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Faszination räumliches 3D-Sehen: Auferstehung einer Diva

18:00 - 28/11/2003 von Lutz Möhr

Seit es den Menschen gibt, lässt er sich gerne bezaubern. Durch die Wahrnehmung der Schönheit der Wirklichkeit und durch Eintauchen in Träume.

Solange man mit geschlossenen Augen träumt, kann man sicher streiten, ob die Erinnerungen an schöne Erlebnisse und die Wünsche für die Zukunft zwei- oder dreidimensional wahrgenommen werden.

Fakt ist jedoch, dass der Mensch seine reale Umwelt nur dann räumlich, also 3D, wahrnehmen kann, wenn seine beiden Augen das gleiche Objekt aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Beim Menschen ist dies automatisch durch den Augenabstand gegeben. Das Gehirn setzt dabei die beiden Teilbilder vom rechten und vom linken Auge als ein 3D-Gesamtbild zusammen.

In der Praxis ist es aber auch möglich, das menschliche Gehirn zu täuschen, indem man die beiden Teilbilder für das rechte und das linke Auge künstlich erzeugt und den Augen durch eine so genannte Sehkanal-Trennung zuführt. Bei entsprechender Qualität der künstlichen Teilbilder erzeugt das Gehirn wieder ein 3D-Gesamtbild.

Bevor wir jedoch auf verschiedene Aspekte und Techniken des räumlichen Sehens eingehen, ist es notwendig, bestimmte Begriffe, die oft missverständlich verwendet werden, zu erläutern.

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