Thecus N2050

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19:00 - 21/04/2006 von Patrick Schmid

Beim Thecus N2050 handelt es sich um ein externes Speichergehäuse. Es bietet Platz für zwei Festplatten, die im RAID 1 (Spiegelung) oder als RAID 0 (Reißverschlussverfahren) betreiben werden können. Der Modus wird durch einen versenkten Schalter auf der Rückseite eingestellt. Anschluss findet die Box via eSATA - oder alternativ über USB. Da eSATA-Anschlüsse wie bereits erwähnt noch eher spärlich gesät sind enthält die Thecus-Schachtel auch einen eSATA-Controller von Silicon Image. Thecus liefert grundsätzlich nur das Speichersystem ohne Festplatten aus.

Für ein externes Produkt ist die Performance erwartungsgemäß sehr gut. Den Flaschenhals in unserem Test bilden auf keinen Fall die verwendeten SATA-Festplatten vom Typ Western Digital WD1500 Raptor. Im "sicheren" RAID 1 ermittelten wir Datentransferraten von maximal 86 MB/s (Schnittstelle) maximal und bis zu 85 MB/s im sequenziellen Betrieb. Im RAID 0 stießen wir bei 101 MB/s an Grenzen, an die nicht nur die maximale, sondern auch die durchschnittliche Transferrate stößt. Offensichtlich ist der eSATA-PCI-Controller hier das begrenzende Moment. Den USB-Anschluss sollte man hingegen nur verwenden, wenn kein eSATA-Anschluss zur Verfügung steht, denn mit maximal 32 MB/s werden die von uns verwendeten WD Raptor-Laufwerke mit 10.000 U/Min empfindlich ausgebremst.

Das Gehäuseäußere besteht aus farbigem Kunststoff, der einen guten, wenn gleich nicht hochwertigen Eindruck hinterlässt. An der Vorderseite befinden sich zahlreiche Status-LEDs sowie die Bedienelemente. Hinten ist die Stromversorgung angebracht, denn die Energieversorgung übernimmt ein kleines, externes Netzteil. Weiterhin fanden wir den eSATA-Anschluss (rechts unten), zwei USB-2.0-Ports und eine kleine Öffnung, hinter der sich der Umschalter für den RAID-Betriebsmodus befindet. Vorsicht: Dieser sollte nicht versehentlich verstellt werden, wenn Ihnen vorhandene Daten wichtig sind! Schließlich befindet sich noch eine weitere Öffnung an der Hinterseite des N2050, die einen Netzwerkanschluss aufnimmt - denn der gleiche Gehäusetyp wird auch für die Y.E.S. Box verwendet, welche als NAS-Gerät dient.

Zur Inbetriebnahme müssen zwei Festplatten eingebaut werden. Diese werden von einem kleinen 40-mm-Lüfter hinreichend gekühlt. Zur Öffnung des Gerätes müssen lediglich zwei Schrauben an der Hinterseite gelöst werden, dann kann der Deckel abgenommen werden.

V.l.n.r.: Netzteilbuchse, USB-Anschlüsse, RAID-Umschalter, eSATA-Anschluss.
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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 16/09/2008 11:56
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