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Erstes DVD-Laufwerk mit SATA-Schnittstelle: MSI XA52P

19:00 - Sonntag, 4. Juli 2004 von Patrick Schmid
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1 - MSI ist erster! Endlich DVD-Laufwerke mit SATA-Schnittstelle

Mischmasch-Konfigurationen zwischen Festplatten mit Serial ATA-Schnittstelle und CD/DVD-Laufwerken mit altem Ultra/ATA sind selbst bei brandneuen PCs noch gang und gäbe. MSI traut sich und bietet das erste DVD-/CD-RW Kombo-Laufwerk mit SATA-Schnittstelle an.
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Wie lange haben wir darauf gewartet! Nachdem gegen Ende letzten Jahres schon über zwei Drittel der verkauften Hauptplatinen mit Serial-ATA-Anschlüssen ausgeliefert wurden, ist das Laufwerksangebot am Markt kaum gewachsen. Die Festplattenbauer lieferten bis in den Frühling nur geringe Stückzahlen aus und von den Herstellern optischer Laufwerke ernteten wir oft nur Schulterzucken. MSI will das nun endlich ändern.

Tatsächlich bringt Serial ATA per se keinerlei Mehrleistung - wie es in unzähligen Werbebroschüren gerne propagiert wird. Lediglich die Schnittstelle selbst bietet mit derzeit maximal 150 MB/s deutlich mehr Bandbreite als UltraATA (133 bzw. 100 MB/s). Nach wie vor gibt es jedoch keine Laufwerke, die annähernd an die maximalen Bandbreiten der UltraATA-Standards heranreichen. Wer nur auf hohe Transferraten aus ist, braucht bis heute kein Serial ATA - es sei denn, eine Western-Digital-Festplatte mit 10.000 U/Min ist gefragt.

Die Vorteile von Serial ATA liegen bislang vor allen Dingen in der unkomplizierten Verkabelung: Der Stecker ist verpolungssicher und die lästige Konfiguration von Master/Slave an einem Kanal ist Vergangenheit, da pro SATA-Port genau ein Laufwerk angeschlossen wird. Noch dazu nimmt das Kabeldickicht im Gehäuse sichtbar ab, was der Übersicht und der Durchlüftung zugute kommt.

Kommende Serial-ATA-Generationen werden nicht nur bis zu 300 MB/s pro Port bewältigen können, sondern bieten die Möglichkeit des so genannten Command Queuing. Unterstützung von Controller und Treiber vorausgesetzt ist ein Endgerät in der Lage, mehrere eintreffende Datenanforderungen in einer für seinen internen Aufbau (Disc oder Magnetscheiben) effizienten Art und Weise umzuorganisieren. Auch für optische Laufwerke macht diese Technik Sinn, denn unnötige Bewegungen der Leseoptik und Latenzzeiten durch die Rotation können vermieden werden.

Bislang ist dies jedoch noch Zukunftsmusik, so dass wir uns der Neuerung zuwenden, die heute für uns von Interesse ist: Es geht um das erste DVD-Laufwerk mit SATA-Anschluss. Überraschend ist die Tatsache, dass dieses nicht von einem der klassischen Laufwerksanbieter wie Toshiba, Sony oder Pioneer stammt. Stattdessen war MSI mit dem XA52P als erstes zur Stelle.


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