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Erzrivalen: Athlon XP 1800+ Palomino vs. Pentium 4/2000

19:00 - Dienstag, 9. Oktober 2001 von Frank Völkel
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23 - Komplettsysteme im Weihnachtsgeschäft: AMD oder Intel?

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Die von uns getesteten Prozessoren werden sich in zahlreichen PC-Systemen für das Weihnachtsgeschäft wieder finden. Denn: Jetzt erfolgen die letzten Vorbereitungen für die Konfiguration und Zusammenstellung von PC-Systemen für sensitive Preispunkte a la "1599 Mark" oder "1999 Mark".

Ob in einem solchen PC-System eine AMD- oder Intel-CPU arbeitet, wird in den meisten Fällen nicht gleich zu erkennen sein. Oft stehen diese Informationen im Kleingedruckten. Die Hersteller werben mit "Megahertz" und "Gigabyte", so dass im Fall des AMD Athlon XP aus der Modellnummerangabe mit "1800+" aus marketingtechnischen Gründen schnell "1800 MHz" gezaubert werden. Wer kann schon die reale Taktrate nachweisen geschweige denn auslesen?!

Sogar auf der CPU-Die findet sich die Angabe "1800" die für jeden Anwender plausibel "Megahertz" bedeuten. Wer weiß schon etwas von Modellnummern? Der Marketing-Trick von AMD hat funktioniert und in Tests ist der Prozessor ja auch wirklich schneller als ein vergleichbarer Pentium 4/1800.

AMD: Bedrohlich gesunkene Durchschnittsverkaufspreise

Bedenklich stimmen die Durchschnittsverkaufspreise von Prozessoren - besonders bei AMD: Während der Durchschnittsverkaufspreis im Jahre 2000 noch bei 100 Dollar lag, ist der Hersteller jetzt bei 65 Dollar angelangt. Im Klartext: Um den gleichen Umsatz bei sinkendem Verkaufspreis zu erzielen, muss AMD prozentual den Anteil an verkauften CPUs erhöhen. Die extreme Niedrigstpreispolitik beim Kampf um Marktanteile stimmt auf jeden Fall nachdenklich.


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