Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Könnt ihr mir ein Netzteil für ein relativ "normales" System empfehlen?
Ich werde mir ein P4 2,5 oda 2,4 kaufen, 1 Festplatte, und sonst 2 Laufwerke.
KaltlichtKathode kommt auch noch dazu.
1. Wie viel Watt brauch ich?
Ich denk mit 350 Watt komm ich aus, oda?
2. Welchen hersteller kann man empfehlen der auch nicht teuer ist.
Hat jemand erfahrungen mit dem HEC-300LR-PT von Herolchi oder Seasonic SS-400FS?
Die sind nicht teuer und sollen ganz gute Leistung haben.
MFG MIC
Lies den Netzteiltest den tomshardware
vor längerer Zeit rausgebracht hat!
Das 300er HeroIchi ist sehr gut, habe einige davon auf Vorrat. Fortron Source ist auch sehr gut. Seasonic ist brauchbar, Enermax ist direkt nach Fortron zu empfehlen.
Das 365er Enermax mit regelbarem Lüfter ist für 80$ der beste Kompromiss aus Qualität, Verfügbarkeit, Preis. Ist zwar als Angeber-Netzteil gedacht, aber der Kern ist wirklich okay. Die Kabel sind ein gutes Stück zu lang und blockieren Platz im Tower.
Bemerkung: es muß nicht unbedingt positiv seinb, wenn die Schutzschaltung mehr als 120 Prozent Überlast zuläßt!
Die kritischsten Teile im Netzteil sind vor allem die sekundären Siebelkos. Es ist überhaupt ein Wunder daß diese Teile so lange halten.
In Billignetzteilen sind Elk,os drinnen die den angegebenen Strom nicht verktaften und sich selbst innerhalb kurzer Zeit zerstören. Ihr Innenwiderstand steigt dann, es kommen Nadeln und Störspannungen an den Ausgang des Netzteils.
Darunter leiden Mainboard und auch die anderen Komponenten.
Deshalb: hochwertige Netzteile kaufen!
hi!
Also ich würde beim kauf eines netzteils nihct unbedingt auf die Watt tahlen achten sondern auch darauf wieviel Ampere das netzteil auf den +3.3V, +5V und +12 V Schienen ausgibt denn darauf kommt es auch entscheident an.
Empfehlen könnte ich dir folgendes:
ENERMAX ATX Netzteil EG 365AX- VE (G) FMA - 353 Watt
Gesamtleistung 353 Watt
+ 3,3 Volt 32 A
+ 5 Volt 32 A
+ 12 Volt 26 A
- 5 Volt 1 A
- 12 Volt 1 A
+ 5 Volt Vsb 2,2 A
Combined Power (3,3 + 5 Volt) 185 Watt
Preis ca. 80 €
CIAO..Scarface
Frank hat auch nicht davon geredet, nur auf die Wattzahlen zu achten, sondern von "hochwertigen" Netzteilen. Bei einigen Netzteilen stimmt die Auslegung, bei anderen nur die Papierform. Wenn Du ein wenig länger (oder sorgfältiger) hier mitliest, dann ahnst Du, auf welchem Felde Frank seine Brötchen verdient .
*lol*
Hab gehört hier im Forum hätten einige
Leute mehr mit Computern zu tun, als
der Ottonormalverbraucher. Soll vorkommen ![]()
Scherz beiseite, das vorgeschlagene
Enermax kann ich auch wärmstens empfehlen.
so long.
Also ich habe den text wohl sorgfältig gelesen und weiss auch was du meinst 6522 aber ich bin auch ncht blöd was das angeht .ich habe einfach meine meinung dazu geäüsert und habe keine anspielungen auf frank gemacht daher verstehe ich deine rektion nciht ganz.naja.macht nichts.
Passt schon ![]()
Sorry, falls Du das in den falschen Hals bekommen haben solltest, aber Franks hatte bereits ein 365er Enermax empfohlen und eingeschätzt ("., aber der Kern ist wirklich o.k." ).
Sowohl im Netzteiltest in der c't 13/02 als auch bei [URL=http://hardware.thgweb.de/2002/10/14/etikettenschwindel_21_netzteile_im_vergleich/index.html>Etikettenschwindel: 21 Netzteile im Vergleich[/url] kam das jeweils getestetete Gerät von Enermax nicht auf die Spitzenplätze. Immer wieder beliebt ist auch die Verwunderung, dass "leise" in der Werbung für Enermax-Netzteile nicht unbedingt "leise" beim Verbraucher bedeutet. Also Achtung, dass man unter den diversen Ausführungen auch die richtige erwischt .
Zu den Enermäxen:
Die Regelung der Spannungen (3,3V und 5V gemeinsam geregelt) ist im Vergleich recht Oberwellenreich mit deutlichen Über- und Unterschwingern (schlecht bei IBM-AVER-Platten, da nur wenige ms Unterschreitung von 4,85V an der Plattenlogik ausreichen, um die Köpfe in die Parkposition zu reißen und anschließend wieder normal zu Positionieren (Click of Death), hoher Rauschanteil.
Die Leitungen sind zwar lang, aber für ihre Länge vom Querschnitt nicht außreichend (hoher Spannungsabfall über die Leitungen/Stecker bei Stromspitzen). Gerade in Kombination mit ECS K7S5A-Boards (Super onboard Schaltregler + kapazitive Entkopplung ;-) )ist hier ab und an ein instabiles Verhalten zu beobachten, weshalb hier dann viele Leute direkt ein 400W-NT von Enermax empfehlen (um eine ähnliche Regelgüte zu erhalten, wie z.B: bei einem 'Billig' 300W-Chieftec/Sirtec).
Auch wirken sich primärseitige Störspannungen/spitzen sich übertrieben stark auf die Sekundärregelung durch (bis zum kurzzeitigen Aussetzen der Regeleung -> bis zu 20ms fast 0V an den 3,3V und 5V -Ausgängen. Bei oben genannten Billig-NT's nicht).
Ebenfalls wird bei der CE-Prüfung (EMV) der PRimärgleichrichter zerstört -> nicht bestanden, trägt trotzdem (zu unrecht) ein CE-Zeichen (siehe auch letze c't-Tests incl. Enermax-Nachtest ohne Besserung in diesem Bereich) !
Enermax ist ein in den Foren geschaffener Hype. Bestenfalls durchschnittliches Regelverhalten bei übertriebenen Preisen (ja ja, die Marketingabteilung (Maxdata) hat hier ein gut bezahltes Image geschaffen (Absicht, oder einfach nur deutscher Standort des Distributors ?).
Grüße
Stefan
Ich kann alles. Aber nix richtig ;-)
Danke für die infos..obwohl ich grad einbissel verwirrt bin ![]()
werde mir dank euch ncohmal überlegen welches netzteil bei mir nächste woche reinkommt.
THX
Nicht falsch verstehen, die Enermäxe sind nicht 'schlechter' als das grobe Mittelmaß billiger 'Marken-NT's' (auch besser als viele (aber nicht Alle) Billigst-NoNames, habe da auch schon Brauchbares mit 'sauberen' Spannungen gefunden, ist aber reine Glückssache), nur eben viel teurer als Diese.
Wer ein Mainboard mit gutem Layout (Leiterbahn- und Masseführung, am besten Masse als ganzer Layer -> bedingt 6fach Layer-Platine), Schaltreglern mit nicht zu hohen Schaltfrequenzen ( -> kleinere Induktivitäten = deutlich billiger, aber mehr Frequenzmüll und kaum von den Siebe/Glättungs-C's kurzzuschließen, trotz 'glatter' Leitfolie (bedingt wieder große Bauform) im Elektrolyt um die Serieninduktivität gering zu halten, ebenfalls sehr teuer), eben guten C's verbaut wurden (also kein ECS), muss sich kaum Gedanken (über einen stabilen Betrieb, wg. unsauberer Spannungen vom NT) machen.
Grüße
Stefan
Ich kann alles. Aber nix richtig ;-)
Protest!
Die Leitungen werden -wenn man es genau nimmt- ALLE gemeinsam geregelt! Das Netzteil hat nur einen Wandler!
Der Rauschanteil ist bei Null, wenn wer ein anderes Netzteil erwischt hat, dann sollte der die sekundären Elkos austauschen und die Mehrfachdrossel am Ausgang (die sorgt für Lastausregelung auf den anderen Leitungen!) auf Windungsschluß prüfen.
Das Problem mit dem Gleichrichter war Enermax seit dem C´t Test bekannt und ab jetzt wird ein kräftiger Gleichrichter verbaut welcher Stöße vom Primärnetz ohne Ausfall verkraftet (der C´t Nachtest wurde auch anstandslos bestanden).
Die langen Leitungen haben in der Tat gut 10 cm zu viel, in der aktuelllen Enermax-Version wurden diese gekürzt. Erkennbar ist die neue Version u.a. an der doppelten Umwebungder Mainboard-Kabel (nicht nur der normale ATX Stecker, sondern auch die Aux Anschlüsse sind umsponnen).
Die Spannungen bleiben bei Vollast innerhalb der 5 Prozent Toleranz und sind Rauschfrei. Das habe ich selbst nachgemessen.
Ein gewisser Spannungsfall tritt auf manchen Leitungen dennoch auf, weil die Kabel zum Mainboard z.B. für 12V nicht ausgeregelt werden. Dennoch ist alles innerhalb der Toleranz.
Das C´t Modell hatte ja alle spannungen zu niedrig was eindeutig ein Defekt war (falscher Abgleich ab Werk).
Hype stimmt leider, vergoldete Lüftungsgitter usw., sind da richtungsweisend.
Dennoch: von verdorbener Regelung kann keine Rede sein!
Der Schaltregler auf dem K7S5A ist im Vergleich zu den gängigen Konzepten nicht niedriger getaktet. Im Vergleich zum aktuellen Asus konzept hält er dagegen nicht mit.
Andererseits verteilt das 3 Phasen Konzept die Ströme auch bei niedriger Taktrate derart gleichmäßig daß keine Störungen auftreten. Kann ja in Minutenschnelle nachgemessen werden, beim K7S5A sind alle Leitungen / Spannungen frei zugänglich an der oberen Layer.
Muß mal suchen ob noch ein K7S5A hier rumliegt. Könnte dann mal die genaue Schaltrate ermitteln. Das Steuer-IC war von Samsung, soviel weiß ich noch.
Die aktuellen Asus Boards setzen auf Steuer-ICs von Infineon und Intersil. Deren genaue Namen stehen in einem anderen Beitrag.
Protest:
Der c't Nachtest (12/2001 fürs EG301PX-VE) wurde nur Teilerfüllt.
Der Primärgleichrichter wurde beim Surge immer noch zerstört und verursacht anschließend einen Kurzschluss, die Relegüte und Netzausfallüberbrückung war weiterhin nicht ausreichend !
Den Nachtest, den du meinst (15/2002 fürs EG301AX-VE) wurde gerade eben nacherfüllt (3,3V) und erreichten nun gerade ein 'befriedigend' .
Ist schon ersteunlich, das immer wieder der selbe Hersteller Nachgeprüft werden muss, und es dann nur teilweise schafft !
Und die bestenfalls ausreichend bis befriedigende Testewrgebnisse ziehen sich seit 1998 wie ein roter Faden durch (und das zu dem Preis).
Zudem gibt es keine rauschfreien Spannungen ohne Über-/Unterschwinger und anderen Frequenzmüll.
Spannungen am ATX-Stecker mit laufendem PC gemessen?
Vernünftiges (Speicher)Scope (>25MHz) incl. Tastkopf mit kleiner Kapazität (<4pF) gemessen?
Hatte im Frühjahr noch zwei Enermaxprobanden hier (nagelneu und unbenutzt) -> Mit die verseuchtesten Spannungen, die mit einem Schaltnetzeil erzeugt werden können !
Enermax ist bestenfalls ein 'Durchschnittshersteller' mit Premiumpreisen (eben mehr Schein als Sein).
Grüße
Stefan
Ich kann alles. Aber nix richtig ;-)
Nochmal zur Schaltfrequenz, da ich wohl falsch verstanden worden bin:
Je niedriger sie ist, desto sauberer die geregelte Spannung und bessere Effektivität der Siebung/Glättung der folgenden, schaltfesten (also glattflächige Leitfolie) Elkos - bedingen aber größere Drosseln ( = teurer, vor allem das Kernmaterial (mit Abstand die wichtigste Komponente der Drossel) mit hoher Sättigung).
Die Schaltfrequenz ist auch nicht vom Halbleiterhersteller vorgegeben (lediglich ein großes Fenster von wenigen kHz bis über 100kHz), sie wird vom Entwickler per externem C bzw. R/C vorgegeben.
Grüße
Stefan
Ich kann alles. Aber nix richtig ;-)
Je HÖHER die Taktrate bei gegebener Phasenzahl und Siebung ist, desto BESSER ist die Qualität der Ausgangsspannung. Leider sind hohe Schaltraten sehr aufwendig bzw. TEUER zu realisieren, weil:
->die FETs extrem schnell durchgeschaltet / gesperrt werden müssen um nicht zu überhitzen
->Die Gate-Kapazitäten der FETs dann nicht mehr irrelevant sind was stromstarke Treiber erfordert
->man das Layout sehr sorgfältig entwickeln muß um keine Einstreuungen in die Regelung zu haben
->die verwendeten Kondensatoren induktionsarm sein müssen.
Demgegenüber ist ein Konzept mit geringer Taktrate bei gegebener Phasenzahl und Siebung eindeutig von schlechterer Qualität der Ausgangsspannung. Die Ausregelung dauert länger und die Welligkeit ist unvergleichbar höher. Allerdings sind diese Regler BILLIG zu mkonstruieren, weil:
->langsame FETs mit geringem Restwiderstand billig erhältlich sind
->keine externen Treiber verwendet werden müssen; das Steuer-IC genügt alleine.
->die niedrigen Frequenzen nur wenig Einstreuungen bringen
->man größere Induktivitäten für 0.05$ kaufen kann. Die Induktivitäten sind sehr billig im Vergleich zu den teuren FETs, Treiber und Steuer-ICs.
->man zwar höhere Siebkapazitäten braucht, diese aber nicht von ganz so hoher Qualität sein müssen.
Die Schaltrate wird vom Hersteller der Steuer-ICs in recht engen Grenzen vorgegeben. Bei billigen ICs (für Stand-By-Power genutzt) sind z.B. 250-500kHz nutzbar mit der Empfehlung den Regler mit 500kHz zu takten. Die teureren ICs für die CPU-Spannung oder die Schaltregler auf Grafikkarten lassen Schaltraten von 20kHz bis 5MHz zu, wobei der Betrieb mit geringer Taktrate keinen Sinn macht: dann könnte man auch gleich ein billigeres Steuer-IC einsetzen.
Was das Enermax angeht: die Empfehlung bezog sich eindeutig auf das EG365-AX-VE, nicht auf ein uraltes Schrottnetzteil.
Ich hatte ein Netzteil ohne separates Stand-By Netzteil hier. Der Wandler arbeitete in 2 Betriebsmodi:
1.)Burst-Betrieb für Stand-By
2.)Vollastbetrieb
Der Burst Betrieb genügte gerade für 5V auf der Stand-By-Leitung. Leider waren auf den anderen Schinen dann Pulsspannungen mit knapp 300Hz vorhanden die deutlich im an der Soundkarte angeschlossenen Lautsprecher hörbar waren.
Im Vollastbetrieb funktionierte die Schaltung gut.
Zu bedenken ist, daß 9 von 10 Billignetzteilen auf genau (!) der selben Platine basieren! Deshalb kann amn nicht sagen, daß das eine Noname jetzt besser als das andere ist.
Ein 100MHz Oszilloskop sollte genügen um etwaige Störungen aus dem Hauptnetzteil zu untersuchen.
Ausregelung und Restwelligkeit bei 40-80kHz (für Abwärtsregelungen in diesen Spannungsregionen), welche bedrahtete, große Speicherdrosseln (incl. gutem Kernmaterial zum Speichern der magn. Energie) erforderlich machen, sind höher als bei 200-800kHz mit SMD bestückten Speicherdrosseln (viel billiger) ?
Aber sonst geht es dir ganz gut, ja ?
Wohl gemerkt, alles mit ein und demselben, integrierten Stepdown Schaltspannungsregler bzw. Familie (keine externe Takterzeugung oder externe Leistungs-FET's), so wie sie auch auf Mainboards vorzufinden sind (eben mehrbeinige Schaltregler IC's, bei uns vorzugsweise von LinearTechnology (LT)) !
EMV, Siebung/Glättung Serieninduktivität der C's: das alles sieht bei vergleichsweise niedrigen Frequenzen (<100kHz) deutlich besser aus. Da wellt nichts und hier gibt es auch keine 'träge' Regelung.
Mal die Ergebnisse deiner Suchmaschine besser sortiern (Treiber, Steuer-IC und ext. Mosfet's) -> hier geht es nicht um zu Fuß aufgebaute Schaltregelnetzteile, sondern um integrierte Lösungen auf den MB's. Auch nicht für geringe Leistungen (Ströme bis 1A) anderer Onboardkomponenten/Steckkarten wo es integrierte Lösungen Von SGS (ST) gibt, welche bis 250MHz takten !
Wenn du ein 100MHz Speicheroszi besitzt, dann setz es mal (mit passendem Tastkopf) richtig ein, dann siehst du auch die Regelreste auf den Spannungen (immer mit Last) !
Kannst du aber auch in der c't sehen (Photos vom Oszischirm) und musst nicht selber messen.
Grüße
Stefan
Ganz genau!
Restwelligkeit bei 40-80kHz mit den üblicherweise eingesetzten Ringkerndrosseln (viele Windungen) und Siebelkos ist HÖHER als die Restwelligkeit bei 1MHz mit kleinen Spezialspulen und hochwertigen (und kleineren) Elkos. Genau so ist es!
Ja, es geht mir wunbderbar.
Integrierte, getaktete Spoannungsregler?? Unfug! Auf aktuellen Grafikkarten und in manchen SNT der Hifi-Branche ist sowas ja gerade noch noch machbar, aber bei Strömen von >>50A ist derzeit noch kein integrierttes IC verfügbar (könnte in der Zukunft kommen, aber bis dahin schalten auch die diskreten Leistungsstufen mehr).
Das aktuelle Konzept sieht so aus: hochintegriertes Controller-IC -> Treiber-IC -> diskrete FETs.
EMV ist ein Problem welches sorgfältige Bahnführung + hochwertige Bauteile (Streuarme Drosseln) erfordert.
Siebung und Glättung sieht bei hohen Schaltraten von 1MHz nur dann schlechter aus, wenn das SNT !!unfachmännisch!! konstruiert ist. Ein sorgfältig konstruiertes SNT wird stets bei hohen Schaltraten besser arbeiten. Sorgfältige Konstruktion bereitet natürlich höhere Kosten, so daß bei billigen Konzepten fast immer niedrige Schaltraten zu finden sind.
Suchmaschine sortieren? Ich ignoriere das einfach mal.
Hier geht es nicht um zu Fuß aufgebaute Schaltregelnetzteile, sondern um integrierte Lösungen auf den MB's.
EINSPRUCH: ich habe in den letzten 3 Jahren kein PC Mainboard gesehen wo ein vollintegrierter Regler eingesetzt wurde! Die Leistungsstufen sind IMMER diskret!
Die Vollintegrierten Regler (ST spielt da keine große Rolle) sind im PC nur auf Grafikkarten anzutreffen. Entwickelt werden diese ICs vor allem für die Kraftfahr-Industrie (Steuergeräte). Bei unserer Netzteildiskussion bleiben diese Bauteile außen vor.
Das Oszi wurde schon für komplexere Aufgaben eingesetzt als für die primitive Kontrolle der Ausgangsspannungen eines einfachen PC-SNT.
Selbst im Vergleich zum Onboard Spannungsregler auf den Mainboards sind die Hauptnetzteile äußerst primitiv.
Zitat von Harry Schubert aus der 'Elektronik 21/2002' zu einem (hier) Controller-IC von National:
". Der Controller-Baustein ist für einen weiten Frequenzbereich von 100 kHz bis 1 MHz geeignet. Die Schaltfrequenz des zu entwickelnden Netzteils sollte so gewählt werden, dass ein optimaler Kompromiss aus Schaltverlusten, Gesamt-Übertragerverlusten sowie Größe und Preis der magnetischen Bauelemente und der Ausgangskondensatoren erzielt wird.
Je höher die Schaltfrequenz ist, desto geringer werden der Kapazitätswert des Ausgangskondensators und die Induktivität der Primär- und Sekundärwicklungen; umso kompakter sowie preisgünstiger wird folglich die Schaltung. Andererseits nehmen die Übertragerverluste und die Schaltverluste im MOSFET mit der Schaltfrequenz zu. Damit wird der Gesamt-Wirkungsgrad des Netzteils beeinträchtigt und die Abmessungen des zur Abfuhr der Verlustwärme benötigten Kühlkörpers nehmen zu. "
Es geht bei den hohen Schaltfrequenzen einzig und allein um die Kostenreduktion.
Die Spannung selbst wird nicht besser, glatter oder gar rausch- bzw. Oberwellenärmer (im Gegenteil) !
Bei unseren Industrie-PC's genügen integrierte Schaltregler, da nur passiv gekühlte CPU's (Intel-Nachbau von NEC) eingesetzt werden. Größte Bauform = Multiwatt Gehäuse, reicht für 30A.
Die gekauften Pentium-Boards, die ich in Erinnerung habe, nutzten ebenfalls integrierte Lösungen!
Selbst wenn das Oszi schon bei komplexeren Messungen genutzt wurde, sollten Oberwellen auf den 5V (2 x beim Enermax 365AX-VE im Frühjahr an einem P233MMX selbst gemessen) >30mV zu messen sein. Ist so.
Reden wir jetzt über die Stepdown Regelung für die CPU/die periphären I/O's oder über die primärgetakteten Netzteile ?
Hab' nicht mehr viel Zeit, muss gleich los Richtung Norddeutschland (Schwiegereltern) um bis Neujahr dort mit der Familie (incl. Schwager und Anhang) frohsinnig zu sein.
Grüße
Stefan
Ich kann alles. Aber nix richtig ;-)
Zur Taktrate:
Je höher die Schaltfrequenz ist, desto geringer werden der Kapazitätswert des Ausgangskondensators und die Induktivität der Primär- und Sekundärwicklungen; umso kompakter sowie preisgünstiger wird folglich die Schaltung.
->kompakter wird sie auf jeden Fall. Aber preiswerter wird sie nicht, siehe unten:
Andererseits nehmen die Übertragerverluste und die Schaltverluste im MOSFET mit der Schaltfrequenz zu. Damit wird der Gesamt-Wirkungsgrad des Netzteils beeinträchtigt und die Abmessungen des zur Abfuhr der Verlustwärme benötigten Kühlkörpers nehmen zu. "
->Aha! Um das Netzteil trotz hoher Taktrate betreiben zu können muß man also gut kühlen. Kühlung macht aber das Netzteil wieder groß und teuer. Ist ein gewisser Wiederspruch zu der obigen Aussage.
Den wichtigsten Aspekt hat er vergessen:
->Mit Einsatz von schnellen FETs, verlustarmen Drosseln und hochwertiger Elkos kann den Nachteilen der hohen Schaltrate entgegengewirkt werden. Die FETs auf den aktuellen ASUS-Boards bleiben z.B. eiskalt!
Welche vollintegrierten ICs waren denn auf denm Boards zu finden? Ich selbst habe bisher keine gesehen, die Schaltstufe war immer diskret.
30mV vom Netzteil her wären natürlich entschieden zu viel. Und der 233MMX zieht wohl nur einen Bruchteil der Netzteilleistung.
Vereinfachtes Vorgehen:
Ich prüfe die Netzteile an einer rein ohmschen Last und messe dann die Restwelligkeit. Verwendet werden eine Ansammlung von Hochlastwiderständen. Alle Ausgänge werden mit der Nennlast belastet wobei zuerst 5V ausgelastet werden und die verbleibende Restlast durch die 3.3V Schiene erzeugt wird.
Es wird dann auf jeder Schiene die Welligkeit am Ausgangsstecker gemessen und notiert.
Jetzt werden die einzelnen Schinen mit 5V, 12V und 3.3V mit Lastwiderständen belastet die dynamisch über BUZ90 geschaltet werden. Die Steckkontakte werden dabei gleichmäßig belastet. Die BUZ90 werden über einen Rechteckgenerator geschaltet. Der Einfluß der Lastschwankungen wird notiert für:
->die anderen, unbelasteten Spannungen
->die dynamisch belastete Spannung am belasteten Stecker
->die dynamisch belastete Spannung an einem unbelasteten Stecker
Die Differenz der letzten beiden Messungen ergibt dann Aufschluß über den Spannungsfall im Kabel.
Für die Einzelspannungen 5vSB, -12V und -5V wird ein vereinfachter Test durchgeführt welcher nur die Schwankungen bei dynamischer Last direkt am Stecker berücksichtigt.
Letztlich wird das Netzteil noch unter Vollast 2 Stunden gefahren und auf thermische Probleme untersucht. Bei Erreichen von 90 Grad an Gleichrichter (selten), Schottkydioden (häufig), Transistoren (häufig) oder Trafo (selten) schalte ich ab.
Bemerkung: die Welligkeit und Lastausregelung an *einem* Stecker kann schonmal 100mV betragen. Nimmt man z.B. einen HDD Anschluß und belastet die 12V Leitung dynamisch mit 10A, so kommt man auch auf 200mV und mehr.
Die Spezifikationen vom Netzteil beziehen sich auf alle Leitungen einer Schine parallelgeschaltet.
Wieso Widerspruch?
". dass ein optimaler Kompromiss aus Schaltverlusten, Gesamt-Übertragerverlusten sowie Größe und Preis der magnetischen Bauelemente und der Ausgangskondensatoren erzielt wird."
Wobei der Kompromiss die Frequenz darstellt, bei der sich die Summe aller Bauteil- und Bestückungskosten möglichst klein halten.
Wer es mit der Minituarisierung und der Kostensenkung nicht übertreibt (geringere Taktfrequenz, dafür wertigere Speicherdrossel), wird mit höchstem Wirkungsgrad, geringe thermische Belastung der Elkos (Kurzschluss der HF) und kühleren Leistungshalbleitern belohnt !
Ach ja, für einen NEC V25 reichen 2 LT1374 (TSSOP, 16Pins).
Die PC Professionell testet ebenfalls ihre NT's recht praxisfremd (Ohmsche Last, verändert durch Parallelschaltung per Leistungstransistor).
Nur läßt sich so die Regelgüte (nicht die Restwelligkeit eines NT's, sondern Über-/Unterschwingen plus erzeugte Oberwellen bis zum MHz-Bereich) an der Ihm zugedachten Last beurteilen. Und da sah es an einem vergleichsweise genügsamen 233MMX mit Enermax auf den 5V übel aus. Mit einem K7S5A (nicht näher betrachtet, da nicht meins) und EG301AX (instabil) sah es noch viel schlimmer aus (> 1V). Mit dem billigen Sirtech (300W) war alles im Lack.
Wünsche trotz allem einen guten Rutsch ins Neue.
Grüße
Stefan
Ich kann alles. Aber nix richtig ;-)
Könnten die Störspannungen nicht von der Seite des Mainboards gekommen sein?
Wenn ich ein Netzteil am Anschluß mit einer im MHz Bereich gepulsten, schlecht bedämpften Last betreibe sorgt ja schon die Induktivität der Zuzleitung zum Mainboard für eine unsaubere Spannung. Das wäre dann nicht die Schuld des Netzteiles.
Die Messung mit Widerständen halte ich für sehr sionnvoll. Damit wird unter normierten bedingungen die Qualität des netzteiles geprüft.
Die Qualität der Hauptplatine muß man getrennt betrachten. Was hatte der P233MMX für einen Schaltregler?
Hi Frank, Stefan und andere interessierte
Eins vorweg: In diesem Artikel poste ich eine Lösung zu einem weitverbreiteten Problem in Schaltnetzteilen, welche die Stabilität der angeschlossenen Motherboards erheblich verbessern kann. Dies in der Hoffnung, daß er von hier aus in die Labors der Motherboard- und Schaltnetzteil-Hersteller findet. Ich versuche dabei, Fachterminologie soweit wie möglich zu vermeiden, um den Beitrag für möglichst viele Personen lesbar zu gestalten. Insofern bitte ich, das Fachpublikum von dahingehenden Kritiken abzusehen.
zum Thema:
Es war ja ganz amüsant, diese Diskussion mitzuverfolgen. Ich kann zwar nicht in allen Punkten mitreden. aber zum Thema "Frequenz des Schaltreglers" hätte ich dann doch schon einiges beizutragen. Irgendwie haben Frank und Stefan beide recht. Denn: Wie hoch die Schaltfrequenz ist, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Da es kein in jeder Hinsicht ideales Schaltnetzteil gibt, muß man Kompromisse schließen. Die Konstruktion des Schaltnetzteiles hängt damit sogar von der Anwendung ab, die an dem Erzeuger hängt. Extrembeispiel: Einem Akku ist es zum Beispiel egal, mit welcher Frequenz und welchem Verseuchungsgrad er geladen wird. Die Anwendung bestimmt, welche schlechten nicht benötigten Eigenschaften des Netzteil sie zugunsten von guten benötigten noch tolerieren kann.
In den Urzeiten der Elektronik gab es keine Schaltnetzteile, sondern das sogenannte Linearverfahren. Es bestand aus einem Trafo mit Gleichrichter und Siebelko. Dahinter befand sich ein Regeltransistor, hinter dem die geregelte Ausgangsspannung entnommen wurde. Hierzu wurde letztere von einer Regelelektronik gemessen. Wurde sie zu klein, wurde der Regeltransistor etwas mehr geöffnet. Wurde sie zu groß, wurde der Regeltranstor etwas mehr geschlossen. Dieses Linearverfahren erzeugte an dem Regeltransistor eine erhebliche Abwärme, die riesige Kühlkörper und Lüfter erforderte. Auch der Trafo und die notwendigen Kondensatoren (Elkos) waren wegen der niedrigen Frequenz (50/60Hz) des 220/240 Volt Stromnetzes sehr groß. Alles in allem war das Volumen und das Gewicht dieser Linearregler aus heutiger Sicht extrem hoch und für heutige PCs undenkbar.
Mit der Verfügbarkeit fortgeschrittener Leistungs-Transistoren erfand man das Prinzip der Schaltreglers. Hierdurch werden Größe von Trafos, Elkos und Kühlkörper erheblich reduziert. Dies beruht im Wesentlichen auf zwei Gründen:
1) Der Regeltransistor "regelt" nicht mehr, sondern "schaltet" nur noch und wird hierdurch zum Schalttransistor. Er ist entweder "an" oder "aus". Bei "an" liegen am Schalttransistor null Volt, bei "aus" fließen null Ampere. Da bekanntlich die Leistung = Spannung mal Strom ist (Watt = Volt mal Ampere, P=UxI), hat der Schalttransistor immer null Watt Verlustleistung und erwärmt sich damit überhaupt nicht. Dies alles ist natürlich der Idealfall. Durch nicht ideale Bauteile entsteht schon Verlustwärme, aber diese ist auf jeden Fall um Dimensionen kleiner, als bei einem herkömmlichen Lineartregler.
2) Beim Schaltregler ist man in der Wahl der Schaltfrequenz frei und nicht mehr auf die 50/60 Hz des Spannungsnetzes angewiesen. Man konnte diese erhöhen, wodurch sich auch die Trafos und Siebkondensatoren erheblich verkleinern ließen.
Das Dilemma der Schaltfrequenzauswahl aus der Sicht des Netzteilaufbaus:
Bei sinkender Schaltfrequenz benötigt man größere Kondensatoren. Allerdings braucht dann deren Verlustfaktor nicht allzu gut sein. Das Regelverhalten (Spannungskonstanz) ist dann sehr schlecht. Letzendlich ist das Schaltverfahren dann nicht mehr durchzuführen und man muß zum althergebrachten Linearregler greifen (siehe oben).
Mit höherer Schaltfrequenz wird der Spannungs- (Regel-) Hub kleiner, weil auf Abweichungen im Ausgangssignal schneller reagiert werden kann. Außerdem verkürzt sich die Zeit bis zur nächsten Einschaltphase. Man benötigt bei steigender Frequenz dann trotz hoher Energien (Stromstärken) kleinere Kapazitäten. Allerdings braucht man dann sehr schnelle Kondensatoren mit hoher Impulsbelastbarkeit und niedrigem Verlustfaktor (tan delta, ESR). Außerdem muß das Netzteil zwischen dem Hochfrequenzteil und dem Ausgang (und natürlich auch zur Umgebung) gut abgeschirmt sein. Denn die internen hochfrequenten Signale , die am Ausgang nicht mehr erscheinen sollen, breiten sich auch als Radiowellen aus und können hierdurch in eine räumlich nahe liegende Anwendung eingekoppelt werden. Die hochfrequente Verseuchung wird zum Problem. Hat man solche Kondensatoren mit niedrigen Verlusten, wird das Netzteil recht kompakt wegen der kleinen Kondensatoren und der niedrigen Verlustleistung (=niedrige Abwärme) der leistungsschaltenden Transistoren. Die niedrige Abwärme hält den Aufwand an Kühlkörpergröße und Lüftung in Grenzen.
Man könnte nun zu der Auffassung gelangen, daß mit steigender Frequenz alles besser würde. Allerdings wird bei extrem steigender Schaltfrequenz die Eingangskapazität der Schalttransistoren zum Problem. Der Schalttransistor hat nur dann Null Watt Verlustleistung (Watt = Volt mal Ampere oder P=UxI), wenn er entweder vollständig abgeschaltet (I=0) oder eingeschaltet (U=0) ist. Allerdings durchläuft der Schalttransistor die Phase von "aus" nach "ein" und umgekehrt nicht in Nullzeit, sondern benötigt eine gewisse Zeit in der demzufolge weder I noch U Null sind und somit eine Verlustleistung produziert, die sich mit öfterem Durchlaufen dieser Phase, also mit Erhöhung der Schaltfrequenz erhöht. Die Dauer der übergangsphase wird erheblich von der Eingangskapazität des Schalttransistors bestimmt.
Hier löst sich denn ein Widerspruch zwischen Frank und Stefan in der vorhergenden Diskussion auf: Zunächst bewirkt eine Erhöhung der Schaltfrequenz eine Besserung. Aber nur solange, bis die Verluste durch die Schaltverzögerung zu groß werden.
Das Dilemma der Schaltfrequenzauswahl aus Sicht der Anwendung:
Bei Audioanwendungen (Verstärkern) ist eine hohe Frequenz im Netzteil problematisch, da der Restwellenanteil sich sehr schnell bis ins Tonsignal durchmogelt. Bis vor kurzem waren Schaltnetzteile dort verpönt und man hat lieber das wegen der großen Verlustleistung erheblich höhere Gewicht eines lineargeregelten Netzteiles in Kauf genommen. (jetzt weiß man warum Musikerverstärker so schwer sind.) Inzwischen haben es einige Firmen unter größten Anstrengungen geschafft, die Nachteile eines hochfrequenten Schaltnetzteiles zu kompensieren. Wenngleich die Diskussion hierüber leider oft religionsmäßig geführt wird. Der Gipfel wird dann erreicht,wenn nicht nur das Netzteil, sondern auch die Verstärkung des Tonsignales selbst durch einen Schaltregler erfolgt. Dieses wird von vielen durcheinander geworfen und sorgt für sehr viel Verwirrung und Mißverständnisse bei der Behandlung des Themas. Auch diese sehr hochkomplizierte Materie haben inzwischen einige wenige Firmen im Griff und bescheren uns federleichte Verstärker mit exorbitanten Wattzahlen zu exorbitanten Preisen. Größenordnung: 10.000 Watt Dauerleistung!! (nicht pmpo) auf 9 kg für 11.000 Euro.
Prozessoranwendungen sind da in aller Regel etwas toleranter. Wichtig ist hier nur, daß die Restwelligkeit (und Hazards etc) das System nicht aus dem Tritt bringt. Das Problem ist die Siebung der hochfrequenten und gleichzeitig energiereichen Spannungen. Man benötigt hierzu sehr schnelle Kondensatoren. Dies können die besten Elkos und Drosseln wegen ihres geringen Verlustfaktors bzw Güte nicht leisten. Sie können zwar hohe (niederfrequente) Energien glätten, aber sind zu langsam.
Ein oft wirkungsvoller Ausweg aus dem Dilemma:
Zumindest was die Auswahl der Kondensatoren angeht, werden leider die entsprechenden Beiträge in den einschlägigen Fachzeitschriften, wie "Elektronik" aus dem WEKA-Verlag viel zu wenig beachtet. Wie schon gehabt, ist ein Problem bei Schaltnetzteilen die Eleminierung der hochfrequenten Anteile, die sowohl die Anwendung als auch die Netzteilsteuerung selbst aus dem Tritt bringen können. Zum Sieben benutzt man Kondensatoren und Drosseln. Drosseln mit notwendig hoher Güte lassen sich bis heute nicht herstellen. Aber mit dem Siebkondensator lässt sich dies rausreißen: Elkos haben große Kapazitäten, sind aber wegen des hohen Verlustfaktors (tan delta, ESR) sehr langsam. Es gibt zwar schon die von Stefan und Frank genannten besseren, aber selbst diese reichen nicht aus. Folienkondensatoren (z.B. von der Firma WIMA) haben um Dimensionen niedrigere Verlustfaktoren und sind daher sehr schnell. Leider gint es diese nicht in den benötigten Kapazitäten, da dies exorbitante Volumina benötigen würde.
Jetzt aber der Clou: Die hohen Energien im Schaltnetzteil sind "relativ niederfrequent", könnten also mit Elkos mit hoher Kapazität gesiebt werden. Die dann verbleibenden hochfrequenten Anteile sind relativ energiearm und könnten von einer kleinen aber schnellen Kapazität gesiebt werden. Ideal wäre hierzu der Folienkondensator. Noch sieht dies wie ein Wiederspruch aus, aber die Lösung ist so einfach, wie genial: Man schaltet einen Elko und einen Folienkondensator einfach parallel. Der Elko siebt dann die hohen niederfrequenten Ströme und der Folienkondensator die schwachen hochfrequenten Anteile.
Daß dies keine graue Theorie ist, beweist sich dadurch, daß ich schon viele Geräte durch zusätzliches Einlöten von Folienkondensator erheblich verbessern konnte. Allerdings muß man darauf achten, daß wegen der Induktivität von Kabeln und vor allem Leiterbahnen an mehreren Stellen der Spannungsführung diese kleinen Kondensatoren eingefügt werden müssen. In größerer Entfernung verlieren sie Ihre Wirkung. Mindestens jedoch im Netzteil selbst und parallel zu jedem Elko auf dem Motherboard einen Folienkondensator. Für Großabnehmer kosten solche Kondensatoren etwa 2-4 Cent pro Stück. Daß dieser Schaltungskniff nicht beachtet wird, scheint also nur auf dem mangelnden Verständnis zu liegen. Er ist zwar kein Allheilmittel. Doch ist es erstaunlich, wie viele Verstärker damit ruhig und Mikroprozessoren/Netzteile damit stabil zu bekommen sind. Ich denke, dieser Tipp ist zu schade, als bei den Mitarbeitern von Kondensatorenfirmen (wie mir) zu versauern. Deswegen habe ich diesen hier in aller Breite beschrieben. Vielleicht findet er von hier die Verbreitung in die Labors der Netzteil- und Motherboard-Hersteller.
Ein weiterer Clou ist, daß Fachleute, die des Lötens wirklich mächtig sind, (!!KEINE ANFÄNGER!!) tatsächlich durch Ergänzen von Folienkondensatoren parallel zu allen relevanten Elkos im Netzteil und auf dem Motherboard eine Verbesserung erzielen können. Relevant sind dabei alle Elkos, die eine vom Motherboard genutzte Spannung führen. VORSICHT!!: Noch Tage nach dem Abschalten eines Schaltnetzteiles können noch lebensgefährliche Spannungen von tausenden Volt vorhanden sein. Die Fachleute können, sofern nicht vorhanden, noch einen zusätzlichen Kondensator UNMITTELBAR!! an jeden Eingang und Ausgang eines Spannungsreglers löten. Dies alles ist wie gesagt kein Allheilmittel. Aber durch konsequente Durchführung dieses Verfahrens bei jedem Assemblieren eines PCs in der Firma wurde so mancher undurchsichtige Absturz-Fall gelöst. Auch bei anderen richtig teueren microprozessor-gesteuerten Industriegeräten war ich damit schon erfolgreich. Dies ist für mich ein Hinweis darauf, wie wenig diese Methode bekannt ist.
Wer nicht weiß, welchen Kondensator er nehmen soll: WIMA MKS2 0,33µF/63V. Bei www.reichelt.de unter Bestellnummer "MKS-2 330N" für jeden zu haben. Der Kondensator ist bedrahtet und hinreichend winzig, um überall z. B. an der Unterseite der Motherboards untergebracht zu werden.
Würden diese äußerst billigen Tips von allen Netzteil- und Motherboard- Herstellern gewürdigt, so würden wir User von vielen kaum auffindbaren Hardware-verursachten Abstürzen in Zukunft verschont bleiben.
Danke für den -sauber formulietten- Beitrag. Vieles wurde nochmal "auf den Punkt" gebracht.
Das mit den fehlenden Kondensatoren ist schon peinlich. In jedem Fernsehnetzteil wird da ein höherer Aufwand getrieben als im PC-Netzteil. Auch auf PC Mainboards sind diese Bauteile nicht zu finden (auch bei Asus, Epox, Siemens nicht).
Wer hobbymäßig mit Digitalschaltungen zu tun hatte (so ab 1MHz wird es *richtig* interassant), der weiß um die Notwendigkeit dieser Bauteile bestene bescheid.
Ohne solche Kondensatoren (100nF genügen meist schon) laufen viele schaltungen unzuverlässig oder garnicht. In besseren IC Sockeln sind diese Teile schon eingebaut, aber beim PC sparen die Hersteller überall. Liebere beleuchtete Northbridgelüfter usw.
->Die Kundschaft hat es genau so gewollt!
Selbst in hochwertigen Hifi Geräten mit herkömmlichem Netzteil -wo es nicht unbedingt nötig wäre- findet man Folienkondensatoren zur Verbesserung der Spannung.
Was mir auch aufgefallen ist: heute werden praktisch keine Tantal-Kondensatoren mehr eingesetzt! Allenfalls auf manchen Festplatten, Grafikkarten oder auf Adaptec Controllern sind vereinzelt noch welche zu finden. Noch in der 486er Ära waren diese Teile weit verbreitet. Bei richtiger Dimensionierung (Tantalkondensatoren sind sehr, sehr empfindlich gegen Überspannungen) leben diese Teile ewig. Ihre Eigenschaften sind erheblich besser als die der normalen Elkos. Nachteil ist, daß sie nur bis etwa 100uF erhältlich sind und daß ihre KOSTEN sehr viel höher als die der billigen Elkos sind.
Der Grund ist ganz einfach: zu 486er Zeiten ging man noch von 5-7 Jahren Nutzungszeit eines PCs aus.
Bei den aktuellen Mainstream-Rechnern kann schon nach nur 2-3 Jahren das Board ausfallen ohne daß es wen stört.
In richtigen Industrierechnern, Großrechnern und guten Servern sind -natürlich- hochwertigere Bauteile enthalten als in Mainstream-PCs.
Alleine das Netzteil eines Industrie-PCs kostet gute 650$. Dort stehen dann Namen drauf die kein PC Anwender kennt: Weir (England), Omron, usw.
Oder auf den Punkt gebracht: die aktuellen PC Komponenten sind in mehrfacher Hinsicht Schrott! Man kann nur versuchen, den am wenigsten schlechten Schrott rauszusuchen.
Wie ist das eigentlich mit den Auswirkungen des [URL=http://www.thgweb.de/foren/viewtopic.php?t=97286&page=&view=&sb=&vc=1#Post97286>Skandals[/url] rund um die taiwanesische Elko-Fertigung? Ist die Spitze der Ausfälle durch?
Also zumindest von der Betroffenheit *aller* Fabrikate gehe ich nicht aus.
Die Jamicon Typen die Asus verbaut sind zumindest in meiner Rechweite noch nicht explodiert. Und die ausgelaufenen Typen von Nichicon waren aus *einer einzigen* Serie die nach 8 Jahren mal undicht wird.
Bei Billigelkos halte ich das eher für wahrscheinlich. Auch in Billignetzteilen findet man meist NoName Kondensatoren die weder Stromfest noch langlebig sind.
Fehlfunktionen durch Kapazitätsverlust und steigenden Innenwiderstand findet man sehr oft, aber Explosionen sind selten.
Kritisch ist der meist fehlende Kurzschlußschutz zu beurteilen. Es ist ein Wunder daß es so gut wie keine Brände wegen PCs gibt. Die Technik ist nicht gerade sicher! Man müßte jede Versorgung vom Netzteil einzeln absichern und auf den Mainboards müßten an kritischen Stellen Sicherungen angebracht werden.
Bei Billigboards sind nichtmal USB oder PS/2 Anschlüsse abgesichert. Wer ein solches Board in defektem Zustand hat, kann ja man ein alten mauskabnel anschließen und absichtlich einen Kurzschluß im Kabel herbeiführen.
Richtig, die Tantal Kondensatoren sind deswegen verschwunden, weil die Kombination Elko + Folienko einfach aus Entstörungs-Sicht um Längen besser ist. Der Folienko schützt hierbei auch den Elko vor hochfrequenten induktiven Überschlägen, die dieser selbst nicht zu glätten vermag, und verlängert so dessen Lebensdauer. Allerdings kennen viele jüngere Elektroniker die Historie dieser Substitutions-Entwicklung nicht. Sie sehen meistens nur den Elko und übersehen dabei den winzigen aber wichtigen Folienkondensator daneben.
0,1 µF Kos am IC als Pufferko und am Linearregler ausreichend. An Schaltreglern sollten es doch schon 0,33 µF (oder mehr) sein, wobei dieser noch räumlich klein genug ist.
Daß man beim Schaltregler statt Kondensatoren aus Polyesterfolie besser solche aus Polypropylen verwenden sollte (z.B. WIMA FKP2), habe ich mir verkniffen. Dieser wird dann allerdings schon voluminöser.
Man kann als Ausweg den Trick dann noch erweitern, indem man zu einem Elko einen MKS2 0,33µF und zusätzlich einen FKP2 100pF parallel schaltet. Letzterer kann dann noch steilere (hochfrequentere) Flanken glätten, die aber nur noch winzigste (aber wegen der Steilflankigkeit störende sprich sendende) Energien aufweisen, die von 100 pF zu meistern sind.
Der FKP hat im Gegensatz zu Metallisierungsbedampfung des MKP eine Leitungswicklung aus massiver Aluminiumfolie. Damit hat er den niedrigsten vorstellbaren Serienwiderstand und durch das Polypropylen als Dielektrikum einen tan delta von fast null. Zusammen mit der Stirnkontaktierung des MKS2 0,33µF ergibt sich praktisch eine vollkommene Induktionslosigkeit. Das Kombi ist damit für die Glättung hochfrequenter, steilflankiger Impulse das Beste, was der Elektronikmarkt je zu bieten vermochte.
Den FKP2 setzt ich als Löschkondensator in primätgetakteten Netzteilen ein, dann allerdings mit 2x 47nF parallel. Die normalen MKTs halten das nicht aus und kriegen "dicke Bäuche". Auch als Rückschlagkondensator in Zeilenendstufen leistet der FKP2 gute Dienste. Sehr stromstabil.
Die Kombination großer Pufferelko + Folienkondensator ist im Schaltnetzteil sicher die beste Lösung.
Vorort am Chipsatz, an Speichersockeln usw. sind oft kleine Elkos (10uF oder 47uF) installiert. Hier wäre ein Ersatz durch Tantal sicher von Vorteil.
Den MKS hatte ich noch nie in der Hand, ist das der mit den breiten Flachkontakten?
Nein, Nein, jetzt bist Du total auf dem falschen Dampfer. Ich rede hier nur von einer ganz spezifischen Lösung zur ADDITION!! (VERBESSERUNG!!) zu einem bereits im Netzteil oder auf dem Motherboard vorhandenen Elko. Die genannten Kondensatoren sind winzig (etwa 5x5x1,3mm) und können so leicht zusätzlich (z.B. auf der Rückseite des Motherboards) angelötet werden. Sie sollen nur die energiearmen aber hochfrequenten Impulse schlucken, die der Elko übrigläßt.
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Zu kleine Elkos: Die Elkos, die hinter einem Schaltregler sitzen, dürfen nicht beliebig groß sein, da das Netzteil nicht beliebig kapazitiv belastet werden darf. Dies kann Regelschwingungen hervorrufen. Die Motherboard Hersteller dürfen da wohl nicht so klotzen, weil sie das Netzteil nicht kennen. Alles in allem bedarf es auch in dieser Hinsicht einer neuen "ATX" Spezifikation. Richtig lösen wird sich dieses Problem sicher erst dann, wenn das Netzteil in Einheit zum Motherboard konstruiert wird.
Ähnlich sieht es ja mit den Strombelastungen der einzelnen Spannungsschienen aus. Momentan werden da ja vom Netzteil gelieferte Spannungen auf dem Motherboard abermals umgespannt. Oft ist das Netzteil auf manchen Schienen für das eine Motherboard zu schwach und für das nächste Motherboard auf einer anderen Schiene zu dünn. Alles nicht abgestimmt. Das ist unnützer und störanfälliger Schaltungsaufwand, vergeudeter Energieverbrauch, unnötige Abwärme und Kosten.
Ich sage nur: Hat man schon einmal ein voluminöses, heißes, lüfterbehaftetes, lärmendes Netzteil für Notebooks gesehen? Nein? Na bitte, es geht auch anders. Dabei müssen auch diese heute Lasten treiben, die vor nicht allzu langer Zeit noch in Tower PCs nur mit lärmenden Lüfter-Netzteilen bewerkstelligt werden konnten.
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Kondensatoren mit den breiten Anschlußfahnen sind im Gegensatz zu den hier genannten winzigen sehr voluminös (bis 70mm breit) Sie nennen sich "Snubber" und werden nur für Extremanwendungen genutzt. Der bekannte deutsche Windkraftwerkhersteller "Enercon" nutzt sie.
Windkraftwerke müssen mit einer konstanten Geschwindigkeit drehen. Zu diesem Zweck haben sie Stellmotore, welche jeden Flügel für sich radial!! (nicht axial) um 90 Grad drehen können. Der Flügel steht also einmal im Wind (wird dann vom Wind getrieben) und dann wieder quer dazu (Flügel steht trotz Wind . ist aus dem Wind gedreht). Der Wind treibt das das Flügelrad hingegen axial!! (wie bei einer Windmühle). Diese axiale Drezahl kann nur durch Flügelverstellung vermöge der Servomotoren auf eine konstante Drehzahl geregelt werden. Diese konstante Drehzahl ist ein Muß, damit der Genarator mit Netzfrequenz läuft. Die Windkraftwerke können also erst ab einer gewissen Windgeschwindigkeit ans Netz gehen und stärkere Winde nicht nutzen.
Der Clou beim Hersteller Enercon: Sie drehen heute mit freier Geschwindigkeit und können dadurch jede Windänderung voll umsetzten. Die vom Generator erzeugte Energie wird vollkommen aufgenommen und durch gigantische elektronische Stromrichter auf 50 Hz gebracht und dann ins Netz eingespeist. Hierbei werden riesige Halbleiter aus dem E-Lokomotiven Bereich verbaut. Die hierzu direkt an dieser Leistung liegenden Kondensatoren sind solche Snubber-Kondensatoren. Der Querschnitt der Fahnen macht eine notwendig hohen Stromfluß erst möglich. Außerdem wird die entstehen Wärme im Kondensator durch diese Fahne auf einen Kühlkörper ableitbar. Ohne die Entwicklung der Snubber durch WIMA wäre diese zukunftsweisende effiziente Windnutzungstechnologie nicht möglich gewesen. Und es geht weiter. Für zukünftige Windkraftwerke, die aus Sicherheitsgründen nur noch auf See betrieben werden dürfen, sind in Bälde Snubber in der Größenordnung 150mm hoch drei verfügbar.
Auch Snubber gibt es als MKP und FKP bezeichnet. Diese Bezeichnung beschreibt den lediglich inneren Aufbau und sagt nicht über die Größe aus. Es gibt sie als SMD oder eben als Snubber.
Ein F (Folie) am Anfang ist ein Kondensator mit einer Leitfolie aus massivem Aluminium, das dennoch nur wenige µm dick sein kann. Ein M (Metallisiert) am Anfang bedeutet daß die "Leitfolie" nur als Leitschicht auf das Dielektrikum aufgedampft wurde. Der Kondensator wird dadurch erheblich kleiner. Außerdem macht dieses Verfahren den Kondensator im Gegensatz zum "F" ausheilfähig. Die hauchdünne Bedampfungsschicht wird im Schwachstellen- oder Kurzschlußfalle an der betreffenden Stelle einfach verdampft und der Kondensator bleibt funktionstüchtig. Ein "Einbrennen" des Kondensators mit mindestens doppelter Nennspannung im Produktionsprozeß sorgt für diesen Ausheilprozess.
Das K in der Mitte steht für Kondensator.
Der letzte Buchstabe steht für die Art des Dielektrikums: S = Polyester, P = Polypropylen.
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Der Kombi aus Elko und Folienko ist um Längen besser, als der Tantal, wie zuvor schon erläutert. Tantale haben einen viel schlechteren Verlustfaktor. Damit können sie eingefangene oder leitungsgebundene hochfrequente Einstreuungen nicht aussieben.
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So, spätestens jetzt haben wir das Thema verfehlt
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->Ja, schon klar daß die Wimas zur Addition gedacht waren (stand ja so klar hervorgehoben mit Warnhinweis im Text mit drin daß man die von Hand nachträglich einlöten soll).
->Mir ging es um die Neukonstruktion von Boards und Netzteilen bzw. den Austausch von vorhandenen Kondensatoren gegen andere.
Ein Tantal ist doch verlustärmer als Elko der selben Kapazität!? Hat sich dort was durch Neuentwicklungen verändert was ich nicht mitbekommen habe?
Die P4 Boards die ich kenne ziehen die Vcore komplett aus der 12V Grundversorgung. Bei manchen Athlon Boards werden auch die 5V benutzt. Zumindest Intel hat diesbezüglich ja recht klare Vorgaben gemacht.
Die Kapazität auf der Eingangsseite des Boards / der Ausgangsseite des Hauptnetzteiles ist in Summe oft bei knapp 6600uF. Kritisch finde ich das dann, wenn nur wenige Elkos (3 Stück mit 2200uF) benutzt werden weil diese auf die Dauer mit der hohen Belastung spürbar altern. Ausgelötet mit dem normalen Meßgerät sind diese noch voll okay, aber bei hohen Strömen steigen die Verluste. Manche werden sogar spürbar heiß. Diesen fall hatte ich in einem Netzteil der Marke GoodYhear.
Ausgangsseitig auf der Vcore Seite sitzen oft 10.000uF, meist eine Batterie von 2200 und 1000uF Typen. Diese halte ich für sehr wichtig damit der Regler genügend Zeit hat, sich auf die schnell und stark schwankende Belastung von der CPU einzustellen.
Die mit Notebooks mitgeliieferten Netzteile (Firma Delta, aber auch viele NoNames) werden im innern oft derart heiß daß sich die Platine sichtbar verfärbt. Alles ist um einen UC3842 gebaut, Transistor ohne Kühlblech und Elkos direkt daneben. Ein Lüfter wäre da oft sinnvoll. Am Ausgang dann 18V mit Welligkeit von bis zu 1Volt. Da ist mir manches PC-Netzteil lieber. Die Schaltregler im Notebook arbeiten effizient, aber verglichen mit dem von Asus aktuell eingesetzten Konzept auch nicht sparsamer.
Der häufigere und damit ernstzunehmende Fehler ist bei Elkos eigentlich nicht das Auslaufen, sondern das Austrocknen. Sie verlieren hierdurch kontinuierlich an Kapazität. Im besten Falle wird dann nicht mehr gesiebt und das Mainboard bekommt die volle Welligkeit. Dies allein ist aber schon so schlimm, weil die Spannungstoleranzen beiweitem überschritten werden. Zerstörungen auf dem Motherboard sind angesagt.
Im schlechteren Falle spielt ein Schaltnetzteil dann komplett verrückt und regelt hoch. Dann kann es zu Explosionen kommen. Glücklicherweise sind heutige Elektronik-Komponenten aus flammhemmenden Kunststoffen gefertigt. Daher sind echte HArdware Brände eigentlich selten. Wenn aber einmal der Chemiehersteller die Flammhemmung vergißt (<--schon erlebt) und zusätzlich der Bauteile-Fabrikant bei der Materialprüfung schläft, wäre ein Brand möglich. Solch einen Zufall halte ich aber für nahezu ausgeschlossen. Mehr als nahezu ist technisch eben kaum möglich. Jede Technik hat ein Restrisiko.
Auf jeden Fall könnte die Erhitzung von Elektronik umgebende brennbare Gegenstände z.B. Druckerpapier oder Möbel entzünden. Oder im Falle massiver Ansammlung, wie in Serverschränken durch Zerstörung von Nachbar-Bauteilen einen großen Schmorbarnd verursachen.
Hey brother!
| Zitat :
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.. wie lange muss sich so ein Quirl eigentlich drehen damit er einen Nettoenergieüberschuss erwirtschaftet hat -- ich spreche nicht von wirtschaftlichen Überschuss..
also. wieviele Jahre --- bis der Quirl mehr Energie poduziert hat --- als seine Produktion - inkusive Montage - verbraucht hat..
würd mich interessieren.
solong maldini
Ich hatte einmal einen 3.5" Floppystecker um einen PIN versteckt. Das 5V Kabel war somit über Floppymasse und Gehäuse kurzgeschlossen. Es gab einen echten Kabelbrand und bis ich den 230V Stecker rausgerissen hatte stand das Kabel schon in Flammen. Seitdem ist ein kleiner CO2 Löscher in Griffnähe bei PC oder Fernsehreparaturen.
Ein Roederstein Becherelko (10.000uF/80V) ist auch mal explodiert. Das obere Überdruckventil hat geöffnet und es muß eine Stichflamme herauzsgekommen sein. In die darüberliegende Platine hat es ein Loch mit guten 3cm Durchmesser gebrannt. Es war eine alte PA Endstufe mit kräftigem Trafo.
Explodierte Elkos hatte ich sonst noch nicht. Ausgelaufene kenne ich hauptsächlich von Fernsehern und Monitoren sowie von einigen Laserdruckern.
Ausgetrocknete Elkos sind in Fernsehern in den Ablenkstufen und im Netzteil (hohe Temp und hohe Ströme) an der Tagesordnung.
Es kommt anfangs zu Zeilenreissen oder verzerrtem Bild welches nach einer Warmlaufphase verschwindet. Später sterben dann Bauteile weil diese mit Spannungsspitzen zerstört wurden. Ungefähr 3/4 der TDA8172 Vertikal-Endstufen starben durch vertrocknete Elkos.
Im IIyama 5421 (Baujahr 1992, seitdem in CAD Büro 8 Stunden am Werktag gelaufen) waren im Netzteil einige Elkos ausgelaufen. Das Elektrolyt hat sich über die ganze Platine verteilt. Mit Kontakt WL und Essig-Essenz konnte es abgewaschen werden.
Elkos sind heutzutage eine sehr häufige Fehlerqquelle in Geräten wo hohe Temperaturen und hohe Ströme anzutreffen sind. Ich vermeide deren Einsatz, wo es geht. Auch auf Frequenzweichen ist es kritisch.
Mit Tantalkondensatoren hatte ich dahingehend keine Probleme. Nur bei Überspannung verursachen sie einen richtigen Kurzschluß und verbrennen mit kurzer Stichflamme.
Klar, Tantale haben einen besseren Verlustfaktor als Elkos. Aber der wioederum ist nichts gegen den eines Folienkondensators. Im Moment ist das Tantal jedoch wegen des Krieges im Kongo verkanppt. Dort lagert angeblich das Gro des Weltschatzes des Metalls. Leider scheint genau dieses den Krieg zu begründen. Die Welt könnte reagieren, indem Tantal boykottiert würde. Aber momentan scheint dies politisch leider nicht machbar, weil dann die Handys teurer würden. Aber dieses Opfer sollte man nebenbei bemerkt für das gebeutelte Volk im Kongo schon bringen. Zumindest eine Verknappung von Tantal ist derzeit angesagt. Es gibt ein neues Material "Niop" oder so ähnlich. Habe aber keine Ahnung, welche Eigenschaften dies hat. Technisch die beste Lösung wäre zweifellos Tantal + Folie, wobei der Tantale spannungsmäßig gut überdimensioniert sein sollte. Das momentan Beste dürfte jedoch Elko + Folie sein. Ich gebe Dir vollkommen recht. Elkos sind im Moment das schwächste Glied in der Elektronik. Wenn der Einsatz unvermeidlich ist, sollten sie spannungsmäßig überdimensioniert sein.
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Um eines klarzustellen: Der PC-Spezialist bist Du. Ich konnte nur zu diesem kleinen Segment als Insider der Folienkondensatoren etwas beisteuern. Der Rest geht auf die Kappe des normalen Elektronik Entwicklers und Anwenders.
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Strombedarf von Motherboards:
Genau das meine ich. Zunächst macht das Netzteil Verluste um 12 V herzustellen. Das Motherboard macht dann Verluste, um daraus wieder Vcore herzustellen. Besser wäre es, direkt Vcore herzustellen. Und für alle in Frage kommenden Möglichkeiten Intel/AMD muß das Netzteil gerüstet sein. --> Verschwendung von Resourcen und unnötige Abwärme. Insofern könnte eine Integration von Netzteil und Motherboard für erhebliche Einsparungen sorgen.
Die Kondensatorbatterie im Eingang ist dann genügend bemessen, wenn im Falle höchster Belastung im Moment eines Wellentales am Eingang die Ausgangsspannung nicht einbricht. Dabei sollte ein Alterungszuschlag in der Kapazität und ein Spannungs-Sicherheitszuschlag (insbesondere bei Billigkondensatzoren) enthalten sein. Wenn die Spannung am Eingang höher ist, kann die Elkobatterie kleiner sein, wenn sie diese hohe Spannung aushält.
Wenn ein Elko heiss wird, kann er nicht überlastet im Sinne von zu wenig Kapazität sein. Wäre die Kapazität zu niedrig, so kann dies nur eine erhöhte Welligkeit verursachen. Im Wesentlichen gibt es für eine Erhitzung meines Wissens zwei Gründe:
1) Die beaufschlagte Spannung ist zumindest zeitweise höher als verkraftet. Ob die verkraftete Spannung der zugelassenen entspricht, sei dahingestellt. Daher auch der schon genannte Schutz für hochfrequente (überspannungs-) Anteile durch einen Folienkondensator.
2) Der Elko erhält zumindest teilweise negative Spannungsanteile.
Beides müßte mit einem Oszilloskop nachvollziehbar sein. Ein Vielfach-Meßinstrument reicht da nicht.
Falls Du mit einem Oszilloskop nichts feststellen kannst, würde mich einmal interessieren, ob ein parallel geschalteter Folienko etwas bringt. Im Falle der Elkobatterie kann es auch schonmal ein größerer sein.
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Notebook: Sehr interessant. Aber hast Du nicht eine Idee, daß einige Verfahren der Notebooks (abgesehen vom Stromsparprozessor) auf den Desktop angewendet dort eine Besserung bringen könnten?
Flammhemmer müssen durch die Hitze aus dem Kunststoff- Material gelöst werden. Daher sind kurze Stichflammen möglich, aber kein langdauernder offener Brand.
Bei dem Kabelbrand sehe ich eine offene nachprüfbare Verletzung der Bestimmungen. So etwas darf es nicht geben, wenn ein Gerät heute in Deutschland verkauft wird. Wenn etwas brennt, dann maximal das, was vom Kunststoff umhüllt wird. Der Kunststoff selbst jedoch nie. Er muß sogar eine löschende Wirkung auf anderes Material haben. Der Kunststoff darf unter Fremdbeflammung brennen. Ohne eine solche hat er zu verlöschen.
Um einen Elko explodieren zu sehen, braucht man ihn nur verkehrt herum an Spannung zu legen. Wäre doch was für Silvester.
)) An die Leser: Aber Vorsicht mit dem Elektrolyt. Es handelt sich um eine leitende Flüssigkeit, die Kurzschlüsse auf Platinen verursacht. Kontakt mit der Haut und insbesondere mit den Augen ist nicht angenehm.
Ich gebe Frank vollkommen recht, was die Bewertung von Elkos angeht. Sie sind eines der fehlerträchtigsten und unsichersten Bauteile der Elektronik.
Bin kein PC-Experte sondern ein Elektrotechnik-Student (FH) der nebenbei noch ein Gewerbe angemeldet hat. Die EDV Kenntnisse sind also nicht "akademisch", sondern rein aus Erfahrung und Erlebnissen gewonnen.
Eine Implemtierung von Notebook Technologie würde ganz sicher einee Besserung bringen. 200W einfach in Wärme zu verschwenden ist irgendwie schon sinnlos! Es wird Zeit daß die optischen Rechner kommen. Die Kundschaft auf dem Weg zu immer mehr Leistung schert sich aber sonstwas um die Leistungsaufnahme. Bedenkt man die Basis der installierten PCs, so dürfte deren Stromverbrauch in unserer Volkswirtschaft die der Kühlschränke schon fast überholt haben (gibt es da Studien?). Für den einzelnen mag es egal sein, sonage der Rechner leise (!) kühlbar ist. Aber in Summe macht das schon einiges aus.
Das mit den Netzteilen ist ohnehin ein Witz: Der Umstieg von den primär geschalteten AT Netzteilen auf die Softwaregesteuerten ATX Netzteile war mir von Anfang an suspekt. So ein schöner mecahnischer Netzschalter am Eingang hat doch seine Vorteile. Der Komfort, den Rechner per Tastendruck oder Mausbewegung automatisch zu starten verheitzt jetzt 10W minimum. Bei mir hängt der Schrott an einer Verteilerleiste.
Dann der Versuch, die CPU Spannung aus dem Netzteil zu gewinnen: mit der Einführung der 3.3V CPUs (Pentium) wollte man den Onboard-Regler mit ins Hauptnetzteil verlegen. Kaum dachte man daran, schon gab es die ersten Prozessoren mit 2.8 statt 3.3V und die ganze Sache war wieder gescheitert. Dann hatten die Netzteile so miserable Qualität auf der 3.3V Leitung daß die Boardhersteller diese nicht nutzen wollten. Folglich sitzen auf dem Mainboard jetzt folgende Regler:
->Schaltregler 12V->1.85V (Athlon) oder 1.55V (P4)
->Linearregler 5V->2.5V für RAM
->Linearregler 5V->3.3V für Chipsatz usw.
->Linearregler 5V->1.5V für AGP Interface im Chipsatz
->Schaltregler 5V->3.3V für AGP-Grafikkarte (manchmal kombiniert mit dem obigen Chipsatz-Regler, meist aber separat).
Auf der Grafikkarte sitzt dann noch:
->Schaltregler von 5V auf 1.xV für den Grafikchip
->Linearregler von 5V auf xV für Speicher
->die 3.3V vom Board bleiben oft sogar völlig ungenutzt
Sucht man konzentriert nach Reglern, so fällt einem auf:
->Viele Spannungen werden zwar erzeugt, aber nicht genutzt (3.3V vom Hauptnetzteil, 3.3V vom Mainboard zur Grafikkarte)
->manche Regler sind hintereinandergeschaltet.
Ursache sind der enorme Entwicklungsdruck (Time to Market) und der massive Kostendruck. Es wird hingepfuscht daß es halbwegs funktioniert und dann schnell verkauft!
Während Intel noch Empfehlungen für die Effizienz der Spannungsregler angibt, ist das AMD völlig egal.
Zu dem Netzteil: Der Elko hat 2200uF/16V und siebt die Ausgangsspannung des Good-Yhear Netzteiles. Die Spannung ist bei geringer Last sauber, wird aber bei Belastung von >6A stark unsauber. Man sieht Sinuskurvehn mit einer Spitze am Scheitel. Gesamtamplitude der Störungen beträgt gute 2V bei ca. 58kHz, das war dem Epox 8KHA+ zu viel und es schaltete die Spannungsversorgung der CPU ab. Der Elko wird sehr heiß. Schottkydiode ist in einwandfreiem Zustand, wurde auf Verdacht erneuert.
Austausch gegen einen normalen Elko hat das Problem für wenige Minuten gelöst, dann war der Elko knallheiß und die Störungen wieder da. Dem war wohl der Ripplestrom zu groß.
Der alte Originalkondensator war von der Fa. JP, wer auch immer das auch sein mag. Ich werde bei Gelegenheit (habe gerade wichtiger zu tun) einen Matsushita Elko einbauen der bis 9A stromfest ist. Dann sollte Ruhe sein.
Daß Tantal so eine politische Bedeutung hat war mir nicht bekannt.
Selten daß hier im Forum mal um Grundlagen diskutiert wird.
Das war 250Watt NoName Netzteil von Arlt.
Die Sicherheitsbestimmungen werden in billigen netzteilen oft ignoriert: man braucht sich nur die Kondensatoren anzuschauen die vom 230V Eingang nach Masse gehen. Die sind oft, aber nicht immer VDE-gerecht.
Sicherheit im PC wo viele Grauimporte von Asien auf den Markt kommen? Meiner Erfahrung nach wird betrogen wo es nur geht. Bei Monitoren, Druckern und anderen "größeren" und auffälligen Geräten ist die Sicherheit noch halbwegs gegeben. Aber nicht bei PC-Netzteilen.
Und die unterdimensionierten Keramikkondensatoren in den Acer Monitoren (1772, das berücktugte Modell) waren auch kritisch.
Acer hat damit den Rückschlagimpuls von 1700V auf unter 5V mit einem kapazitiven Spannungsteiler runtergeteilt. Die niederspannung wurde dann mit einer Referenzgröße verglichen und zur Stabilisierung der Anodenspannung herangezogen.
Ich kenne 2 typische Fehler:
1.)Der "obere" Kondensator (300pf, 1.5kV) schlägt durch und der mächtige Rückschlagimpuls zerschießt den Mikroprozessor, daraufhin gibt dieser fehlerhafte Ansteuerung an die HV-Stufe und diese schließt kurz. Zuletzt ist das Gerät dann ein Totalschaden (Endstufe, Netzteil, Prozessor).
2.)Der Kondensator öffnet (zerbricht regelrecht zu Staub) und der Prozessor regelt die Anodenspannung hoch. Habe schon gesehen wie Funken an der Ablenkspule übergesprungen sind! Dann haut es die Endstufe raus und das Gerät ist schwer reparabel.
In unserer Garage stehen mehrere solcher Geräte; ich stecke keine Zeit in diesen Schrott hinein.
Ich bin kein Mitarbeiter eines Windkraftherstellers. Ich rechne jetzt einmal ganz privat. Die größte derzeit im Betrieb befindliche Anlage macht etwa 2 Megawatt. Der Hersteller geht meines Wissens von einer Auslastung von etwa 75% aus. Das macht etwa 365 x 24h x 0,75 x 2MW = ca 13 GWh pro Jahr. Das hieße, daß etwa 300 Windkraftwerke der Produktion eines AKW entsprächen. Keine Ahnung, welcher Energieverbrauch für die Herstellung notwendig ist. Momentan ist es so, daß die Energieversorgungsunternehmen Abnahmezwang zu einem erheblich erhöhten Strompreis haben. Die Politik erhofft sich davon eine Anschubförderung des Ganzen.
Soweit, sogut. Aber das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Energiebilanz. Viel schwerer wiegt die Tatsache, daß für den Fall der Windstille weiterhin sofort einsetzbare Kraftwerkskapazität vorgehalten werden muß. Und das sind momentan etwa 5 % des Stromverbrauches in Deutschland. Irgendwie finde ich das bedenklichund stellt das Ganze Projekt Windenergie in Frage. Insbesondere dann, wenn diese Notfall-Kapazitäten von AKWs vorgehalten werden müssen. Aber mehr sage ich zu diesem OT nicht mehr.
Die Frage ist, wie lange so etwas gut geht. In Deutschland gibt es eine Verursacherhaftpflicht, vor der jeder Hersteller hier einen Höllenrespekt hat. Zum Beispiel kann eine Massenkarambolage auf der Autobahn, die durch ein defektes Bauteil in der Steuerelektronik ausgelöst wurde, den Hersteller ruinieren.
Sollte also ein PC-Bauteil brennen und hierdurch einen großen Schaden verursachen, so muß der Hersteller des verursachenden Teiles hierfür haften. Die Frage ist allerdings, inwieweit das Gesetz auch im Ausland hergestellte Artikel erfasst. Möglicherweise wird dann der Assemblierer oder Händler in Deutschland zum Hersteller und damit zum Verursacher?
viele Regler: Erstmal danke für diese präzise Auflistung.
Genau das meinte ich. Wenn das Schaltnetzteil in das Motherboard integriert wäre, könnte dieses viel angepasster und damit effizienter sein. Dabei müsste natürlich nach wie vor der 230V-Teil, der zu schirmende Teil und eventuell der zu kühlende Teil ausgelagert werden. Dies spricht aber nicht gegen eine Integration.
Und dann bitteschön so auslagern, daß die Wärme teilweise auf das Gehäuse und einen außenliegenden Kühlkörper übertragen werden kann. Dort ist es wesentlich kühler und die Wärme wird besser abgeführt. Man bedenke, welch große Oberfläche das Gehäuse zur Wärmeabfuhr bietet. Auch die Prozessorwärme sollte auf gleichem Wege so angekoppelt werden. Die Integration des Netzteiles in das Motherboard würde den Stromverbrauch durch höhere Effizienz reduzieren. Dies hat nicht nur ökologische Aspekte. Denn nicht verbrauchte Energie bedeutet weniger Wärmeentwicklung. Diese muß nicht wieder rausgekühlt werden, was eine leise Rechnerkühlung vereinfacht.
Die Anordnung müsste so geändert werden, daß die zum Kühlen genutzte Luft von außen kommt und auch dorthin abgeblasen wird. Ich denke da an so etwas, wie einen senkrechten Luftschacht im PC in dem die Kühlkörper zu liegen kommen. Oder aber die Kühlrippen sind gehäuseseitig schon in dem Schacht enthalten. Eine gewaltige Oberfläche stünde dann zur Verfügung, so daß die Konstruktion nicht einmal besonders aufwendig sein müßte. Prozessoren und sonstige zu kühlende (Netzteil-) Elemente werden im Gehäuse Inneren an den Kühlschacht befestigt. Dort sind Schraubengewinde für das Befestigen der Anpreß-Mechnik vorhanden. Hierdurch würde automatisch das ganze Gehäuse in die Kühlung einbezogen. Dabei müssen diese befestigten Bauteile so spezifiziert sein, daß kein internes Potential auf deren Gehäuse liegt. Eventuell könnte sogar der komplette Prozessor im Schacht sitzen. Hierzu müßte natürlich eine entsprechende Sockel-Mechanik entworfen werden und eine genaue Raumordnung vorliegen. Allein durch Wärmeauftrieb und Kamineffekt würde schon eine ganze Menge Luft bewegt. Eventuell muß dann in manchen niedrig getakteten Anwendungen nicht einmal mehr der große und damit leise Lüfter in diesem Schacht laufen. Durch all die vorgenannten Maßnahmen würde er nur noch bei krassen Bedingungen zugeschaltet. Für all dies wäre natürlich ein neuer "ATX"-Standard vonnöten.
Insgesamt könnte durch den hohen Integrationsgrad das ganze Motherboard auch kompakter ausfallen. Wenn man dann noch die komplette Raumordnung im Gehause einer genauen Prüfung unterzieht, könnte das Gehäuse trotz großem Erweiterungsangebot verkleinert werden. Die Stromversorgungstecker für die Laufwerke könnten beispielsweise auf dem Motherboard sehr nahe an den Festplatten sitzen. Das gleiche gilt für den zum Standard werdenden SerAta. Der bootbare USB Stick vorn wird Standard und ersetzt die Notfall Diskette bzw hardwarenahe "DOS"-Programme (Festplatten oder Speicher Utility) sind hier ladbar. Der Chipsatz bekommt endlich 40 Interrupts, damit das leidige, problembehaftete Sharing entfällt.
Für Standard-(Büro)rechner, bei denen Grafik und Sound auf dem Motherboard intgriert ist, können die Steckplätze wegfallen und weiter verkleinerte spezielle Gehäuse. Auch kleine Lautsprecher mit Verstärker könnten dort enthalten sein.
Es gibt sicher genug realistische Ideen für einen neuen "ATX" Standard. Mal sehen, wann er kommt und was er bringt.
Mainboardträger im Gehäuse durch ein Aluprofil ersetzen. Prozessor auf Rückseite des Mainboards montieren. Ampreßdruck mittels 4 schrauben durch das Board in das Profil.
Hey Frank!
. gute Idee.
;-)))
solong maldini
Apple macht manchmal sowas ähnliches. Ob das bei vertretbarem Gewicht ohne Heatpipes etc. einen 1.4GHz AthlonC kühlen kann ist aber die Frage. Es sei denn man steckt einen riesigen langsamen Radiallüfter dahinter.
Grafikprozessor auf die andere Seite und Stahlstreben, die vom Gehäuse aus die Graka mit ihrem Kühler halten würden sicher auch zur Lärmreduktion beitragen. Es sei denn man überlegt sich mal, wozu man so eine 50 Watt Radeonsuperpro eigentlich braucht.
Nichts ginge natürlich über einen guten alten Turboknopf. Der Download über Nacht braucht weder 1.4 GHz noch eine 7200rpm Festplatte. Und ich glaube, wenn ich meinen Athlon auf 300MHz runterschrauben könnte, dann müßte ich sogar den Lüfter abschalten können.
Hi, ich habe mir das HEC300LRPT zugelegt. Kann ich eigentlich nur weiterempfehlen. Super-Leise und absolut stabil! Für den Preis bekommst Du mit Sicheheit nichts vergleichbares!
Gruß
Das ist das oft empfohlene HeroIchi Netzteil! Ein wirklich gutes Netzteil. Arlt hat dies in seinen Designer-Gehäusen auch verbaut.
Gut, danke für die Antwort.
Hab lange nicht reingeguckt, sag mal, was für ein System hast du?
Denn 300 Watt hat es ja nur. Weiß nicht ob es für P4 2400 und Radeon 9700Pro dann reicht, denk eher nicht. Was kann man noch empfehlen, darf nicht teuer sein, dafür meinetwegen auch etwas lauter.
Gut.
MFG MIC
Doch, es zieht den Rechner!
Arlt hat das Netzteil auch als 350W Version im Laden. Einige der 350er habe ich auch immer rumliegen. Weiol der Aufpreis von 300-350 nicht der Rede wert ist, habe ich keine 300er mehr da.
Es war damals aber ein gutes Netzteil.
P4 2,8 Geforce 9700 Pro 512MB RAM und so weiter. Dies benötigt zwar kein Mensch, habe ich allerdings von meiner Frau geschenkt bekommen (zum Geburtstag)! :-))
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