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Fernsehen im Auto: Tagesschau bei 160 km/h
Inhaltsverzeichnis
- 1 – TV-Empfang während der Fahrt
- 2 – Von Audi bis VW: Hybrid-Tuner ab Werk
- 3 – Von Audi bis VW, Fortsetzung
- 4 – Auf (Speed-) Empfang: Mehrere Tuner und Antennen
- 5 – Schwerstarbeit: Schwache Signale - trotzdem perfektes Bild
- 6 – Das THG-Testsystem: Externer DVB-T-Empfänger samt Antenne
- 7 – Das THG-Testsystem, Fortsetzung

Sehr teuer: Digital-TV-Empfang ab Werk ist derzeit nur im Premium-Segment zu haben - zum Gegenwert eines guten Gebrauchtwagens.
Fernsehen im Auto und noch dazu während der Fahrt? Dieses Thema sorgte in der Redaktion für ungewohnte Skepsis. Die sonst so optimistisch gestimmten Ingenieure waren in der Anbahnung dieses Tests der Meinung, dass der Empfang von digitalem Fernsehen (DVB-T) nur im Stand oder bei sehr geringen Geschwindigkeiten fehlerfrei möglich sei. Und das Ende vom Lied? Auf der Autobahn zeigte sich das Fernsehbild samt Ton bis knapp 160 km/h einwandfrei. Bei höherer Geschwindigkeit fror die Darstellung ein und der Ton konnte noch bis zirka 165 km/h verfolgt werden. Dann war endgültig Schluss. Unsere Hardware-Ausstattung war in Anbetracht der Komplexität des mobilen Empfangs geradezu trivial: Ein externer DVB-T-Tuner mit DVD-Player, der an ein ab Werk montiertes Navigationssystem mit großem Bildschirm angeschlossen wurde. Schließlich bieten viele Fahrzeuge die Möglichkeit, ein externes Video- und Audio-Signal einzuspeisen, so dass das Bild auf dem in der Instrumententafel integrierten Monitor - wahlweise im 16:9 Format - angezeigt wird. Und selbstverständlich richtet sich die TV-Sendung an den Beifahrer oder die hinteren Insassen.

Alpine bietet für den DIN-Autoradioschacht ein Novum: Der IVA-D310R ist mit einem 7-Zoll-Display ausgestattet und kann direkt an einen DVB-T-Tuner angeschlossen werden.
Der Markt für externe Digital-TV-Tuner und DVD-Player ist gerade im Aufbruch, unter den Anbietern herrscht so etwas wie Goldgräber-Stimmung. Schließlich sind hier noch fette Margen zu erzielen, ganz anders, als bei den knapp kalkulierten Autoradios im MP3-Hype des Nachrüstmarkts. Und es gibt sogar Geräte für Bleifuss-Akrobaten, die mit Geschwindigkeiten von über 200 km/h aufwarten, einige Angebote werben sogar mit 250 km/h - überprüft hat das noch niemand. Jedenfalls gibt es eine Reihe von TV-Tunern, die ab 300 Euro angeboten werden. Hinzu kommen noch Kabel und Antennen, sofern nicht schon im Fahrzeug vorhanden, und fertig ist der mobile Fernsehempfang. Schwierigkeiten gibt es beim Anschluss an die meisten Navigationssysteme ab Werk: Wird schneller als 8 km/h gefahren, schaltet sich der Bildschirm dunkel. Hier helfen Tricks, die wir nicht näher erläutern wollen, da in jedem Fall die Betriebserlaubnis erlischt.
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