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Aktuelle Festplatten im Test: Riesengroß oder wieselflink?
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Mehr Speicherplatz: 10 neue Festplatten im Vergleich
- 2 – Die Speicherfresser: Musik, Bilder, Video und Spiele
- 3 – Qual der Wahl: Welche Festplatte soll es sein?
- 4 – Systemfestplatten: Bitte möglichst schnell!
- 5 – Western Digital Caviar SE WD1600 AAJS, 160 GB SATA
- 6 – Western Digital Raptor WD740 ADFD
- 7 – Allzweck-Laufwerke zum vernünftigen Preis
- 8 – Samsung SpinPoint T133 HD401LJ: 400 GB SATA
- 9 – Speicherriesen: 500 GB, teils für den Dauerbetrieb
- 10 – Samsung SpinPoint T166 HD501LJ, 500 GB SATA
- 11 – Seagate Barracuda 7200.10 ES, 750 GB: Für den Dauerbetrieb
- 12 – Zum Nachrüsten: UltraATA-Laufwerke
- 13 – Technische Daten im Vergleich
- 14 – Benchmark-Ergebnisse
- 15 – Datentransfer-Diagramme, Fortsetzung
- 16 – Datentransfer-Diagramme, Fortsetzung
- 17 – Zugriffszeit-Messung
- 18 – I/O Performance
- 19 – Oberflächentemperatur
- 20 – Fazit: Speicherplatz ist günstig wie nie

Die Mehrheit der in Deutschland vorhandenen Desktop-PCs besitzt nach unserer Einschätzung Festplatten mit Kapazitäten zwischen 30 und 100 GB. Für Büro-Anwendungen reicht das auch heute noch gut aus, doch sobald man multimediale Inhalte speichern will, füllen sich die Gigabytes im Handumdrehen. Ruckzuck ist die Festplatte voll. Nicht umsonst werden Multimedia-PCs heute mit 250 bis 400 GB fassenden Laufwerken ausgestattet. Zeit für ein Festplatten-Upgrade also?
Für ältere, im ständigen Einsatz befindliche PCs muss diese Frage mit "ja" beantwortet werden, denn zusätzlicher Speicherplatz ist nur einer von mehreren Vorteilen. Eine neue Festplatte bietet viele Vorzüge: So steigen beispielsweise die Datendichten von Generation zu Generation immer wieder an, weshalb ein 160-GB-Laufwerk, das noch vor wenigen Jahren zwei oder drei Speicherscheiben benötigte heute mit nur einem Platter realisiert werden kann. Die Vorteile daraus sind geringerer Energiebedarf, ein leiseres Betriebsgeräusch und weniger Abwärme, was letztlich der Langlebigkeit zugute kommt.
Auch hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit sind neue Modelle teilweise deutlich überlegen, denn steigende Speicherdichten und fortschrittliche Aufzeichnungsverfahren ebnen den Weg zu höheren Datentransferraten. Erst kürzlich führten wir einen umfangreichen Rückblick durch und verglichen die derzeit schnellsten und die größten Festplatten mit Modellen aus den vergangenen 15 Jahren. Fazit: Die Festplatte ist nach wie vor ein Hauptflaschenhals im System, denn wenn Windows gestartet oder Anwendungen geladen werden müssen hat der Anwender Auszeit. Schnellere Laufwerke sind somit für jeden auch nur halbwegs anspruchsvollen Anwender ein Segen.
Dabei muss man preislich nicht in hohe Regionen greifen, um zu hoher Festplatten-Performance zu gelangen. Auch ist die weit verbreitete Annahme, Laufwerke mit großer Speicherkapazität seien auch die schnellsten, so nicht richtig. Eine Hitachi deskStar T7K500 gibt's statt mit 500 GB auch mit 160 GB, die Seagate Barracuda 7200.10 ist mit Kapazitäten zwischen 80 und 750 GB erhältlich. In diesen Beispielen setzen Sie auf aktuelle Technologie, ohne hunderte Euro für hohe Speicherkapazität auszugeben, die Sie vielleicht nicht einmal benötigen.
Wir haben die zum Test eingetroffenen Laufwerke in drei Kategorien eingeteilt:
Systemtaugliche FestplattenHier kommt es auf möglichst hohe Leistung an. Diese Modelle kommen in Frage, wenn Sie ein Laufwerk suchen, das Ihre Windows-Installation und Auslagerungsdateien aufnehmen soll. Allround-Laufwerke
Sie suchen eine ordentliche Festplatte mittlerer Kapazität zum erträglichen Preis? Hier haben wir die Modelle eingeordnet, die Anfang 2007 zum so genannten "Sweet Spot" des Marktes gehören werden. Speicherriesen
Frei nach dem Motto: Möglichst viel Speicherplatz bitte! Nachrüst-Modelle
Während alle gerade genannten Optionen heute mit Serial-ATA-Schnittstelle ausgestattet sind besitzen PCs im Alter von zwei Jahren und mehr dieses Interface oft noch nicht. Hier benötigen Sie ein Modell mit UltraATA-Schnittstelle.
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Bei der T7K500 solltet Ihr vielleicht noch die Telefonnummern des werten Herrn Cutler verpixeln, der freut sich vermutlich nicht so sehr über die Anrufe tausender User ;-)
Der Artikel kommt gerade richtig, so ist man jetzt was die Performance Werte der aktuellen Festplatten angeht, auf neuestem Stand.
Schön finde ich auch immer wieder eure extrem übersichtlichen und schönen Tabellen/Grafiken (gerade die der I/O Performance Werte). Nicht nur das schon das zuordnen der kleinen striche tierisch nervt, jetzt hat man auch noch die chance bei der nachfolgenden Tabelle das ganze neu zuordnen zu können (s. letzte I/O Grafik). Cool ist auch eure "Sortierung" nach Durschnittswert, das wohl so gemeint ist: Der Leser kann es, wenn er denn Zeit hat, selber anordnen.
Also THG: please concentrate!
cu
footas
Habe die Samsung 500GB ,
Schnell ist sie gerade nicht aber dafür ein billiger Speicher der zumal hohe Übertragungsrate hat. Ideal für Als Backup bzw. Externe Platte.
MfG FIKTOR
Hiho,
schöner Artikel. Das einzige was ich noch vermisse wäre eine Lautstärkenmessung. Die ist für mich eigentlich das wichtigste Argument
greets
das ist ein großes Manko bei den THG Tests. Für mich brauche ich für die Kaufentscheidung beides, Performance und Lautstärke.
Das wäre mal eine tolle Verbesserung bei den THG Tests! Beim stromsparen ist THG ja auch schon vorbildlich
Mich würden mal grundsätzlich zwei Dinge interessieren:
Wie unterscheiden sich die für Dauerbetrieb ausgelegten Platten (7200.10 ES, E7K., Caviar RE2, .) mechanisch von ihren (Mainsream-) Geschwistern für den Desktop-PC?
Man liest immer wieder, daß die sog. Enterprise-Platten für Desktop-Rechner mit einer höheren Zahl von Start-Stop-Zyklen (im Gegensatz zu Servern) ungeeignet wären.
Wenn ja, warum ist das so?
Viele Grüße
Pivo
schöner Artikel. Das einzige was ich noch vermisse wäre eine Lautstärkenmessung. Die ist für mich eigentlich das wichtigste Argument
greets
Das habe ich schon mehrmals vermisst, aber bei THG gibts in dieser Beziehung wohl nur taube Ohren
Ihre THG-Redaktion
Wie kannst du da zu der Annahme kommen, dass sie taube Ohren hätten..
hmm 750GB sind nachwie vor ein Witz.. das sind gerade mal 800 Filme in DivX, mehr als lächerlich.. die sollten sich langsam mal was neues einfallen lassen, Platten mit 10-20Terabyte wären dann schon geil, mich nervt es jedenfalls tierisch immer alles auf DVD zu brennen, die wenigsten Rohlinge taugen was und dann passen da auch nur 4 Filme rauf und das alles für einen relativ hohen Preis.
Naja, hoffen wir auf Tesafilm und bessere Komprimierungsverfahren.
Gruss MSidR
Ihre THG-Redaktion
Wie kannst du da zu der Annahme kommen, dass sie taube Ohren hätten..
Ganz einfach - die fehlenden Lautstaerkemessungen wurden bereits bei den vergangenen Tests im Forum bemaengelt und es gibt diese immer noch nicht. Daher liegt der Verdacht mit den tauben Ohren doch sehr nahe .
Schonmal was von Ironie oder Sarkasmus gehört?
Naja, wer eine 750er sucht, kann gut eine F1 von Sams ung oder eine neue Seagate nehmnen. Nur die WD 750 AAKS ist richtig laut. Was auch stimmt. Die neuen Platten werden heíßer als die Geräte davor. Ergo. Immer ein laues Lüftchen davorhängen. Sonst kimmt das nicht so gut!