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Vier Hersteller bedienen derzeit den Markt für 3,5"-Festplatten, auch Desktop-Festplatten genannt: Hitachi Global Storage Technologies (www.hgst.com), Samsung Electronics (www.samsung.de), Seagate Technology und die Western Digital Corporation. Hitachi übernahm 2003 die Festplattensparte von IBM, Maxtor wurde im letzten Jahr von Seagate übernommen.
Wer einfach nur mehr Speicherplatz braucht, um digitale Daten abzulegen, kann sich prinzipiell beim billigsten Angebot bedienen, das der Fachhändler oder Online-Shop anbietet. Für Sie wird der Preis pro Gigabyte Speicherkapazität somit ausschlaggebend sein. Derzeit ist man mit Laufwerken zwischen 200 und 320 GB in dieser Kapazität am besten bedient. Unsere Festplatten-Charts bieten dazu eine wertvolle Hilfestellung, da dieser Service die Kosten pro Gigabyte für zahlreiche Modelle anhand von tagesaktuellen Preisen ermittelt.
Nach wie vor gibt es modellabhängige Unterschiede, die man im Licht des jeweiligen Anwendungsgebiet betrachten sollte. Der wohl wichtigste Faktor ist die Rotationsgeschwindigkeit einer Festplatte, auch Drehzahl genannt. Üblich sind bei 3,5" Desktop-Festplatten heute 7.200 U/Min. Langsamere Modelle sind vom Markt praktisch verschwunden, sind bei 2,5"-Festplatten für Notebooks allerdings noch üblich, da auch der Energiebedarf mit steigender Drehzahl wächst und ist dieser Faktor bei mobilen Systemen von Bedeutung ist.
Für schnelle PC-Systeme gibt es eine interessante Option, nämlich die mit 10.000 U/Min arbeitende Raptor des Herstellers Western Digital. Diese Laufwerke waren einst für kleine Server und Workstations gedacht, sind inzwischen aber auch für High-End-PCs sehr beliebt. Die Raptor ist und bleibt die beste Wahl, wenn Sie eine möglichst schnelle Festplatte suchen. Allerdings bieten die Modelle mit 74 GB bzw. 150 GB keine exzessiven Speicherkapazitäten und werden im Betrieb mehr als handwarm, weshalb wir dringend aktive Kühlmaßnahmen empfehlen.
Unterschiede ergeben sich desweiteren anhand der Größe des installierten Laufwerks-Pufferspeichers (Festplatten-Cache), der verwendeten Schnittstelle und der von der Festplatte gebotenen Intelligenz. Die meisten Laufwerke besitzen 8 oder 16 MB Puffer, wobei größere Puffer die Leistung zwar steigern, dies allerdings nur messbar, nicht spürbar. Mit Intelligenz spielen wir auf höhere Funktionen wie etwa Vibrationsausgleich, automatisches Parken der Köpfe bei Erschütterung sowie NCQ (Native Command Queuing) an. Letzteres ermöglicht einer Festplatte, ausstehende Kommandos so umzusortieren, dass diese unter möglichst wenig Repositionierung der Köpfe abgearbeitet werden können. Ziel ist hierbei die Vermeidung minimaler Wartezeiten, wenn z.B. eine Speicherscheibe vor dem Lesen eines Sektors noch eine halbe Umdrehung zurücklegen muss, oder aber die Köpfe auf eine andere Spur ausgerichtet werden müssen.
SATA/150 oder SATA/300?
Sie schließen aktuelle Festplatten heute am besten per Serial-ATA-Schnittstelle an, da diese eine Bandbreite von 150 bzw. 300 MB/s bietet. Lassen Sie sich jedoch nicht allzu sehr von dieser Kennzahl beeinflussen: Für die Gesamtleistung ausschlaggebend ist nach wie vor die maximale Transferrate einer Festplatte beim physischen Lesen und Schreiben von bzw. auf die Magnetscheiben. Die schnelle Schnittstelle stellt lediglich sicher, dass kein Flaschenhals bei der Übertragung entsteht. Bestes Beispiel ist die eben genannte Western Digital Raptor: Sie ist die schnellste Desktop-Festplatte und kommt mit SATA/150 bestens zurecht.
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Bei der T7K500 solltet Ihr vielleicht noch die Telefonnummern des werten Herrn Cutler verpixeln, der freut sich vermutlich nicht so sehr über die Anrufe tausender User ;-)
Der Artikel kommt gerade richtig, so ist man jetzt was die Performance Werte der aktuellen Festplatten angeht, auf neuestem Stand.
Schön finde ich auch immer wieder eure extrem übersichtlichen und schönen Tabellen/Grafiken (gerade die der I/O Performance Werte). Nicht nur das schon das zuordnen der kleinen striche tierisch nervt, jetzt hat man auch noch die chance bei der nachfolgenden Tabelle das ganze neu zuordnen zu können (s. letzte I/O Grafik). Cool ist auch eure "Sortierung" nach Durschnittswert, das wohl so gemeint ist: Der Leser kann es, wenn er denn Zeit hat, selber anordnen.
Also THG: please concentrate!
cu
footas
Habe die Samsung 500GB ,
Schnell ist sie gerade nicht aber dafür ein billiger Speicher der zumal hohe Übertragungsrate hat. Ideal für Als Backup bzw. Externe Platte.
MfG FIKTOR
Hiho,
schöner Artikel. Das einzige was ich noch vermisse wäre eine Lautstärkenmessung. Die ist für mich eigentlich das wichtigste Argument
greets
das ist ein großes Manko bei den THG Tests. Für mich brauche ich für die Kaufentscheidung beides, Performance und Lautstärke.
Das wäre mal eine tolle Verbesserung bei den THG Tests! Beim stromsparen ist THG ja auch schon vorbildlich
Mich würden mal grundsätzlich zwei Dinge interessieren:
Wie unterscheiden sich die für Dauerbetrieb ausgelegten Platten (7200.10 ES, E7K., Caviar RE2, .) mechanisch von ihren (Mainsream-) Geschwistern für den Desktop-PC?
Man liest immer wieder, daß die sog. Enterprise-Platten für Desktop-Rechner mit einer höheren Zahl von Start-Stop-Zyklen (im Gegensatz zu Servern) ungeeignet wären.
Wenn ja, warum ist das so?
Viele Grüße
Pivo
schöner Artikel. Das einzige was ich noch vermisse wäre eine Lautstärkenmessung. Die ist für mich eigentlich das wichtigste Argument
greets
Das habe ich schon mehrmals vermisst, aber bei THG gibts in dieser Beziehung wohl nur taube Ohren
Ihre THG-Redaktion
Wie kannst du da zu der Annahme kommen, dass sie taube Ohren hätten..
hmm 750GB sind nachwie vor ein Witz.. das sind gerade mal 800 Filme in DivX, mehr als lächerlich.. die sollten sich langsam mal was neues einfallen lassen, Platten mit 10-20Terabyte wären dann schon geil, mich nervt es jedenfalls tierisch immer alles auf DVD zu brennen, die wenigsten Rohlinge taugen was und dann passen da auch nur 4 Filme rauf und das alles für einen relativ hohen Preis.
Naja, hoffen wir auf Tesafilm und bessere Komprimierungsverfahren.
Gruss MSidR
Ihre THG-Redaktion
Wie kannst du da zu der Annahme kommen, dass sie taube Ohren hätten..
Ganz einfach - die fehlenden Lautstaerkemessungen wurden bereits bei den vergangenen Tests im Forum bemaengelt und es gibt diese immer noch nicht. Daher liegt der Verdacht mit den tauben Ohren doch sehr nahe .
Schonmal was von Ironie oder Sarkasmus gehört?
Naja, wer eine 750er sucht, kann gut eine F1 von Sams ung oder eine neue Seagate nehmnen. Nur die WD 750 AAKS ist richtig laut. Was auch stimmt. Die neuen Platten werden heíßer als die Geräte davor. Ergo. Immer ein laues Lüftchen davorhängen. Sonst kimmt das nicht so gut!