Um bei einer Spielkonsole ein helles Bild mit hohem Kontrast zu erhalten, müssen Sie in den Modus "Dynamic" wechseln. Das ergab bei den meisten von uns getesteten Spielen gute Ergebnisse. Beim Anschluss an einen PC war das Ergebnis durchaus vergleichbar mit dem eines DVD-Players für Heimanwendungen. Wirklich schade, dass das Gerät keinen DVI-Eingang hat, um das digitale Signal direkt von der Grafikkarte an den Projektor anzulegen. Übrigens lieferte der YUV-Ausgang deutlich bessere Ergebnisse als S-Video. Die Bilder waren schärfer und die Farben besser gesättigt. Der Wechsel zu Progressive Scan ergab deutlich bessere Bilder und ließ den Rastereffekt fast völlig verschwinden. Dafür muss lediglich die Schärfe auf 1 verringert werden, damit die Konturen nicht zu scharf hervortreten und zu "computerhaft" aussehen.
Die native Auflösung des EMP-TW10H ist für Heimkinoanwendungen mehr als ausreichend. Nach einer kleinen Grundkalibrierung und den Wechsel in den Modus "Theater Black" erhält man weiche, aber gut definierte Bilder mit für einen LCD-Projektor hervorragenden Schwarztönen. Lediglich einige Hintergründe können manchmal Probleme mit der Stabilität hervorrufen und im Vergleich zu hochauflösenden Rastern können feine Details nicht optimal angezeigt werden. Aber dieses Problem lässt sich durch den Einsatz eines Progressive Scan-kompatiblen DVD-Players leicht lösen. Das Lüftergeräusch ist kein Problem und die kurze Brennweite macht zusammen mit dem leistungsfähigen Zoom die Installation zum Kinderspiel. Die Lampe hat im Modus "Theater Black" eine Lebensdauer von bis zu 3.000 Stunden. Kurz gesagt: Der EMP-TW10H ist eine gute und preiswerte Lösung für große Leinwandbilder (max. 2 m).


