In der digitalen Welt sollte das Thema schlechte Klangqualität eigentlich der Vergangenheit angehören. Schwachpunkt bei einem Player weniger das Dateiformat oder das Encodierverfahren sondern eher die Qualität der Kopfhörer. Hier sparen die Hersteller mächtig. Um es kurz zu machen: Wer etwas für die Ohren tun möchte, sollte sich am besten gleich richtige Kopfhörer zulegen.
Neben der Musik bieten viele Player auch Funktionen für die Foto- oder Videoanzeige. Video ist jedoch wegen der schlechten Bildqualität und dem kleinen Display zumeist nicht mehr als ein Gimmick - ganz zu schweigen von den exotischen Videoformaten, wegen denen man manchmal stundenlang Dateien konvertieren muss, um schließlich enttäuschende Resultate zu erhalten. Player mit Funktionen für die Fotoanzeige lohnen schon eher, doch auch hier schränken die Größe und die geringe Auflösung des Displays den Nutzen ein.
Ergonomie: Einige Hersteller setzen auf proprietäre Lösungen
Viele Hersteller arbeiten bewusst mit proprietären Lösungen für die Dateiübertragung und sogar mit proprietären Schnittstellen, so dass man immer ein herstellerspezifisches Kabel benutzen muss, wenn Dateien kopiert oder der Player aufgeladen werden sollen. Das ist eine Schande, wenn man bedenkt, dass die praktischste Lösung immer noch das gute alte Drag and Drop ist. Ferner verdienen sich die Hersteller eine goldene Nase, wenn man ein verlorenes Kabel nachkaufen muss. In der Zubehörabteilung wird kräftig zugelangt. Manchmal muss proprietäre Software installiert werden, die häufig gar nicht so gut funktioniert. THG präferiert Modelle, die mit einer Standard-USB-Verbindung arbeiten, um den Akku aufzuladen und Dateien zu übertragen.
