Hallo, eine kleine Frage, über das immer wieder genannte spamming. Wenn ich Werbung über das Internet versende, wird das spamming genannt. Logischerweise kenne ich die Adresse an die ich die Werbung versende. Was ist mit der Werbung im Fernsehen, auch die kennen meine Adresse bzw. sie benutzen eine Art Monopolstellung, um Werbung zuzustellen. Müsste sich das nicht auch unterbinden lassen? Andererseits, wie sollen Unternehmen in unseren restriktiven Zeiten anders auf sich aufmerksam machen? Die Frage ist was ist zumutbar und was ist vermeidbar..
Im Fernsehen gibt es Richtlinien für den maximalen Werbeanteil, bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten restriktiver als bei den Privatsendern oder gar den "Werbekanälen". Da kannst Du dir sicher sein, dass der Anteil der Werbung etwa 25% nicht überschreitet bzw. bei ARD, ZDF, den Dritten und Phönix weit darunter bleibt. Der so genannte "SPAM" betrifft eigentlich nur das eigene Email-Postfach. Zum SPAM gehören auch nicht alle Werbe-Emails, sondern nur die unverlangt zugesandten. Wer heute im Usenet unter Klarnamen postet oder sich unbekümmert bei diversen Websites anmeldet oder häufig online bestellt und dabei möglichst noch dieselbe Email-Adresse verwendet, kann sicher sein, dass irgendwann einmal der Anteil an Werbe-Emails an diese Adresse sogar die 50%-Marke überschreitet. Abgesehen davon, dass mindestens an alle Dreibuchstabenkombinationen@AlleProvider.worldwide gespammt wird. Theoretisch kann jede Firma dieser Welt mit kleinem Aufwand täglich Millionen von Emails absetzen. Und dem sollte weltweit ein rechtlicher Riegel vorgeschoben werden, d.h. ein Verbot für unverlangte Zusendung von Werbung mit Hilfe von Email und Fax ist sinnvoll, aber leider nur in wenigen Staaten Realität. Der Name "SPAM" wurde allerdings auch für unverlangte Werbe-Postings in Newsgroups des Usenet sowie in Web-Foren übernommen. Nun zur Werbung, die der Briefträger bringt: Da kostet jeder Brief etliche Cent, sodass es sich nicht für alle Firmen dieser Welt lohnt, Dir unverlangt den Briefkasten vollzumüllen. Deshalb sind präventive Restriktionen für unverlangt zugesandte Werbung erst einmal unnötig. Wer trotzdem weniger Müll im Briefkasten haben will, muss überall darauf achten, wem und unter welchen Konditionen er seine Adresse gibt. Bei der Telekom kann man den Eintrag im Telefonbuch z.B. ohne Straße + Hausnummer gestalten, beim Einwohnermeldeamt sollte man spätestens beim nächsten Umzug ankreuzen, dass man keine Weitergabe der Adresse wünscht usw. usf. Außerdem kann man sich auf die Robinson-Liste setzen lassen, damit zumindest die seriösen Adressverlage + Werbe-Anbieter Dich von ihrem Verteiler streichen können. [URL=http://www.bfd.bund.de/dsvonaz/w4.html>Weiteres[/url] auf der Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz.
Die Rechtsprechung ist mir bekannt, leider halten sich die wenigsten Sender an diese Vorgaben.. Auch die Strafen, welche diese Sender zu erwarten haben, sind alles andere als hart. Wenn ich pers. eine Mail erhalte mit Werbung, dann kan ich diese, ohne das es mich Mühe kostet, entsorgen.. Was bei Werbung im Briefkasten zB nicht so einfach zu handhaben ist (anfallende Müll- und Papierberge) Desweiteren sind meiner Meinung nach die meisten genutzten Mailadressen nicht in der Form als persönliches Gut zu betrachten wie etwa ein Briefkasten, welcher von gesetzlicher Seite vorgeschrieben ist. Bezogen darauf, das viele User einen kostenfreien Mailaccount nutzen, indem nicht einmal die persönlichen Angaben stimmen. Daher frage ich mich, wieso wird soviel Aufhebens um die Versendung von Werbemails gemacht? Wie kann und darf ein Unternehmen seriös Werbung betreiben über das Internet betreiben? Wir haben zB ca. 65.000 eMails unserer Internet Kunden..
Unangeforderte Werbemails werden voin mir grundsätzlich ungelesen gelöscht. Bemerkenswert ist: 1.)Bei T-Online oder einem Account bei 1&1 oder Strato bleibt man -solange man die Adresse nicht veröffentlicht- von unerwünschten Zusendungen verschont. 2.)Bei AOL kann man sich unter beliebigem Namen anmelden, schon erhält man zahlreiche Werbung. Auch Accounts bei Yahoo o.ä. werden ständig zugemüllt. 3.)Die Filter bei AOL blocken auch erwünschte Mails ab. Fazit: Entweder sind die Filter der seriösen Anbieter zu 100 Prozent dicht (unwahrscheinlich) ODER die Betreiber der unseriösen Accounts verkaufen die Adressen weiter! Frage: wie kann es sein, daß man schon im ersten Tag nach Anmeldung bei AOL zahlreiche Mails erhält?
Ich sehe mir Sendungen auf privaten Fernsehkanälen nicht an. Da ich keine Gebühren für die Privaten zahle, beschwere ich mich nicht, sondern nutze einen Videorecorder und den schnellen Vorlauf.
Ist Dir das persönlich bei AOL passiert? Hatten die überhaupt bei der Anmeldung ihren Umgang mit Deinen Daten erläutert? SPAM für Neumitglieder kann man u.U. sogar bei AOL bestellen, zumindest aber die neuen Adressen. Spätestens kostenfreie Accounts sind werbefinanziert. Bei den großen Providern gibt es keinen Filter, der sowohl allen SPAM abblockt als auch jede erwünschte Mail durchläßt. In den Heise-Foren läuft dazu gerade [URL=http://www.heise.de/newsticker/data/sha-25.01.03-000/>dies[/url].
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