| Rapsody RSH-100 | ||
|---|---|---|
| Gewichtung | Merkmale | Erreichte Ergebnisse |
| 20% | Ausstattung | 90% |
| 40% | Ergonomie | 75% |
| 5% | Preisgestaltung | 75% |
| 10% | Design | 75% |
| 25% | Service | 85% |
| Gesamtergebnis | 81% | |
Gesamtnote: gut
Bei den Funktionen des RHS-100 gibt es nicht viel auszusetzten. Mit den neuen DivX-Codec 6 kommt der Player gut zurecht. Nur bei den ersten 3.x und 4.x Versionen stürzt die Box regelmäßig ab. Die Dateiendung ".divx" des neusten Codec ist für den Rapsody Testkandidat noch ein unbekanntes Format und wird ignoriert. Benennt man jedoch diese Dateiendung in ".avi" um, kann der Player diese problemlos abspielen, jedoch ohne die Kapitel und Menüfunktionen des 6er DivX-Codecs zu nutzen.
Die OTG-Funktion macht das Überspielen bei externen Datenträgern recht einfach. Nur muss dafür eine FAT32-Partition auf der Festplatte vorhanden sein. Eine Sichtkontrolle ist während des Kopierens der Daten leider nicht vorhanden. Man muss daher warten, bis die Front-LEDs aufhören zu blinken. Die Daten werden zwar per USB 2.0 übertragen, jedoch bei größeren Mengen wäre eine Fortschrittsanzeige hilfreich.
Bei den rückseitigen Anschlüssen bietet der RHS-100 viele und zukunftssichere Anschlüsse. Neben Cinch- und S-Video-Ausgänge besitzt der Player noch drei Buchsen für HD Components (High Definition, hochauflösendes Video). Optional lässt sich die Box mit einem DTS-Decoder aufrüsten. Sehr interessant ist auch die RSH-100 Version mit integriertem FM-Radiosender. Im 88 MHz-Bereich werden die Audiosignale in den Äther gesendet und lassen sich von jedem handelsüblichen Radio empfangen. Angaben über die Sendeleistung konnte uns der Hersteller keine machen. Außerdem wird des diese Version nur in wenigen Regionen zu kaufen geben, da nicht alle Länder einen Senderbetrieb erlauben.

