Der limitierende Faktor beim Overclocking von AMD Duron und Athlon ist die Core-Spannung der CPU. Durch die Festlegung der vier Voltage-IDs liegt die maximal einstellbare Core-Spannung laut AMD-Spezifikation bei 1,85 Volt. Das hat zur Folge, dass beispielsweise der AMD Athlon 1000, der schon standardmäßig eine Spannung von 1,8 Volt verlangt, kaum höhere Taktraten verkraftet, da eine Spannungserhöhung nicht mehr möglich ist.
Gerade im Zusammenspiel mit einem leistungsfähigen Kühlelement und Lüfter sind deutliche Taktsteigerungen erzielbar, wenn gleichzeitig die Core-Spannung erhöht wird.
Mit der Vorstellung immer schnellerer Duron-Prozessoren gibt es dieses Problem ebenfalls: Sie benötigen für einen stabilen Betrieb bei Übertaktung eine höhere Spannung. Da sind selbst 1,85 Volt Core-Spannung nicht in jedem Fall ausreichend. Wir zeigen am Beispiel des Asus A7V, wie sich mit Hilfe einer kleinen Modifikation die Core-Spannung weiter erhöhen lässt.

Für die Modifikation an der Hauptplatine sind folgende Utensilien notwendig: Ein Lötkolben mit feiner Spitze, Lötzinn und ein Widerstand mit 24 K Ohm (Leistungsklasse 1/4 Watt).

