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Hier haben sich alle Qualitäten des Darkchip 2-Chipsatzes gezeigt. Das Schwarz ist kräftig und die Graustufen sind deutlich abgesetzt. Die vier Weißstufen unten im Testbild waren gut erkennbar, ohne übertriebene Helligkeit. Von den drei Gamma-Modi des MT 200 sind Theater und Standard dem Dynamik-Modus vorzuziehen, der Spielkonsolen und Fernsehprogrammen vorbehalten bleiben sollte. Die Farben waren sehr ansprechend und die Werkseinstellungen passten sehr gut, ebenso wie die voreingestellte Schärfe. Die meisten vertikalen Linien waren klar erkennbar. Ebenso zufriedenstellend war die Auflösung der horizontalen Linien. Die Schärfe könnte um eine Stufe erhöht werden, aber das hängt vom jeweils angezeigten Video ab.
Subjektive Tests
Optimierung vor subjektiven Tests
Theaterbild
Kontrast: 0
Helligkeit: 0
Farbe: 0
Schärfe: +1
Rauschunterdrückung ein

Brennweite und Zoom des MT 200 lassen bei einer Projektionsentfernung von 3,10 m keine Bilder von mehr als 1,72 m zu. Außerdem verfügt das Objektiv über keine Shift-Funktion, weshalb der Projektor in der Mitte der Leinwand und senkrecht zu seinem Fuß aufgestellt werden muss. Damit die Pixel verschwinden, muss der Betrachtungsabstand das Doppelte der Leinwandhorizontalen betragen. In dieser Distanz ist das Bild perfekt, ohne sichtbare Pixelbildung.
Gleich beim ersten Filmauszug fiel uns die erstaunlich hohe Qualität auf. Das Bild ist vor allem im Progressiv-Modus stabil, sogar bei Schwenkbildern wie in Star Wars I und II. Und es gab keinerlei Probleme mit der Schwärze - diese ist besser als bei allen Konkurrenzmodellen bisher. In den dunkleren Szenen von Blade II waren die Vampire deutlich zu erkennen und haarsträubend realistisch. Bei der Granatenexplosion war das Verhältnis zwischen Helligkeit und Kontrast sehr gut. Was die Farben angeht, war Findet Nemo am eindrucksvollsten. Die Bilder waren gleichzeitig weich, gestochen scharf und warm. Der Kontrast war hervorragend - das Zusehen machte einfach Spaß.
Allerdings stieß dieses ansonsten als außergewöhnlich einzustufende Modell bei Minority Report an seine Grenzen. Wir mussten Helligkeit und Kontrast neu einstellen. Besonders bei diesem Film ist der Wechsel in den Progressive-Modus fast unverzichtbar. Er macht das Bild viel sauberer und stabiler. Die Gefängnisszene hatte deutlich mehr Schärfe und Details und die Funkenbildung verschwand fast völlig.
