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PC-Vernetzung - ein Hürdenlauf, Forts.

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18:00 - 20/02/2004 von Arno Kral

Die Lösung des Problems lieferte schließlich das Yakumo-Marketing, das unsere Support-Anfrage an den eigentlichen Hersteller - Dosch & Amand - weiter geleitet hatte. Kompetent und hilfsbereit mühten sich gleich drei Mitarbeiter des DECT-Spezialisten, das Vernetzungsproblem zu lösen und fanden die Ursache in den installierten Treibern der Version 3.12-CBA. Ein Peer-to-Peer-Datenaustausch war erst nach einem Software-Upgrade des Kartentreibers auf die Version 4.03-CBA möglich.

Das Treiber-Update löst auch gleich ein weiteres Problem, von dem ausschließlich Notebooks der Marke SONY VAIO betroffen sind: Nach dem Wiedererwachen aus dem Standby "frieren" sie ein, statt normal weiter zu arbeiten. Den Grund für dieses Verhalten entdeckten die Ingenieure bei Dosch & Amand im Plug&Play-BIOS der Notebooks. Den schlanken, lediglich 1 kByte großen Speicherbereich der DECT-PCMCIA-Karten, kann das VAIO-BIOS nicht handhaben. Wird statt dessen ein mindestens 4 kByte großer Speicherbereich zugewiesen, gibt es das Freezing-Problem nicht mehr.

Durchsatz und Reichweite

Nach dem erfolgreichen Treiber-Update ließen sich endlich auch Durchsatz-Messungen durchführen. Etwas Netzwerk-Know-How ist indes immer noch erforderlich, denn den beiden Kommunikations-Partner ist zunächst jeweils eine statische IP - Adresse zuzuweisen, etwa 192.16.0.1 und 192.168.0.2.

Der Bandbreite der gesamten DECT-Zelle liegt nach Herstellerangaben bei 450 kBit/s. Der gemessene Netto-Durchsatz bei der Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen zwei PCs erreichte im Mittel 21,1 kByte pro Sekunde - bis an die Reichweitengrenze von rund 300 Metern heran. Im Punkt Reichweite erweist der von DECT verwendete Frequenzbereich von 1,9 GHz dem 2,4-GHz-Bereich von WLANs überlegen: Mühelos durchdringen die DECT-Signale sogar drei Stockwerke. WLANs hingegen kommen selten weiter als durch eine Betondecke.

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