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Tag, bin neu hier. Also bitte nicht anschreien, wenn ich mit meiner Frage irgendeine Community Regel breche. Genaugenommen ist es gar keine Frage, sondern ich brauche eine Bestätigung für meine Diagnose von jemanden, der sich auskennt. Also fangen wir an:
Habe vor ein paar Tagen ein neues System zusammengeschraubt, Kernstücke:
Athlon XP 2000+
CPU Kühler: Arctic Cooling Cooper Silent
Mainboard: MSI KT3 Ultra 2
512 MB Ram, aufgeteilt in 2x 256 Riegel (TwinMos, cl 2, 333 DDR)
Ich habe alles zusammengeschraubt, den Rechner eingeschaltet, es lief auch alles korrekt bis auf eine Ausnahme: Der zweite IDE Kanal wird nicht richtig erkannt, erst nach einem reset (nach dem das Bios das erste Gerät am IDE1 erkannt hat) erkennt das System die Geräte an IDE1 und IDE2.
Ich habe mir nichts dabei gedacht. Ich testete den Rechner ein paar Stunden durch, ein paar Benchmarks ausprobiert etc.
Alles war i.o.
Am nächsten Morgen dann der Supergau: Ich will den Rechner einschalten, und nichts passiert, ausser dass das Diskettenlaufwerk surrt. (wirklich, nur das Diskettenlaufwerk).
Ich öffnete den Rechner, schraubte alles auf, nahm das Mainboard vom Gehäuse ab.. und siehe da: Ich sehe erst jetzt, das ich ein paar Halterungen für Schrauben (das alte Mainboard hatte mehr Befestigungslöcher) übersehen hatte. Ich schraubte die aus, setzte das Mainboard wieder ein, ebenso Prozessor, Grafik etc.. schaltete den Computer an, und.. nichts. Nichtmal das Diskettenlaufwerk surrt.
Ich machte ein Experiemt: ich löste wieder das Mainboard, und befestige ein paar der Halterungen für die Schrauben, nach Einbau der Komponenten schaltete ich den Rechner ein, und tatsächlich, das Laufwerk surrt wieder. (mehr auch nicht)
Meine Diagnose ist, das beim aller ersten Einschalten die Befestigungen wohl einen kleineren Kurzschluss bei der IDE Leitung verursacht haben (deswegen auch der Fehler mit IDE2) und als ich den Rechner am Morgen einschaltete, die Halterungen dem Mainboard wohl den Rest gaben, weswegen es sich jetzt gar nicht einschaltet ohen diese zusätzlichen unnützen Halterungen(wahrscheinlich überbrücken sie die defekten Leitbahnen irgendwie)
Gibt mir jemand recht mit der Diagnose, oder könnte es auch ein anderer Fehler sein?

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Man sollte möglichst überall, wo das Mainboard ein Befestigungsloch hat, einen Halter ins Gehäuse schrauben und das Mainboard mit einer passenden Schraube mit nicht zu ausladendem Kopf befestigen. Aber halt keinen zu viel, sonst gibt es schnell einen Kurzschluss gegen Masse.
Wenn Du den nächsten Rechner zusammenschraubst, solltest Du eventuell einen deutlich besseren Kühler als den Arctic Cooling spendieren.

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Ist der arctic cooling CS ungeeignet für einen xp 2000+ ?
Laut Spezifikation (auf der Startseite von arctic-cooling.com) ist er für einen Athon XP 3000+ geeignet, und bis xp 2800+ empfohlen.
Für einen XP 2000 sollte es dann locker reichen, oder?

Er ist nicht ungeeignet, es gibt aber erheblich bessere, die einen XP2000+ bei ähnlicher Lautstärke mindestens 5° besser kühlen und größere Sicherheitsreserven z.B. für heiße Tage bieten.
Zudem scheint die Fertigung des Kühlers erheblich zu streuen.
- Der Boden des Kühlers muss nicht unbedingt plan sein. Das kann schlimmstenfalls zum Abrauchen der CPU führen.
- Der Federbügel ist teils mechanisch zu groß und zudem schlecht entgratet, sodass man damit u.U. Leiterbahnen auf dem Mainboard gefährden kann.
- Der Lüfter ist von recht billiger Machart. Wenn Papst zu einem Lüfter im Datenblatt schreibt: "75000h bei 50°C", dann kann man dieser Information ein gewisses Vertrauen entgegenbringen und weiss, dass dieser Lüfter in einem PC im Büro mindestens 10 Jahre aushalten wird, oder über 7 Jahre bei 24h/7d-Betrieb. Bei Arctic fehlt diese Information komplett. Deswegen wird z.B. Forumsmitglied Frank S. diesen Kühler meiden wie der Teufel das Weihwasser. Er muss auf von ihm gelieferte Systeme 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung geben.
Bei mir läuft ein ACSSproTC seit über 1/2 Jahr störungsfrei. Auf einem XP1700+ T-Bred und i.d.R. mit unter 30° Gehäusetemperatur hat er aber auch ein vergleichsweise leichtes Dasein.

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Tom's Hardware > Foren > Motherboards, Chipsätze & Speicher > Intel-Plattform > Mainboard Kurzschluss ?
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