Die meisten Flash-SSDs auf dem Markt wurden für den 2,5-Zoll-Formfaktor entwickelt. Dadurch sind diese Produkte sowohl für die meisten Notebook-Designs wie auch die dauerhafte Installation in Desktop-Umgebungen geeignet. Für die Installation in einen Desktop-PC benötigen Sie lediglich ein paar Einbaurahmen. Allerdings gibt es auch noch weitere Formfaktoren, was sich anhand eines Anbieters wie Hama darstellen lässt. Dieser beliefert den Zubehörmarkt in Mitteleuropa. Von diesem Anbieter haben wir uns das Desktop-Laufwerk im 3,5-Zoll-Format, eine weitere Variante mit 1,8 Zoll - die auf ultra-portable Notebooks ausgelegt ist – sowie zwei verschiedene 2,5-Zoll-Laufwerke näher angesehen.
3,5” Hama High-Speed SSD Flash 64 GB
Der volle Produktname des 3,5-Zoll-Flash-SSD-Laufwerks von Hama lautet High-Speed Solid State Disk Flash Memory-Festplatte – irgendwie ein bisschen zu viel des Guten. Dabei scheint es gar nicht so einfach zu sein, dem Kind einen entsprechend passenden Namen zu geben, den sich potenzielle Käufer merken können und mit dem sich das Produkt von den Angeboten anderer Mitstreiter entsprechend unterscheiden lässt. Besucht man dann die Webseite des Herstellers findet die Verwirrung ihre Fortsetzung. Hier heißt es, das Produkt sei ideal für den Einsatz in mobilen Geräten, was wir von einem Laufwerk im 3,5-Zoll-Format mit einem Gewicht von 256 g nicht gerade bestätigen können.
Der Formfaktor von 3,5 Zoll ist allerdings nicht von Nachteil was die Leistungsanforderungen angeht. Das Laufwerk nimmt im Leerlauf 0,8 W auf und erreichte mit 1,9 W eine durchschnittliche Leistungsaufnahme bei Höchstauslastung. Das Produkt zählt also eindeutig nicht zu den Energiesparern. Einige Flash-SSDs wie die Modelle von OCZ oder Samsung sind da schon weitaus effizienter; allerdings gibt es durchaus auch Produkte, die weitaus größeren Appetit auf Energie haben. Die Ergebnisse sind für ein 3,5“-Laufwerk, das im Destkop-Bereich seinen Einsatz finden wird, auf jeden Fall in Ordnung.
Das Hochgeschwindigkeits-Flash-SSD erreicht einen Lesedurchsatz von 86 MB/s und bietet beim Schreiben eine Bandbreite von 76 MB/s sowie die kürzeste zu messende Zugriffszeit von 0,1 ms. Das scheinen zwar im Vergleich zu anderen aktuellen 3,5-Zoll-Festplatten mit bis zu 120 MB/s keine besonders herausragenden Ergebnisse zu sein, allerdings war die I/O-Performance ebenso wie der I/O-Effizienztest schlichtweg hervorragend. Das High Speed Flash-SSD im 3,5-Zoll-Format von Hama erzielte auch im PCMark05 gute Werte, wodurch es sich eine Stellung vor allen herkömmlichen Festplatten sichern konnte.
1,8” Hama SSD IDE 32 GB
Als zweites der vier Hama-Laufwerke erreichte uns ein winziges Modell auf Grundlage des 1,8-Zoll-Formfaktors. Anders als die anderen Modelle verwendet dieses Produkt einen UltraATA/66-Anschluss. Dadurch mag sich zwar die Bandbreite beim sequenziellen Lesen und die Anschlussbandbreite auf 50 MB/s verringern, hinterlässt aber ansonsten einen recht guten Eindruck. Die Schreibleistung liegt unter 30 MB/s. Dabei sollten Sie folgendes nicht vergessen: Eine derartige Leistung würde wohl kaum eine mechanische Festplatte im 1,8-Zoll-Format erreichen.
Die Effizienz-Suite auf unserem Dell-Notebook Latitude D360 konnten wir leider nicht durchführen, da diese nur bei Laufwerken mit Serial ATA-Anschluss funktioniert. Somit taucht dieses Laufwerk auch nicht im zweiten Abschnitt unserer Testergebnisse auf, in dem es um die Effizienz und Leistungsaufnahme bei der Wiedergabe einer DVD geht. Allerdings hat uns natürlich nichts davon abhalten können, die Leerlauf- und Höchstleistung zu messen. Die Leerlaufleistung war mit gerade einmal 0,03 W extrem niedrig, wohingegen die Höchstleistung bei 0,8 W lag. Das entspricht in etwa der Leistungsaufnahme der 2,5-Zoll-Flash-SSDs von Samsung und OCZ, die allerdings wiederum größer und teurer sind.
Das 1,8-Zoll-Laufwerk von Hama kommt durchaus als Alternative zu mechanischen Festplatten in Frage. Immerhin liefert es bessere I/O-Performance, eine hervorragende Leerlaufleistung und Widerstandsfähigkeit, die Sie von einem herkömmlichen Laufwerk im 1,8-Zoll-Format für das portable Segment wohl kaum erwarten können. Was die meisten Streaming Read-Vorgänge pro Watt angeht, sehen die meisten anderen Flash-SSD gegen dieses Modell alt aus. Dabei stellt sich lediglich die Frage, ob Sie mit den anderen Leistungseinschränkungen leben können.
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Wie oft soll eigentlich immer wieder der selbe alte Schlonz getestet werden. Alles Sachen die schon tausendmal durchgekaut worden sind, und nichts neues im Review, weil fast nur alter Mist getestet wurde und damit das Marktbild zu Gunsten einiger Testkandidaten verzerrt wird.
also ich kritisiere ja nur selten - eigentlich das erstemal. aber in diesem test fehlt die - meiner meinung nach - interessanteste und wichtigste neuerscheinung dieses jahres - die ssd von intel - ohne diese im vergleich ist der ziemlich wertlos. die mischt leistung und preislich ganz ordentlich mit und hat zahlreiche schwächen anderer nicht mehr. also bitte die beiden von intel noch dazu.
Ohne jetzt irgendwie diffamierend zu werden:
Ich fand es auch schade, dass keine neueren Produkte drin sind. Klar erfordern Vergleichstests zwischen etlichen Festplatten Zeit. Aber beispielsweise die Core-Serie von OCZ gibts schon seit Ende Juni (!) im Handel, inzwischen sogar schon Core V2. Dann neue Serien von SuperTalent (OX), die intel-SSDs, die scheinbar wirklich ALLES andere platt machen sollen usw.
Wie gesagt, ich sehe ein, dass es eine gewisse Zeit zum testen braucht. Aber Laufwerke, die schon Monate lang zu kaufen sind? Ich habe auch schon Tests zu neueren SSDs woanders gefunden. Aber so ein Tom's Hardware-Benchmarkparcours ist einfach immer noch das informativste und übersichtlichste ;-)
Ich hoffe, dass ihr Jungs weiterhin fleißig seid und uns über die wirklich interessanten neuartigen Produkte aufklärt, die noch dazu immer mehr in bezahlbare Regionen rutschen.
MfG
Die Intel X25-M SSD scheint in der Tat momentan mit das Beste zu sein; schade also, daß sie hier nicht mitgetestet wurde.

Zudem gibt es wohl massive Probleme mit vielen MLC-SSDs, und zwar denen, die einen JMicron JMF602-Controller verwenden. Das geht soweit, daß es nicht möglich ist, Vista auch nur zu installieren.
Wäre sehr interessant gewesen zu sehen, ob THG zum selben Ergebnis kommen.
Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, der möge nach "MLC SSD Problem in the Real World" googlen.
Um mal meine 2ct dazu zu werfen:
Zu den Kritikpunkten der Vorredner kommt noch verschärfend hinzu, das die Benchmarks den kritischen Punkt der SSDs, nämlich random-writes komplett außen vorlassen. Lesend (und squentiell schreibend) ist quasi jede SSD brauchbar, aber nur Typen mit DRAM-Cache und einer daraus resultierenden ordentlichen Schreibleistung bei vielen kleinen Dateien sind im Alltag wirklich brauchbar - vor allem in Datei- und Datenbankservern. Aber auch Windows ist nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht wie wild auf der Platte rumzuschreiben, u.a. bei Programminstallationen.
Hier brechen viele der getesteten SSDs dramatisch ein und werden selbst von steinalten HDDs noch überholt. Klassisches Beispiel, leider ungetestet, sind die OCZ Core.
Warum wurden nicht Produkte von Photofast getestet?
Mir fehlt der Vergleich in punkto Leistung und Leistungsaufnahme zu herkömmlichen Festplatten. Wäre doch interessant gewesen die SSDs gegen 10.000er und 7.200er SATAs antreten zu lassen.
wie soll man bitte die grünen linien bei den charts auseinander halten können ?!?!?!
wieviele kleine files pro sekunde man schreiben kann, wäre wesentlich interessanter als alles was ihr getestet habt...
hi
ich verstehe das fazit nicht.
ich hab mir den test angeguckt und die Mtron 7500 ist in den meisten test deutlich besser als die Samsung SSD und wenn die Samsung mal vorne liegt dann ist der unterschied nicht so gross.
Wegen der 1-3 Watt mehr stromverbrauch die Samsung vor die Mtron 7500 zu setzen finde ich lächerlich!
Das frag ich mcih auch, wie die Samsung die Empfehlung schafft.
Schließlich ist der Hauptgrund für SSD die Speed, nicht der Stromverbrauch
Neben dem Benchmark zur StartUp Performance, wäre eine Übersicht zur realen Bootdauer gängiger Betriebssysteme wirklich interessant. Knapp 60MB/s bei einigen SSDs sind schon sehr beeindruckend. Oder ist der Benchmark mal wieder so theoretisch, dass das ganze in der Praxis kein entscheidenden Unterschied bringt?
Da es etwas schwierig scheint genau die richige SSD von OCZ zu erwischen würde eine Artikelnummer sehr hilfreich sein.
Währ schön, wenn die Redaktion diese nachreichen könnte.
Gruß
TecTurtle
@KarakAzul: Ein Bekannter von mir hat sein Windows nun auf einer OCZ-Core laufen. Vorher "mehrere Minuten" Startzeit, nun unter einer Minute.
Also: Ja, es ist deutlich spürbar.
-------------
Bin ich blind oder fehlen auf Seite 16 die Memoright-SSDs in den Benchmarks?
Und wenn ja, warum? Die Sind doch super flott unterwegs in den ersten Benchmarks.
Und wieso wurde keine OCZ-Core, die immerhin hier auf THG bereits getestet wurde, aufgenommen?
Irgendwie ist dieser Testbericht sehr merkwürdig. Anhand der vielen unterschiedlichen Balkendiagramme könnte man fast meinen, daß hier unterschiedliche Tests blind zusammengewürfelt wurden um einen "neuen" zu erhalten. Zudem ist mir etwas zuviel subjektives Kommentargut im Artikel enthalten. Hat wohl jemand geschrieben, der tatsächlich der Meinung ist, daß sequentielle Transferraten besser wären als niedrige Zugriffszeiten. Festplatten brechen nämlich bei random read/write Szenarien kleinerer Dateien ebenfalls tierisch ein. Das ist nicht nur bei SSDs mit MLC der Fall.
Sehr Mysteriös... stecken etwa die Illuminaten dahinter? Wurde der Test getürckt? Niemand wird es wohl je erfahren :-)
@derGhostrider:
Auf Seite 5 steht folgendes zu den Memoright-Laufwerken: "Leider stehen uns diese Laufwerke für die Effizienz-Suite auf unseren Dell Latitude D630-Notebooks nicht mehr zur Verfügung. Aus diesem Grund finden Sie lediglich Performance-Werte, die wir auf unserem Speicher-Testsystem gemessen haben."
Stimmt ja, es fehlen die neusten Modelle, z.B. von Intel. Villeicht hilft diese Ultra-Kurzübersicht weiter?
http://www.tomshardware.co.uk/Tosh [...] 29264.html
Schlonz ist genau der richtige Ausdruck....
Benchmark zum Schreiben von Dateien unter PCMark05: SanDisk SSD 5000 fehlt.
Benchmark zum Schreiben von Dateien unter PCMark05: SanDisk SSD 5000 fehlt.