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Aufbau und Funktionsweise einer TV-Karte

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19:00 - 10/04/2000 von Frank Völkel

Sämtliche TV-Karten - ob für analogen oder digitalen Empfang ausgelegt - ähneln sich in ihrem prinzipiellen Aufbau. Das Bild unten zeigt eine einfache TV-Karte mit PCI-Interface für analogen TV-Empfang. Eine zentrale Baugruppe bildet der eigentliche Breitband-Tuner, der sich zur wirkungsvollen Abschirmung unter einer großen Blechabdeckung befindet. Dabei übernimmt der Tuner eine wichtige Funktion, indem er die hochfrequenten Signale (HF-Signale) vom Antenneneingang in FBAS-Signale umwandelt. Das eigentliche Herzstück der Karte ist der A/D-Wandler-Chip, der die analogen FBAS-Signale am Tuner-Ausgang in digitale YUV-Signale konvertiert. Zusätzlich übernimmt der A/D-Video-Chip eine Umskalierung des PAL-Fernsehbildes zur Anpassung an die digitalen PC-Auflösungen. Die meisten heute auf dem Markt erhältlichen Video-Chips (A/D-Wandler-Chips) von Connexant/Brooktree filtern bei der Umskalierung das Fernsehbild zusätzlich sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen. Allein diese Tatsache ist hauptverantwortlich dafür, dass sich die meisten TV-Karten durch eine hervorragende Bildqualität auszeichnen. Die digitalen Bildinformationen werden über den PCI-Bus an die Grafikkarte direkt per DMA-Transfer (Direct Memory Access) weitergeleitet und belasten den Prozessor nur geringfügig. Dabei fällt auf dem Bus immerhin ein Datenstrom von 25 bis 30 MB pro Sekunde an, abhängig von der gewählten Bildauflösung. Neben dem A/D-Wandler befindet sich auf allen TV-Karten noch eine einfache Audio-Schaltung, die die Tonsignale für den Anschluss von Lautsprechern herstellt.



Grundsätzlicher Aufbau einer TV-Karte: Unter dem großen Blechdeckel befindet sich abgeschirmt der TV-Tuner. Das Herzstück der Karte ist der A/D-Wandler-Video-Chip, der das FBAS-Signal des Tuners in ein digitales YUV-Signal wandelt.
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