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Wir erhielten zwei externe Festplatten-Prototypen, die beide den Sil5744-Speicherprozessor von Silicon Image in sich trugen.
Wir erhielten zwei kleine Speicherboxen, die zwei unterschiedliche Festplatten enthielten. Silicon Image nennt beide PDE, was für Produktion, Design und Entwicklung steht. Grundsätzlich handelt es sich dabei um externe 2,5"-Festplatten mit eSATA- und USB 2.0-Anschlüssen. Der zweite eSATA-Anschluss ist notwendig, um Laufwerke in Reihe geschaltet zu betreiben. Es ist auch möglich, mehrere dieser PDE-Laufwerke via eSATA zusammenzustecken und die gesamte Kette via USB 2.0 mit einem Host-System zu verbinden. Eines der PDE verwendete eine Seagate Momentus 5400.2 80 GB, die zweite eine Fujitsu 80 GB 2,5" SATA-Festplatte.
Wie Sie dem Benchmark-Teil entnehmen können liefern beide Laufwerke so ziemlich die gleiche Leistung wie andere externe Festplatten-Produkte. Ein einzelnes SteelVine PDE-Laufwerk, durch eine eSATA-Schnittstelle angeschlossen, erreichte eine schnelle durchschnittliche Zugriffszeit von 16,6 ms. Sofern man die Festplatte via USB 2.0 anbindet erhält man einen etwas langsameren Wert von 18,7 ms. Wenn man die Betriebsarten BIG, FAST oder SAFE bei eSATA ausführt, erhält man eine Zugriffszeit, die ziemlich genau zwischen den beiden zuvor genannten Werten liegt. Der FAST- wie auch der BIG-Modus liefern beide die Übertragungsraten, die Sie auch von einem einzelnen Laufwerk erwarten können. Wir empfehlen Ihnen zudem den Blick auf die Datenübertragungs-Diagramme; der BIG-Modus zeigt sehr schön, dass zwei Laufwerke schlicht verkettet bzw. hintereinandergeschaltet sind. Mit RAID 0 wurde die Datenübertragungsrate effektiv von 35 auf 70 MB/s verdoppelt, was eindeutig für die Leistung des Speicherprozessors spricht, denn bei RAID 0 ist doppelte Leistung nur schwer zu erreichen und somit ein Idealfall.
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Auf so ein Produkt habe ich schon ewig gewartet, ich bin wirklich von dieser Flexibilität begeistert. Wann kommen die ersten Controllerplatinen oder Gehäuse auf dem Markt?