Wir erwähnten diesen Faktor bereits, jedoch kann auch hier ein wenig Detailinformation nicht schaden. Die Datendichte hängt von der verwendeten Aufzeichnungstechnologie ab und wird sowohl in Gigabit pro Quadratzoll (Gbit/sq-in) als auch in Gigabyte pro Platter angegeben. Letzteres bezieht sich in der Praxis immer auf 3,5"-Laufwerke.
Aktuell im Trend ist PMR; das steht für Perpendicular Magnetic Recording. "Perpendicular" ist dabei das englische Fachadjektiv für "senkrecht": Die magnetischen Elemente werden nicht mehr waagerecht, entlang der Speicherscheibe ausgerichtet, sondern vertikal - das spart eine Menge Platz und ermöglicht es, mehr Bits auf der vorhandenen Fläche unterzubringen. Die Industrie spricht langfristig von verzehnfachten Speicherkapazitäten dank PMR. Wichtig ist dieser Schritt dennoch, denn bei hohen Speicherdichten in Längsaufzeichnung (Englisch: longitudinal recording) würde das Risiko steigen, dass sich Bits infolge des superparamagnetischen Effekts gegenseitig beeinflussen - die Datenintegrität wäre infolge dessen gefährdet.
In Zukunft wird HAMR, Heat-Assisted Magnetic Recording, den Festplatten-Markt bestimmen. Ein Laser heizt dabei die zu schreibenden Bereiche kurz auf, damit das für die gewünschte Magnetisierung notwendige Magnetfeld möglichst schwach ausfallen kann. In der Folge lassen sich die Bits abermals dichter speichern.
Hohe Datendichte wirkt sich positiv auf die Datentransferraten aus, denn komplexe Verfahren helfen dabei, möglichst viele Bits auf einmal zu lesen. So wird eine brandneue 3,5"-Festplatte mit 7.200 U/Min immer höhere Datenraten bieten als ein älteres Modell. Eine Verkürzung der Zugriffszeiten ist dabei allerdings nicht mehr möglich; deswegen bewegen sich 3,5"-Laufwerke seit Jahren in Zugriffszeit-Bereichen von 12-15 Millisekunden.
Rotationsgeschwindigkeit
Mit weitem Abstand ist dieser Faktor für die Leistungsfähigkeit einer Festplatte am wichtigsten. Zum einen sorgen hohe Rotationszahlen dafür, dass die an den Köpfen "vorbeifliegenden" Sektoren schneller gelesen oder geschrieben werden können. Zum anderen helfen hohe Rotationsgeschwindigkeiten aber auch dabei, Zugriffszeiten zu verkürzen: Sobald der Laufwerkskamm nämlich ausgerichtet und die Köpfe über der gewünschten Spur positioniert sind muss die Laufwerkselektronik trotzdem fast immer etwas warten. Oft müssen die Scheiben noch etwas rotieren, bis die benötigten Sektoren unter den Köpfen vorbeikommen. Moderne Festplatten lesen allerdings alle Daten prophylaktisch in den Cache. Doch auch dann muss oft noch mindestens bis zum Antreffen der so-genannten Servo-Spur gewartet werden; diese verläuft nicht konzentrisch, sondern von innen nach außen, und kennzeichnet den Anfang einer Datenspur.
3,5"-Festplatten für Server und Workstations arbeiten mit 10.000 oder 15.000 U/Min; Desktop-Laufwerke mit 7.200 U/Min. Western Digitals Raptor-Familie ist mit 10.000 U/Min die einzige Ausnahme und stellt nach wie vor das Nonplusultra für schnelle PCs dar - allerdings kosten diese bei vergleichsweise geringer Kapazität von 74 GB oder 150 GB teils mehr als 500 GB fassende Speicherriesen. Alle gängigen Desktop-Festplatten arbeiten heute mit 7.200 U/Min, während im Notebook-Sektor nur wenige Modelle mit dieser Drehzahl zu haben sind. Das ist verständlich, denn größere Rotationsgeschwindigkeit bedeutet immer auch einen höheren Energieaufwand für den Spindelantrieb, was bei Notebooks im mobilen Einsatz die Akkulaufzeit verkürzen kann. Verbreitet sind somit vor allem 2,5"-Laufwerke mit 4.200 und 5.400 U/Min. Kleinere Festplatten arbeiten bisher immer noch mit maximal 4.200 U/Min, teils mit noch geringerer Drehzahl.
Während aktuelle 3,5"-Festplatten mit 7.200 U/Min bis zu 90 MB/s direkt vom Medium lesen können, so erreichen Modelle mit kleineren Scheibendurchmessern und geringeren Drehzahlen nur erheblich geringere Bandbreiten.
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Prima Zeitverschwendung, jeder der weiss wie eine Festplatte aufgebaut ist kann die prinzipiellen Ergebnisse vorhersagen.
Habt ihr nix besseres zu tun?
unser Prof. an der FH hat uns erzählt das eine Oberfläche immer komplett nur den Takt enthält also keine Daten speichern kann...
Ist das bei den heutigen HDDs nicht mehr so? (der Prof ging dies Semester in Pension)
Weil dann wäre ja die nutzbare (für Daten) Oberfläche:
1 Scheibe : 1 Seite
2 Scheiben : 3 Seiten
...
kann mir das mal einer erklären?
Schade das zu den weit verbreiteten 5400er 2,5" Festplatten keine vergleichs-benchmarks angegeben werden, stattdessen welche der 3,5"-Klasse, verstehe ich auch nicht.
Ich habs! 4x 160 x 1.25. Wenn irgendwann die Mehrwertsteuer auf 25% steigt natürlich nur ... ?!?!

Das "Aufdeckungsverfahren" erinnert mich stark an die Bildzeitung.
Keine Ideen mehr? Warum wird eigentlich immer in so niedriger Anzahl getestet? Warum nicht :
30 Mäuse
30 Tastaturen
60 Gehäuse + Netzteile (Lautstärke, Entkopplung usw...)
30 19" Bildschirme tft
20 21" Bildschirme tft
50 2.1 Soundsysteme
30 5.1 ""
30 Headsets (für Zocker natürlich
15 Lenkräder
20 Joysticks
15 Soundkarten
usw usw...
"Prima Zeitverschwendung, jeder der weiss wie eine Festplatte aufgebaut ist kann die prinzipiellen Ergebnisse vorhersagen.
Habt ihr nix besseres zu tun?"
nix besseres zu tun als zu nörgeln?
Nicht jeder weiß wie ne HDD aufgebaut ist, versteh nicht ganz was THG da nun schon wieder falsch gemacht haben soll. Für Leute die sich nen bisschen schlau machen wollen, weil sie nicht wissen wie ne HDD aufgebaut ist, ist der Artikel doch ganz interesant..
Achja und dann gibt es imemr noch die Leute die sich beschweren "wieso wurde so wenig getestet, wieso nicht mehr Produkte, wieso wird nicht weiter vertieft?"
Das sind dann genau die Leute die wohl einfach nicht verstehen, dass nen Test auch entsprechend Geld kostet, Für mehr informationen muss auch ausgiebiger getestet werden, das heißt auch mehr Geld, ja aber dann ist auch wieder niemand bereit für sowas zu zahlen, komische Leute hier.
Wenn wer wirklich nen sehr guten Test will dann halt zur CT im Laden greifen, aber qualität kostet eben, wobei die auch schon nachgelassen haben in letzter zeit...
THG schreibt manchmal wirklich Bullshit, oder Texte werden einfach nur aus dem englischen übersetzt und hier reingeklatscht, doch es gibt auch sehr viele Leute mitlerweile hier die einfach nur drauf warten, dass wieder nen neuer Artikel rauskommt und dann wieder einfach drauf losnörgeln.
Gegen sowas hab ich was, gegen berechtigte Kritik, die man auch faktisch und logisch begründen kann hingegen nicht