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i-RAM im RAID?

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19:00 - 12/09/2005 von Patrick Schmid

i-RAM schön und gut, doch wie würde die Performance aussehen, wenn die doppelte SATA-Bandbreite zur Verfügung stände? Wir haben dies durch Verwendung zweier i-RAM-Karten im RAID 0 einfach durchprobiert. Die Zugriffszeit ändert sich kaum - viel schneller geht es in dieser Größenordnung nämlich nicht mehr. Die Transferrate steigt dagegen noch weiter in die Höhe und übersteigt die magische Marke von 200 MB/s lässig.

In der Praxis ist die Erstellung eines RAID 0 auf zwei Solid State Laufwerken wie dem i-RAM jedoch noch weniger zu empfehlen als bei regulären Festplatten. Zwar können wir nicht behaupten, dass sich Bitfehler bei Speicherchips heute häufiger einschleichen als bei Festplatten, allerdings handelt es sich um ein vergleichsweise seltenes Produkt, das mit verschiedenen Konfigurationen und unter verschiedenen Anforderungen weit weniger erprobt ist als gute alte Festplatten. Wir bei RAID 0 üblich ist der gesamte Speicherbereich verloren, wenn ein einzelnes Laufwerk aus welchem Grund auch immer ausfallen sollte, daher ist Vorsicht angesagt.

Kostenrechnung

Nachdem nun auch ein paar Nachteile vorhanden sind kommen wir zur wichtigsten Frage: Was kostet der Spaß? Gigabyte spricht von etwa 150 Euro für die i-RAM-Karte. Zusätzlich muss jedoch noch DDR-Speicher angeschafft werden. Weniger als 2 GB machen unseres Erachtens heute keinen Sinn mehr. Für die Installation von Windows sind schon 4 GB angebracht. Macht entweder etwa 180 Euro für vier 512-MB-DIMMs (2 GB) oder 360 Euro für vier Gigabyte-Module. Tempo und Latenzzeiten lassen wir an dieser Stelle einmal außer Acht.

Es ergibt sich somit eine Investitionssumme von insgesamt etwa 300 Euro für eine Ausstattung mit 2 GB oder knapp 500 Euro mit 4 GB Speicher. Dafür erhält man derzeit etwa fünf Festplatten zu 250 GB, also 1.25 Terabyte an Speicherplatz, drei Laufwerke im Bereich um 300 GB oder zwei Festplatten in der 400-GB-Gegend- je nach Gusto.

Im Austausch gibt es einen sehr schnellen Solid-State-Datenträger, der absolut geräuschlos arbeitet, RAM-Disk-Lösungen (Hauptspeicherbereiche werden dabei zu einem Speicherlaufwerk mitsamt Laufwerksbuchstaben gemacht) unkomfortabel erscheinen lässt und zudem ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als andere Solid-State-Produkte bietet. Letztere werden meist an zahlungskräftige Geschäftskunden verkauft, die den Mehrpreis für die Mehrleistung zu zahlen bereit sind. Ein vergleichbares Produkt gibt es für etwa 500 Euro derzeit unseres Wissens nicht.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 07/02/2008 11:08
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-0+

Schöner Bericht!
Mal sehen wie das werden wird.
mfg Gerit

Anonymer Nutzer 11/02/2008 13:54
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-0+

@Gerit
Hast Du mal auf das Datum des Berichts geschaut? 2005(!)
Lt. Geizhals.at ist i-RAM bei etlichen Händlern für ca. 120 ? gelistet, allerdings ist es bei keinem Anbieter auch tatsächlich lieferbar.

Soviel zu "Mal sehen wie das werden wird"

DerPhil

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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