Hama bietet zudem zwei 2,5-Zoll-Flash-SSDs, die sich in unsere bisherige Testreihe prima einfügen lassen. Die eine Variante basiert auf SLC Flash-Speicher (Single-Level Cell) und ist extrem schnell, das andere Modell ist die preiswerte Einstiegsvariante auf Grundlage von Multi-Level Cell Flash-Speicher (MLC). Die beiden Modelle unterscheiden sich deutlich.
Hama Highspeed Solid State Disk Flash 32 GB 2,5” SATA
Die schnellere Variante der beiden 2,5-Zoll-Flash-SSDs von Hama erreicht einen Durchsatz von mehr als 100 MB/s beim Lesen und 83 MB/s beim Schreiben. Diese Werte lassen sich durch unseren Test zum Streaming-Durchsatz belegen, bei dem das Produkt großartige Leistung liefert und dennoch bei der Performance pro Watt nicht aus dem Rahmen fällt – auch wenn aus diesem Rennen die Flash-SSDs von OCZ und Samsung eindeutig als Sieger hervorgehen. Das Hochgeschwindigkeitslaufwerk von Hama mit 2,5 Zoll bietet zwar mit einer Leerlaufleistung von 0,8 W und 1,8 W bei höchster Auslastung gute Werte, ist allerdings – was Leistung pro Watt angeht – nicht in der Lage, die besten seiner Klasse zu schlagen.
Das Laufwerk bietet zudem extrem schnelle I/O-Performance: Das Highspeed Solid State Disk Flash 32 GB 2,5” SATA von Hama war in unserem Workstation I/O-Test der schnellste Mitstreiter. Das Laufwerk lieferte in den Datenbank- und Dateiserver-Tests hunderte Input/Output-Vorgänge pro Sekunde. Bei der Webserver I/O-Performance – bei dem es keine Schreibvorgänge gibt – kommt es hinter dem 7500 Pro-Laufwerk von Mtron sogar gleich an zweiter Stelle.
Hama Solid State Disk Flash 32 GB 2,5” SATA
Die zweite Variante ist bedeutend preiswerter. Dafür erreicht das Produkt aber statt einem Lesedurchsatz von 103 MB/s bzw. Schreibdurchsatz von 83 MB/s gerade einmal 62 MB/s bzw. 29 MB/s. Das gleiche gilt für die Anschlussbandbreite sowie die Übertragungsleistung beim Lesen und Schreiben. Das Laufwerk besticht auch bei anderen Leistungsdaten nicht durch hervorragende Werte; schließlich sind wir von den mehrfach schnelleren Werten der Highspeed-Version noch ganz verwöhnt. Selbst der Zugriff kann bei diesem Modell bis zu fünf Mal länger dauern als beim großen Highspeed-Bruder. Dabei muss allerdings gesagt werden, dass zwischen 0,5 ms und 0,1 ms im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten mit 5 bis 20 ms noch immer Welten liegen. Jedoch sind die Unterschiede zu gleichartigen Produkten schon sehr deutlich.
Man könnte vermuten, dass das langsamere Laufwerk zumindest effizienter wäre – dem ist allerdings auch nicht so. Das herkömmliche Solid State Disk Flash 32 GB 2,5”-Laufwerk von Hama nimmt im Leerlauf 1,9 W und bei maximaler Auslastung 2,7 W auf. Im Vergleich zu den 0,3 W im Leerlauf und einer Höchstleistung von 0,8 W der bedeutend schnelleren Flash-SSDs von OCZ und Samsung und verglichen mit den 0,8-1,2 W Leerlaufleistung und 1,8-2,2 W Höchstleistung anderer Mitstreiter sind derartige Ergebnisse für Hama schon nahezu peinlich. Die mechanische Robustheit zu einem großartigen Preis wäre für uns der einzige Grund, sich eines der “herkömmlichen” Laufwerke von Hama zu kaufen – und das dürfte in naher Zukunft wohl kaum der Fall sein.
Verwandte Forenthemen
- core i7-860+920
- wochenplaner
- ati radeon 4850 treiber
- windows vista registry cleaner
- xfx hd4870
- sata festplatte wird nicht erkannt
- amerikanisches iphone in deutschland nutzen
- vista 2 monitore
- mlc slc
- externe esata festplatte anschließen
- raid treiber ohne diskettenlaufwerk
- geforce 9500 gt 1024
- gainward gts 250
- nvidia® geforce® 9300 onboard
- beamerkauf
- pc bildschirm mit scart anschluss
- hp credential manager deinstallieren
- gamer mainboard
- gainward gts 250
- dual layer brenner








Wie oft soll eigentlich immer wieder der selbe alte Schlonz getestet werden. Alles Sachen die schon tausendmal durchgekaut worden sind, und nichts neues im Review, weil fast nur alter Mist getestet wurde und damit das Marktbild zu Gunsten einiger Testkandidaten verzerrt wird.
also ich kritisiere ja nur selten - eigentlich das erstemal. aber in diesem test fehlt die - meiner meinung nach - interessanteste und wichtigste neuerscheinung dieses jahres - die ssd von intel - ohne diese im vergleich ist der ziemlich wertlos. die mischt leistung und preislich ganz ordentlich mit und hat zahlreiche schwächen anderer nicht mehr. also bitte die beiden von intel noch dazu.
Ohne jetzt irgendwie diffamierend zu werden:
Ich fand es auch schade, dass keine neueren Produkte drin sind. Klar erfordern Vergleichstests zwischen etlichen Festplatten Zeit. Aber beispielsweise die Core-Serie von OCZ gibts schon seit Ende Juni (!) im Handel, inzwischen sogar schon Core V2. Dann neue Serien von SuperTalent (OX), die intel-SSDs, die scheinbar wirklich ALLES andere platt machen sollen usw.
Wie gesagt, ich sehe ein, dass es eine gewisse Zeit zum testen braucht. Aber Laufwerke, die schon Monate lang zu kaufen sind? Ich habe auch schon Tests zu neueren SSDs woanders gefunden. Aber so ein Tom's Hardware-Benchmarkparcours ist einfach immer noch das informativste und übersichtlichste ;-)
Ich hoffe, dass ihr Jungs weiterhin fleißig seid und uns über die wirklich interessanten neuartigen Produkte aufklärt, die noch dazu immer mehr in bezahlbare Regionen rutschen.
MfG
Die Intel X25-M SSD scheint in der Tat momentan mit das Beste zu sein; schade also, daß sie hier nicht mitgetestet wurde.

Zudem gibt es wohl massive Probleme mit vielen MLC-SSDs, und zwar denen, die einen JMicron JMF602-Controller verwenden. Das geht soweit, daß es nicht möglich ist, Vista auch nur zu installieren.
Wäre sehr interessant gewesen zu sehen, ob THG zum selben Ergebnis kommen.
Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, der möge nach "MLC SSD Problem in the Real World" googlen.
Um mal meine 2ct dazu zu werfen:
Zu den Kritikpunkten der Vorredner kommt noch verschärfend hinzu, das die Benchmarks den kritischen Punkt der SSDs, nämlich random-writes komplett außen vorlassen. Lesend (und squentiell schreibend) ist quasi jede SSD brauchbar, aber nur Typen mit DRAM-Cache und einer daraus resultierenden ordentlichen Schreibleistung bei vielen kleinen Dateien sind im Alltag wirklich brauchbar - vor allem in Datei- und Datenbankservern. Aber auch Windows ist nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht wie wild auf der Platte rumzuschreiben, u.a. bei Programminstallationen.
Hier brechen viele der getesteten SSDs dramatisch ein und werden selbst von steinalten HDDs noch überholt. Klassisches Beispiel, leider ungetestet, sind die OCZ Core.
Warum wurden nicht Produkte von Photofast getestet?
Mir fehlt der Vergleich in punkto Leistung und Leistungsaufnahme zu herkömmlichen Festplatten. Wäre doch interessant gewesen die SSDs gegen 10.000er und 7.200er SATAs antreten zu lassen.
wie soll man bitte die grünen linien bei den charts auseinander halten können ?!?!?!
wieviele kleine files pro sekunde man schreiben kann, wäre wesentlich interessanter als alles was ihr getestet habt...
hi
ich verstehe das fazit nicht.
ich hab mir den test angeguckt und die Mtron 7500 ist in den meisten test deutlich besser als die Samsung SSD und wenn die Samsung mal vorne liegt dann ist der unterschied nicht so gross.
Wegen der 1-3 Watt mehr stromverbrauch die Samsung vor die Mtron 7500 zu setzen finde ich lächerlich!
Das frag ich mcih auch, wie die Samsung die Empfehlung schafft.
Schließlich ist der Hauptgrund für SSD die Speed, nicht der Stromverbrauch
Neben dem Benchmark zur StartUp Performance, wäre eine Übersicht zur realen Bootdauer gängiger Betriebssysteme wirklich interessant. Knapp 60MB/s bei einigen SSDs sind schon sehr beeindruckend. Oder ist der Benchmark mal wieder so theoretisch, dass das ganze in der Praxis kein entscheidenden Unterschied bringt?
Da es etwas schwierig scheint genau die richige SSD von OCZ zu erwischen würde eine Artikelnummer sehr hilfreich sein.
Währ schön, wenn die Redaktion diese nachreichen könnte.
Gruß
TecTurtle
@KarakAzul: Ein Bekannter von mir hat sein Windows nun auf einer OCZ-Core laufen. Vorher "mehrere Minuten" Startzeit, nun unter einer Minute.
Also: Ja, es ist deutlich spürbar.
-------------
Bin ich blind oder fehlen auf Seite 16 die Memoright-SSDs in den Benchmarks?
Und wenn ja, warum? Die Sind doch super flott unterwegs in den ersten Benchmarks.
Und wieso wurde keine OCZ-Core, die immerhin hier auf THG bereits getestet wurde, aufgenommen?
Irgendwie ist dieser Testbericht sehr merkwürdig. Anhand der vielen unterschiedlichen Balkendiagramme könnte man fast meinen, daß hier unterschiedliche Tests blind zusammengewürfelt wurden um einen "neuen" zu erhalten. Zudem ist mir etwas zuviel subjektives Kommentargut im Artikel enthalten. Hat wohl jemand geschrieben, der tatsächlich der Meinung ist, daß sequentielle Transferraten besser wären als niedrige Zugriffszeiten. Festplatten brechen nämlich bei random read/write Szenarien kleinerer Dateien ebenfalls tierisch ein. Das ist nicht nur bei SSDs mit MLC der Fall.
Sehr Mysteriös... stecken etwa die Illuminaten dahinter? Wurde der Test getürckt? Niemand wird es wohl je erfahren :-)
@derGhostrider:
Auf Seite 5 steht folgendes zu den Memoright-Laufwerken: "Leider stehen uns diese Laufwerke für die Effizienz-Suite auf unseren Dell Latitude D630-Notebooks nicht mehr zur Verfügung. Aus diesem Grund finden Sie lediglich Performance-Werte, die wir auf unserem Speicher-Testsystem gemessen haben."
Stimmt ja, es fehlen die neusten Modelle, z.B. von Intel. Villeicht hilft diese Ultra-Kurzübersicht weiter?
http://www.tomshardware.co.uk/Tosh [...] 29264.html
Schlonz ist genau der richtige Ausdruck....
Benchmark zum Schreiben von Dateien unter PCMark05: SanDisk SSD 5000 fehlt.
Benchmark zum Schreiben von Dateien unter PCMark05: SanDisk SSD 5000 fehlt.