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19:00 - 22/04/2005 von Benoît Dupont

Die Größe der Pixel selbst ist bei Plasmabildschirmen ein großes Problem. Die Plasmapixel können nur schwer oder gar nicht auf unter 0,5 oder 0,6 mm verkleinert werden. Deshalb gibt es auch keine Plasmabildschirme mit einer Bilddiagonalen von unter 32" (82 cm). Für eine wettbewerbsfähige Auflösung mussten die Plasma-Displays deshalb auf 82 bis 127 cm vergrößert werden.

Bei der Bildqualität gibt es in der Plasmatechnologie weiterhin bestimmte Probleme, die hauptsächlich auf die Natur der Pixel zurückzuführen sind. Weil ein Plasmapixel nur bei einer elektrische Entladung Licht aussendet, kann ein Pixel nur entweder leuchten oder nicht leuchten, aber es gibt keinen Zwischenzustand. Deshalb verwenden die Hersteller ein Verfahren namens PCM (Pulse Code Modulation) zur Helligkeitssteuerung.


Das Verfahren ist einfach: Um ein Pixel hell leuchten zu lassen, wird es häufig zum Leuchten gebracht, für eine dunklere Schattierung weniger häufig. Das Auge des Betrachters berechnet daraus eine Art zeitlichen Durchschnittswert. Dieses Verfahren ist praktikabel, wirft aber mehrere Probleme auf. Das größte davon ist, dass es zwar bei mittleren und hellen Farben effektiv funktioniert, aber dunklere Farben unter der selteneren Ansteuerung leiden, so dass dunkle Schattierungen nur schwer zu unterscheiden sind.

Die Technologie ergibt zwar ab einem bestimmten Betrachtungsabstand ein gleichmäßiges Bild, aber bei kurzem Abstand ergibt sich ein unangenehmes Bild. Man sagt allgemein, dass das Auge Flimmern nicht mehr erkennt, wenn die Frequenz über ca. 85 Hz liegt, aber das stimmt nicht wirklich. Das Auge ist dazu sehr wohl in der Lage, aber das Gehirn kann die Bilder nicht so schnell "aufbereiten". Deshalb kann ein Bild mit 85 Hz das Auge ermüden, ohne dass der Betrachter sich des Flimmerns bewusst ist.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 26/04/2008 15:35
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Großartiger Artikel der sehr in die Tiefe geht und mit guten physikkalischen und technischen Details gläntzt!

MrBurns 07/07/2008 03:32
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Ich glaub, thg sollte sich in Zukunft mit Prognosen zurückhalten.

Der Artikel ist mittlerweile 3 Jahre alt und Kathodenstrahl-Fernseher müssten demnach seit einem Jahr veraltet sein, was aber noch immer nicht der Fall ist (die Bildqualität ist bei CRTs noch immer besser und bei kleineren Bilddiagonalen haben sie auch noch immer den höchsten Marktanteil).

Anonymer Nutzer 30/08/2008 23:02
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Röhrengeräte bieten immer noch die beste Bildqualität. Das wissen auch die Händler, daher stehen Flachbildschirme nie mit Röhrengeräten zusammen, um dem Kunden nicht die Möglichkeit des Bildvergleichs zu geben. Und die Röhrengeräte liefern, sofern man sie überhaupt noch findet, ein dank absichtlich zu niedrigem Antennensignal ein mehr oder weniger verrauschtes Bild, so dass man sich zu den Flachbildschirmen hingezogen fühlt. Die sind dann der Renner. Ich finde es erschreckend, wie viele Menschen sich derart verarschen lassen, zumal die Preise, auch wenn sie schon deutlich gesunken sind, nicht grade als Schnäppchen gelten können. 1000 Euro für eine Bildqualität auszugeben, die an die antiquierten VHS-Videorekorder erinnert, läßt sich wohl nur durch derartige Manipulation erklären. Gibt es einen einzigen Vergleichstest, in dem Röhren- und Flachbildschirmgeräte miteinander verglichen wurden?

Anonymer Nutzer 14/09/2008 14:36
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Ja gab es auf planetopia

Anonymer Nutzer 18/09/2008 11:44
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Hab ich leider nicht gesehen. Zu welchem Ergebnis ist man denn da gekommen?

Anonymer Nutzer 08/10/2008 00:37
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Da ist viel Schnee von gestern.
Der Energieverbrauch ist heute in der Praxis bei Plasma und LCD praktisch gleich. Das ist einfach ein ÖKO-Märchen aus der Werbung.
Neue Plasmabildschirme haben eine Lebensdauer von 100 000 Stunden.
Ich habe meinen durchaus guten ( In Vergleichstests besten )32 Zoll LCD gegen einen 42 " Plasma getauscht. Die Farben sind natürlicher und das Bild plastischer.
Wer je hochwertige digitale Photos auf einem LCD und einem Plasma TV verglichen hat, wird ohne Zögern zum Plasma greifen. Das Bildergebnis ist überwältigend.
Damit will ich nichts gegen die LCD sagen, diese haben nämlich bei bestimmten Anwendungen tatsächlich ihre Berechtigung.

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