Auch wenn der F20 nicht zu den schnellsten Modellen zählt, so zeichnet er sich durch Stabilität aus - was ein Pluspunkt ist. Wir bemerkten kein übermäßiges Übersteuern.
Gemäß unserer neuen Testmethode hat der MFM-HT75W einen Overdrive der Klasse A, das Übersteuern dauert also weniger als 0,5 Bilder.

Praxiseinsatz
Wenn man die Helligkeit verringert, wird es keine Probleme bei Büroanwendungen geben; natürlich darf man den Monitor nicht in die Nähe eines Fensters stellen, so dass man mit störenden Reflexionen auf dem Panel zu kämpfen hat. Aufgrund der nicht gerade beeindruckenden Performance ist der Monitor nur mit Abstrichen für die Bearbeitung von Fotos geeignet. Für die Darstellung korrekter Farben muss man die Helligkeit erhöhen und um eine zufrieden stellende Performance zu erhalten, sind zahlreiche manuelle Anpassungen nötig.
Der F20 ist kein ausgesprochner Spielemonitor, denn die Performance blieb weit hinter der der besten 4:3-Monitore zurück. Hardcore-Gamer sollten einstweilen die Finger vom 16:9-Format lassen.
Videospiele
Wir bewerten die Eignung des Geräts für Spiele auf einer Skala von null bis fünf. Dafür testen wir die Panels mit verschiedenen Spielen - FPS, RTS, RPG etc. An erster Stelle interessiert uns natürlich die Reaktionszeit des Panels, aber auch die Qualität der Farben ist für bestimmte Spiele ein wichtiger Aspekt.
Die Latenz war bei Videoanwendungen weit weniger spürbar. Beim Abspielen der Testfilme zeigte sich dennoch recht viel Videorauschen und Glitzern insbesondere an dunklen Farben. Die Blickwinkel waren weit und der Filter ist kein Problem, solange man seine Filme im Dunkeln guckt.
