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Festplatten zusammenschalten mit eSATA

09:06 - 14/06/2007 von Patrick Schmid

Festplatten sind so günstig wie nie: Wenn Sie einen Blick auf die einschlägigen Preisvergleichs-Websites sowie die aktuellen Preise werfen, werden Sie feststellen, dass 3,5"-Festplatten mit 500 GB bereits für deutlich unter 100 Euro zu haben sind - derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt. Ganz egal ob von Hitachi, Samsung, Seagate/Maxtor oder Western Digital; fast alle Festplatten sind flott und bieten eine dreijährige Herstellergarantie; Seagate bietet sogar fünf Jahre. Mittlerweile sind bereits 750 GB und sogar schon die ersten 1 TB-Festplatten erhältlich; immer mehr Herstellern ziehen in Kürze nach. Zur gleichen Zeit erreicht man auch bei 2,5"-Notebook-Festplatten bereits 250 GB. Obwohl all das ganz hervorragend klingt, so hat sich die Flexibilität von Speicher-Produkten über die Jahre nicht verbessert: Festplatten sind statisch und wenig flexibel.

Üblicherweise bevorzugt die Mehrzahl der Anwender heute externe Speicherprodukte (gemeint sind diesmal nicht die Power-User), die sich durch Plug & Play per USB 2.0 einfach handhaben lassen, leicht bedienbar und weitaus flexibler sind als vergleichbare, im PC installierte Festplatten. Der Enthusiast fügt seinem System bei Bedarf einfach eine weitere Festplatte hinzu oder ersetzt die bestehende. Anwender, die ihre Speicherkapazität aufrüsten wollen, entscheiden sich gerne für das preiswerteste Laufwerk oder für einen Hersteller, dem sie vertrauen. Sollten Sie an maximaler Leistung interessiert sein, dann empfehlen wir Ihnen den Blick auf unsere Interaktiven HDD Charts, die sie schnell zum idealen Modell führen werden.

Sobald sich Normalanwender und Enthusiast für ein Produkt ihrer Wahl entschieden haben, treffen beide auf recht ähnliche Probleme: Das zusätzliche Laufwerk erfordert einen SATA-, USB 2.0- oder eSATA-Port und wird immer als zusätzliches Laufwerk eingebunden sein. Alle Daten auf ein einziges, virtuelles oder physisches Laufwerk zusammenzulegen wäre zwar ideal, ist allerdings nur möglich, wenn das neue Laufwerk über ausreichend Speicherkapazität verfügt, um alle Dateien aufzunehmen. Mit zunehmender Anzahl an Laufwerken steigt auch der Ordnungsaufwand.

Sollten Ihnen irgendwann die Anschlüsse ausgehen, so müssen Sie beim zukünftigen Aufrüsten ihres Systems ältere Laufwerke ersetzen. Bei PCs ist das oft leicht machbar, doch Consumer-Geräte verhalten sich dabei wenig flexibel: Wenn Sie z.B. die Speicherkapazität eines PVR (Personal Video Recorder) erweitern wollen, ist bei den meisten Geräten der umständliche Austausch der Festplatte erforderlich.

Im Idealfall sollten Anwender ihrem System Festplatten hinzufügen können, um die Speicherkapazität oder -leistung zu steigern, ohne dabei auch noch auf deren Konfiguration achten zu müssen: Stellen Sie sich vor, Sie könnten ganz nach Ihrem Gusto externe Festplatten per eSATA aneinanderhängen. Silicon Image hat nun mit der neuen SteelVine-Produktfamilie so genannte Speicherprozessoren für Serial ATA auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um intelligente SATA Sub-Controller, die das Kaskadieren weiterer Festplatten ermöglichen und zudem über eine Virtualisierungsebene samt Port Multiplier verfügen. Ihr SATA Host-Controller hält das gesamte Konstrukt aus externen, mit SteelVine-Prozessoren ausgestatteten Festplatten am Ende immer für ein einziges Laufwerk.Das klingt komplex, ist es aber nicht.

Da Festplatten derzeit so günstig zu haben sind, ist das Hinzufügen eines Laufwerks äußerst attraktiv. Allerdings erfordert das Verwalten von Daten über mehrere Festplatten hinweg einiges an persönlicher Hingabe; ganz besonders, wenn Sie gewissenhaft genug sind und Wert auf regelmäßige Backups legen.


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Kommentare zum Beitrag
mugen 14/06/2007 21:54
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-0+

Auf so ein Produkt habe ich schon ewig gewartet, ich bin wirklich von dieser Flexibilität begeistert. Wann kommen die ersten Controllerplatinen oder Gehäuse auf dem Markt?

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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