- Low-cost-Duell: Duron 1100 vs. Celeron 1200
- Lahme Krücke oder Highend-PC - eine Frage der Treiber
- Auf Leben und Tod: Pentium 4/2000 vs. AMD Athlon 1400
- Duron 1 GHz mit neuer Morgan-Core Durchbruch für Billig-CPUs
- AMD-Duell: Palomino 1200 vs. Athlon 1200
- Spitzenduell: AMD Athlon 1400 vs. Pentium 4/1800
- Neuer Pentium 4: Für Sockel 478 und SDRAM
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Erzrivalen: Athlon XP 1800+ Palomino vs. Pentium 4/2000
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- 1 Athlon XP 1800+: Neupositionierung durch Modellnummern
- 2 Neupositionierung (Fortsetzung)
- 3 AMD Athlon XP 1800+: Palomino-Core
- 4 Geheime Modellnummern: Knebel für Board-Hersteller
- 5 Upgrade für betagte Boards: Athlon XP 1800+
- 6 Intel zu teuer oder AMD zu billig?
- 7 Thermal Diode: Exakte Die-Temperatur - trotzdem zu träge?
- 8 Overclocking: Geheime L-Brücken beim Athlon XP
- 9 Testkonfiguration: Besonderheiten
- 10 Benchmarkergebnisse Windows 98 SE
- 11 Direct3D-Leistung/Windows 98: Unreal Tournament
- 12 3D Mark 2000/Windows 98: Athlon XP gewinnt
- 13 SiSoft Sandra Benchmarks: Windows 98
- 14 3D-Spiele-Leistung/Windows 98: Dronez
- 15 3D-Spiele-Leistung/Windows 98: Evolva
- 16 Benchmarkergebnisse Windows 2000 SP2
- 17 Direct3D-Leistung/Windows 2000: Unreal Tournament
- 18 3D Mark 2000/Windows 2000: Athlon XP in Führung
- 19 Office-Performance/Windows 2000: Sysmark 2001
- 20 Office-Leistung/Windows 2000: Sysmark 2001
- 21 CPU- und Speicherperformance/Windows 2000: SiSoft Sandra 2001
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- 23 Komplettsysteme im Weihnachtsgeschäft: AMD oder Intel?
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22 - Fazit: Athlon XP 1800+ schlägt Pentium 4/2000
Unser Vergleichstest bringt verschiedene Erkenntnisse zutage: Zum einen hat AMD mit seinem Athlon XP 1800+ - der real mit einer Taktrate von 1533 MHz läuft - deutlich zugelegt. Gerade im Zusammenspiel mit dem VIA KT266A-Chipsatz, der über ein neues Speicherinterface für DDR-SDRAM verfügt, kann der Athlon XP seine volle Leistung entfalten. Der AMD-eigene Chipsatz 760 liegt bei allen Testergebnissen deutlich hinter dem neuen VIA KT266A. Die Differenz zwischen den beiden Chipsätzen liegt maximal bei 10 Prozent.
Im direkten Vergleich zum Intel Pentium 4/2000 hat AMD die Konkurrenz beinahe überholt: In den meisten Benchmark-Disziplinen liegt der AMD Athlon XP 1800+ vor dem Intel Pentium 4/2000 in Führung - wohlbemerkt im Zusammenspiel mit dem VIA KT266A-Chipsatz. Damit ist ein Athlon-XP-System basierend auf dem KT266A-Chipsatz und DDR-SDRAM-Speicher (Micron CL2) schneller als ein P4-System mit Rambus-Speicher.
Seine große Stärke zeigt der Athlon XP bei 3D-Spielen, die nach einer kräftigen Fließkommaeinheit verlangen: Dort kann der Pentium 4/2000 nicht das Wasser reichen. Zur Information: Viele Spiele profitieren von den 3Dnow-Plus-Erweiterungen, die der Intel Pentium 4 nicht unterstützt. Allerdings ist es eine Frage der Zeit, dass bei Spielen eine Unterstützung von SSE2-Befehlen (für Intel Pentium 4) in Form von Patches erfolgt. Sowohl unter Windows 98 SE als auch unter Windows 2000 liegt der Athlon XP mit 1533 MHz bei den Benchmarks knapp vor dem Pentium 4 mit 2000 MHz.
Die Schwächen des AMD Athlon XP gegenüber dem Intel Pentium 4 haben wir bereits in unserem Artikel "Alarmstufe Rot: Wenn der CPU-Kühler ausfällt..." gezeigt und in einem Ingenieurvideo dargestellt. Somit ist es sehr gefährlich, den Athlon XP im Businessbereich einzusetzen, wo eine sehr hohe Ausfallsicherheit gefordert wird. In Sachen Athlon-Kühlung müssen PC-Hersteller mehr Sorgfalt als bei Intel-CPUs walten lassen! An dieser Stelle wird auch klar, wohin AMD seine CPUs verkauft: Der Hersteller bedient besonders den Retail-Markt, der im Wesentlichen aus Heimanwendern besteht. Die Anzahl der OEM-Kunden und verkauften CPUs im Distributionskanal ist bei weitem nicht so groß wie beim Konkurrenten Intel.
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