ohne dem passenden Motherboard nichts mit dem Athlon-Prozessor anfangen. Die Marktsituation sieht derzeit nicht gerade rosig aus: Prozessoren und Chipsätze stehen gerade einmal OEMs und Integratoren zur Verfügung, in den Geschäften sind Athlons -wenn überhaupt - nur in geringen Stückzahlen verfügbar. Darüber hinaus fehlen entsprechende Produktionskapazitäten bei den Motherboard-Herstellern.

Die große Fehleinschätzung

Wenn ein neues Produkt vor der Tür steht, werden Distributoren und Integratoren gefragt, einen sogenannten Forecast abzugeben. Basierend auf diesen Daten kalkulieren die Hersteller die notwendigen Kapazitäten für die Produktion und bestellen die notwendigen Bauteile. Diese Prognosen waren für den Athlon und die entsprechenden PC-Systeme sehr vorsichtig angesetzt. Nach den ersten positiven Testergebnissen sind die Hersteller plötzlich von Anfragen überrannt worden und kommen mit der Produktion nicht hinterher.

Einige Hersteller wollten erst einmal abwarten, bevor sie sich in das vermeintliche Risiko stürzen. Nun konzentrieren sich Bestellungen für Athlon-Boards auf die wenigen, die sich schon im vornhinein für eine Produktion von Athlon-Systemen entschieden hatten. Um es deutlich zu machen: Für unseren Test erreichen gerade einmal Boards von Gigabyte, FIC and Microstar International (MSI) das Labor. Die Lage wird sich wohl erst entspannen, wenn andere Motherboard-Firmen mit ihrer Produktion nachziehen. Im September kann sicherlich damit gerechnet werden. Wir sind der Auffassung, dass auch Intel einen gewissen Anteil an der Situation hat.


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