Flash: Ab in die Rente?
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- 1 Quo vadis Flash?
- 2
- 3 Hintergrund: Geschichte und Entwicklung, Forts.
- 4 Big Business: Umsatzgarant Flash
- 5 Warten auf den Nachfolger?
- 6 Warten auf den Nachfolger? Forts.
- 7 Nanokristalle: Flash in der Verlängerung
- 8 MRAM: Pole-Position im Rennen um den Nachfolger
- 9 Intel OUM: Außenseiter für den Massenmarkt
- 10 Fazit: Bloß keine Hektik
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2 - Hintergrund: Geschichte und Entwicklung
Intel war das erste Unternehmen, das Flash-Speicher in Stückzahlen produzierte und auf den Markt brachte. 1988 stellte der Konzern eine 256 kbit-Flash-Chip vor, dessen Ausmaße dem eines Schuhkartons entsprachen. Intel demonstrierte die Vorzüge des "eingebetteten Speichers" anhand eines recht frühen Voice-Rekorders, der locker das Volumen eines Aktenkoffers ausfüllte.
Intels Erfindung war sogenanntes NOR-Flash, das auf Basis von EPROM- und EEPROM-Chip-Technologien entwickelt wurde und mit einem SRAM-Interface ausgestattet war. Mit einer heute vergleichsweise langsamen Schreib- und Löschgeschwindigkeiten sowie einer geringen Anzahl von zirka 100.000 Schreibzyklen findet sich NOR-Flash vor allem in Bereichen mit fest gespeicherten Daten, die zügig ausgelesen werden müssen. Beispielsweise werden Betriebssysteme von digitalen Kameras oder Mobiltelefonen auf NOR Flash-Einheiten gespeichert.

Intel NOR-Flash
Flash ermöglichte, als wesentlicher Unterschied zur vorangegangenen Technologie, Daten an mehreren Stellen in einem Schritt zu löschen oder zu speichern. Dies bedeutete einen enormen Geschwindigkeitsvorteil. Gleichzeitig gilt auch heute noch die Nicht-Flüchtigkeit des Speichers als einer der größten Vorzüge der Technologie: Die Daten bleiben auch ohne Stromzufuhr erhalten.
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