Hi, ich habe folgendes Problem: In der Firma haben wir ein Gerät das die Abgabe von Motoröl kontrolliert (MG). Nach jeder "Zapfung" druckt es kurz Monteurnummer Ölmenge Autfrag Uhrzeit Ölsorte etc. auf einen Nadeldrucker. Standartschriftsatz. Der Drucker ist ein gewöhnlicher Drucker mit Paralleler Schnittstelle. Ist es möglich die Daten die das MG sendet irgendwie mit einem PC über die Parallele schnittstelle o.ä wieder einzulesen und als Datei zu speichern? Gibt es da vielleicht passende Software frei im Netz? Bitte helft mir. Thx Elbi PS: Ich möchte also den Drucker durch einen PC ersetzen der sich als Drucker ausgibt. Die Daten sollten dann einfach als TXT. oder gar als EXcel Datei gespeichert werden. Ist das wirklich so kompliziert?
Es gab z.B. bei Wiesemann & Theis einen Konverter von Centronics nach RS232 seriell (Best. Nr. 28000). Von dort aus käme man mit einem PC mit Terminal-Programm weiter. Für gleichzeitigen Betrieb von Drucker und mitloggendem PC wird es komplizierter .
Danke, ich hatte bei Wiesemann und Theiss schon eine Centronics in Controller Karte entdeckt. Schöne Sache - vielleicht - aber echt zu teuer. Der PC soll einfach den Drucker ersetzen. Die an den Drucker gesendeten Daten können doch nicht aufwendig sein, oder? (Es handelt sich ja nicht um Grafik)Ebenso wie die paar byte gesendet werden müssten Sie doch eigentlich auch wieder gelesen werden können, oder sehe ich das falsch? Elbi
Wie arbeitet Dein Programm und unter welchem Betriebssystem? Im DOS ist das schnell mit entsprechenden Script erledigt. Es gibt auch Zusatzprogramme, die man als Drucker einrichtet und anspricht. Dieses Programm leitet dann den Druckauftrag in eine Datei um. Auf die schnelle habe ich jetzt aber nichts gefunden. Musst Du ein bisschen googeln. Gruß, Knuffi
Hi, Das Problem liegt darin, das man an dem Gerät selbst nichts machen kann. Es ist lediglich eine "kleine Kiste" mit 4x20 LCD und ein paar Tasten. (Baujahr 91) Zudem ist es versiegelt durch die Eichstelle. Es handelt sich nicht um einen PC mit DOS als Betriebssystem wie z.T. Kassencomputer o.ä. Wie gesagt druckt diese "Kiste" dann die Daten auf einen gewöhnlichen Nadeldrucker. Elbi
Das siehst Du prinzipiell nicht falsch, d.h. von der Hardware her gesehen ist das Problem ziemlich trivial. Nur liegt der Teufel im Detail. In welcher Umgebung soll der PC denn arbeiten, d.h. was liegt bezüglich Netzwerk, zu verwendenden Betriebssystemen und Weiterverarbeitung der Daten schon fest?
Hi, Es würde sich anbieten den PC in direkter Nachbarschaft zu nutzen (W2000 SP2). Prinzipiell ist es aber egal. Zur Not könnte ich auch einen alten PI mit W95 oder W98 ins Netz einbinden, der lediglich als "Drucker" fungiert und die Daten als Datei dann im Netz ablegt. Ob die Datei nun im Excel Format oder einfach als Textdatei abgelegt wird, spielt für die Weiterverarbeitung nur eine untergeordnete Rolle (Für den Import läßt sich schnell ein kleines Makro schreiben). Elbi
Für das Umfunktionieren einer Druckerschnittstelle z.B. am w2k - PC muss man 1. einen speziellen Einheitentreiber schreiben. Das MG muss seine korrekten Handshake-Signale erhalten, d.h. der PC muss wie ein Drucker jedes an ihn übergebene Byte quittieren und - solange er nicht empfangsbereit ist - ein "Busy" - Signal generieren. 2. einen kleinen Interpreter schreiben, der andauernd an dem Einheitentreiber "lauscht", den Output des MG entgegennimmt und schon einigermaßen passend in eine Datei schreibt. Hexadezimale Druckersteuersequenzen z.B. sind mit Excel weniger optimal umzusetzen.
.ich glaube das wird mir zu kompliziert. Nehmen wir mal an der Drucker wird gar nicht parallel sondern seriell angesteuert. (Ich bin mir mitlerweile gar nicht mehr 100% sicher ob der Drucker an der Centronics Schnittstelle oder an der Seriellen Schnittstelle betrieben wird - kann ich im Moment leider auch nicht nachsehen). Der Drucker hat aufjeden Fall beide Anschlüsse. Wie komme ich dann an die Daten? Du sagtest was von Terminal Programm. (Erinnert mich an die Blütezeit der Modems.) Der PC hat nur eine 9 poligen seriellen Anschluß. 25 die Schnittstelle am Drucker. Ich gehe mal davon aus das das das selbe ist, oder? (bei 25 nicht alle belegt?)
Das ist ganz und gar nicht dasselbe, d.h. man muss am Drucker nachsehen, ob die serielle oder die parallele Schnittstelle verwendet wird. Eventuell gibt es ja auch ein Handbuch zum Drucker, in dem man nachsehen kann, ob z.B. ein Mäuseklavier wichtige Dinge zur Drucker-Konfiguration verrät. Solche Handbücher stehen teils noch irgendwo im www herum. Falls die serielle Schnittstelle verwendet wird, kann man zum Datenempfang für Testzwecke das in Windows 2000 vorhandene Programm HyperTerminal verwenden, welches ggf. die Daten auch in eine Datei schreibt. In Windows 2000 ist HyperTerminal zu finden im Menü Zubehör unter Kommunikation. IMHO bleiben dort aber sowohl in Bezug auf die Bedienung als auch auf den Funktionsumfang Wünsche offen. Natürlich müssen PC und Drucker korrekt verkabelt sein. Das lässt sich am schnellsten erledigen, wenn man einige Unterlagen zum MG bzw. mindestens zum Drucker und den aktuellen Einstellungen hat. Außerdem kann es nützlich sein, das Datenkabel aufzuschrauben und nachzusehen, welche Pins belegt sind. Wenn Software-Handshake verwendet wird, benötigt ein Kabel zur seriellen Kommunikation lediglich 3 Adern (Masse, Daten rein, Daten raus) zuzüglich einer Abschirmung. Mit Hardware-Handshake kann ein 9poliger Stecker aber auch "voll" werden.
Danke. Dann werde ich mich demnächst mal ausgiebig damit beschäftigen. Du sagst Hyperterminal läßt Wünsche offen. Kennst du denn vielleicht aus Erfahrung ein besseres Terminal Program. Freeware oder kostengünstige Shareware etc.? Danke nochmals Elbi
Für DOS habe ich sowas noch selber programmiert und auch zum Retten von Uralt-Dateien von einem Apple II eingesetzt. Nach Anwerfen von Google schien mir vielversprechend: www.mtek-software.de/html/terminal_g-a-system.html Berichte ggf. mal. Die Firma hat übrigens auch ein Forum auf ihrer Website.
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