Konfiguration und Betriebsarten

Seite zurück Seite vor
09:06 - 14/06/2007 von Patrick Schmid

Die Prototypen, die wir von Silicon Image erhielten, verfügen über ein kleines Rad, mit dem sich drei Hardware-Pins hoch oder niedrig feststellen lassen.

Die Prototypen wurden so entworfen, dass man leicht zwischen den verschiedenen Betriebsarten wechseln kann, indem man ein Mikrostellrad bedient. Je nach Position dieses Rads werden drei Pins des 10x10 mm ICs gesetzt, was zu einem der sechs Betriebsarten plus einem zusätzlichen Modus führt, was das PDE-Gerät per Software konfigurierbar macht.

BIG-Modus


Die BIG-Betriebsart verknüpft alle Festplatten unter Verwendung des Sil57xx Controllers auf einem SATA-Anschluss.

Dieser Modus vereint die Kapazität aller verfügbaren Laufwerke auf ein virtuelles Laufwerk. Dabei kommt es ganz darauf an, ob Sie verschiedene Partitionen schaffen oder Ihre Speicherstruktur repartitionieren wollen, um nur eine riesige Partition zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von diskpart.exe, das mit Windows oder Windows Server geliefert wird - jede beliebige andere Partitionierungs-Software sollte genauso gut funktionieren.

JBOD


Der JBOD-Modus stattet Sie mit zwei unabhängigen Laufwerken aus.

Diese Betriebsart erstellt einfach einen Index aller verketteten Laufwerke und funktioniert damit als einfacher Port Multiplyer - ohne die SteelVine Technologie von Silicon Image. Sie werden separate physische Festplatten sehen, die einfach eine eSATA-Verbindung teilen.

FAST (RAID 0)

Die FAST-Betriebsart ist mit RAID 0 gleichzusetzen. Sie verwendet zwei Festplatten (oder mehr, sofern alle im FAST-Modus konfiguriert sind), um ein RAID-0-Array herzustellen, das über die kettenartig angeordnete eSATA-Verbindung ausgeführt wird. Bitte denken Sie daran, dass im Falle eines einzelnen defekten Laufwerks die ganze FAST-Anordnung unbrauchbar wird und nicht wiederhergestellt werden kann.

SAFE (RAID 1)

Der Inhalt der übergeordneten Festplatte wird auf alle darunter angeordneten eSATA-Festplatten gespiegelt. Wenn die untergeordneten Laufwerke im SAFE-Modus konfiguriert sind werden sie ihren Inhalt ebenso auf weitere angeschlossene Festplatten spiegeln (sofern vorhanden). Letzteres wäre die perfekte Betriebsart für Anwender, die unter Paranoia leiden.

SAFE33

SAFE33 ist der so genannte Multi-Partitions RAID-Modus. Benutzer von Intel ICH6, ICH7, ICH8 oder ICH9 würden diese Betriebsart wohl eher Matrix-RAID nennen, da das so ziemlich das gleiche darstellt: Silicon Image setzt zwei verschiedene RAID-Level bzw. Virtuelle Laufwerke ein, die sich jeweils über zwei Festplatten ausdehnen. Bei SAFE33 werden 33% der Speicherkapazität des ersten Laufwerks auch auf das zweite Laufwerk gespiegelt. Dieser Speicherbereich ist somit sicher, denn der Defekt einer der beiden Festplatten macht nichts aus. Die verbleibende Kapazität beider Festplatten wird zusammengerechnet und in eine große Speicherpartition überführt.

SAFE50

SAFE50 ähnelt SAFE33, verwendet allerdings 50% der Kapazität des ersten Laufwerks und spiegelt diese auf das zweite Laufwerk. Sowohl die SAFE33- als auch SAFE50-Betriebsart können durch eine einzelne Festplatte aktiviert und verwendet werden, doch Ihre Daten werden erst beim Zuschalten eines zweiten Laufwerks geschützt.

Diese Tabelle listet alle möglichen Pin-Kombinationen (hoch/niedrig) auf, die eine bestimmte Betriebsart oder den GUI-Modus (alle hoch) auslösen können, der es Ihnen erlaubt, das Gerät via Software im GUI-Modus zu konfigurieren.
Anzeige
Kommentare zum Beitrag
mugen 14/06/2007 21:54
Ausblenden
-0+

Auf so ein Produkt habe ich schon ewig gewartet, ich bin wirklich von dieser Flexibilität begeistert. Wann kommen die ersten Controllerplatinen oder Gehäuse auf dem Markt?

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
Alle Weitere... Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner