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eSATA statt USB: Thecus N2050
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Festplatten extern mit eSATA
- 2 – eSATA versus SATA: Unterschiede
- 3 – eSATA: Per Controller-Karte oder auf Motherboards
- 4 – Thecus N2050
- 5 – Thecus N2050, Fortsetzung
- 6 – Blick ins Innere: Modularer Aufbau
- 7 – Elektronik
- 8 – Testkonfiguration
- 9 – Benchmark-Ergebnisse
- 10 – c't h2benchw 3.6, Fortsetzung
- 11 – PCMark05
- 12 – IOMeter 2003
- 13 – Raid Performance
- 14 – Fazit: Guter Start, aber ausbaufähig
- 15 – Mehr zum Thema

Sobald der Festplattenplatz knapp wird, sehen die Maßnahmen vieler Anwender ähnlich aus: Entweder man kauft eine zusätzliche Festplatte zum Selbsteinbau oder erwirbt ein externes Modell, das über USB oder Firewire an den Rechner angeschlossen wird. Der Einbau weiterer Laufwerke ist nervig und bedingt das Ausschalten des Systems für die Dauer des Eingriffs. Externe Festplatten sind quasi mobil, liefern jedoch aufgrund der begrenzten Schnittstellenbandbreite nicht die Performance einer eingebauten und per Serial ATA oder UltraATA angeschlossenen Festplatte. eSATA (external SATA) soll dies nun ändern.
Viele unserer Leser werden den Einbau einer Festplatte als einfache Aktion bezeichnen, was für erfahrene Anwender sicherlich zutrifft. Der Trend geht allerdings klar in Richtung einfach zu handhabender Produkte, die keine oder wenig Handarbeit erfordern. Direct Attached Storage oder kurz DAS nennt sich die Umschreibung für Speicherlösungen, die extern an vorhandene Systeme angebunden werden. Wichtig ist dabei die Nutzung schneller Schnittstellentechnologie wie SATA, SAS oder UltraSCSI.
Beim N2050 greift der taiwansche Hersteller Thecus auf die eSATA-Schnittstelle zurück. Bei dieser handelt es sich um eine Erweiterung der SATA-Spezifikation, die eine externe Anbindung von SATA-Laufwerken ermöglichen soll. Die mögliche Kabellänge wächst; Einbußen hinsichtlich der Übertragungsbandbreite von 150 oder 300 MB/s gibt es dabei nicht. In der Folge scheint eSATA die geeignetste Schnittstelle für den verlustfreien Betrieb externer Laufwerke zu sein. Allerdings wird eSATA die Schnittstellen USB 2.0 und Firewire kaum ersetzen können: Beide sind inzwischen praktisch überall zu finden (PCs & Macs; Notebooks, Desktops und Server), während eSATA erst langsam seinen Weg in Desktop-PCs findet. Aus diesem Grunde besitzt das Thecus N2050 zusätzlich eine USB-2.0-Schnittstelle.
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