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Facelifting für die Mittelklasse: ATi Radeon 9600 XT

19:00 - Mittwoch, 15. Oktober 2003 von Lars Weinand
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1 - Die neue Mitte

Nachdem ATi Anfang Oktober das neue Flaggschiff Radeon 9800 XT vorgestellt hat, folgt nun die Radeon 9600 XT als Spitzenreiter der Mittelklasse. Wir zeigen, was sie kann und wie sie sich im Vergleich zum Vorgänger und der Konkurrenz von NVIDIA schlägt.
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Die Radeon 9600XT alias RV360 ist ATis neues Modell im Mainstream-Segment und tritt damit die Nachfolge der Radeon 9600 Pro an. Wie bereits bei der neuen Top-Karte Radeon 9800 XT gibt es gegenüber dem Vorgänger nichts wirklich Neues. Lediglich die Taktrate der RV360 getauften VPU (Video Processing Unit) wurde erhöht. Der 3D-Chip auf der Radeon 9600 XT VPU läuft mit nun 500 MHz gut 100 MHz schneller als auf der Radeon 9600 PRO. Der Speichertakt ist mit 600 MHz (DDR) dagegen identisch.

Auch die neue XT Version der Radeon 9600 benötigt keinen zusätzlichen Stromanschluss. Der Lüfter ist ein alter Bekannter - baugleich mit dem Radeon 9700 Pro Modell.

Auch in Sachen 3D-Features bleibt alles beim Alten. Vier Pixel Pipelines und zwei Vertex Shader kümmern sich um die 3D-Berechnung. Die Speichermodule werden über einen 128-Bit-Bus angesprochen. Der Speicherausbau der 9600-XT-Karten beträgt 128 MB. Es sind aber bereits Modelle mit 256 MB Speicher angekündigt. Verbesserungen gibt es dagegen bei der Z-Komprimierung. Die Hyper-Z III+ Optimierung arbeitet bei der XT mit einem Komprimierungsfaktor von 24:1 gegenüber 8:1 bei der 9600 Pro. Detaillierte Angaben dazu liefert ATi allerdings nicht.


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