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19:00 - 07/07/2002 von Stéphane Kauffmann

Das Lenkrad ist vollkommen kompatibel zu Windows XP, doch ist es besser, die Treiber zu installieren, um fortgeschrittene Einstell-Möglichkeiten nutzen zu können. Entsprechend der Immersion-2-Norm können die Force-Feedback-Effekte haargenau eingestellt werden, und man kann auch die Kraft der Rückführung verändern, was notwendig für Rallye-Simulationen wie Colin McRae ist. Mit der Profil-Verwaltung kann man individuelle Einstellungen für jedes Spiel anlegen, insbesondere für die Empfindlichkeit des Lenkrads.

Ich habe das Momo Force mit unseren zwei Lieblings-Programmen getestet, mit Colin McRae 2 für Rallye und F1 Championship für Formel 1. Machen wir es kurz: Das Lenkrad funktioniert in beiden Fällen wunderbar. Bei Rallye ist es lebhaft und reagiert bereitwillig auch bei den plötzlichsten Bewegungen. Die Force-Feedback-Effekte sind kräftig genug und gleichzeitig präzise - ein echtes Vergnügen. Wir hätten aber eine Version ohne Force-Feedback vorgezogen, um noch genauer lenken zu können. Bei der Formel 1 beeindruckt das Lenkrad durch seine strenge Präzision, die sich dem Fehlen jeglichen Achsspiels verdankt. Vom Gaspedal sind wir etwas weniger begeistert: Die Pedalerie ist ergonomisch, doch fehlt es dem Pedalweg ein wenig an Länge.

Gut, seien wir ehrlich: das Momo Force-Lenkrad ist ein schönes Ding, das jeder Fan von Fahrsimulationen gern vor seinem PC stehen hätte. Und man darf nicht denken, dass die 250 Euro dafür Verschwendung sind. Wer Fahrsimulationen liebt, sollte sich auf die besten Spiele beschränken und sich für das Geld ein gutes Lenkrad kaufen. Man selbst hält sich oft nur an einem Spiel auf, und das monatelang. Ein guter PC, Colin McRae 2 und das Momo Force, was will man mehr? Klar, dass dieses Lenkrad, sofern man das Geld dafür hat, den Vergleich bei weitem gewinnt.

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