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Alter Medion mit P3 800MHz

Forum Produkte: Top oder Flop : Alter Medion mit P3 800MHz

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Zur Zeit geht es den Computern in meinem Umfeld irgendwie gar nicht gut. jedenfalls wenn es die Familie meiner Freundin betrifft. :-|
Eines vorne weg. das Notebook meiner Freundin läuft nun schon mehrere Nächte (Laufzeit bestimmt >5h) ohne Probleme. Schon seltsam, naja. zur Sache!
Aaaaaaaalso, diesmal gehts um den PC meiner "Schwiegermutter" :P . Das Teil is so ca. 3 Jahre alt und folgendes is drin:
P3 800MHz
Chipsatz müßt ich noch nachgucken
64MB SDRAM 100MHz 2-2-2 Fujitsu-Siemens
Mobo auch irgendwas von Fujitsu-Siemens
Seagate Platte mit 6GB
CD-Rom müßt ich noch auch nach schaun
Netzteil mit 235W. NoName. keine hohen Amperewerte (max. 18A auf der. ach. muß ich schon wieder gucken)
System ist Win98 OHNE SE
Vor zwei Wochen hat der angefangen zu spinnen. Zuerst ist er einfach nur die Anwendung abgestürzt (z.B. Klick auf "Drucken" in Excel), STRG-ALT-ENTF hat aber noch funktioniert. Dann wurde das ganze mit Freezes ne Stufe schlimmer, gleicher Befehl wie oben oder Einwahl mit der T-Online-Software. Ich hab mich also darum bemüht, die Bedeutung und Wichtigkeit eines Backups der Firmendaten (jaja, sie ist Außendienstlerin) immer deutlicher hervorzuhaben, daher auch meine Frage zu PCMCIA-Netzwerkkarten damals. Ok, die Probleme kamen schneller als erwartet und heute hab ich mir nen USB-Stick ausgeliehen und bin bewaffnet mit Meßgerät und Austausch-Netzteil hin. Erfolgsbilanz: Der Dienst-Laptop kommt jetzt ins Internet, die firmenwichtigen Daten konnten mit dem Stick auf den Laptop gesichert werden, aber der Medion-PC is verreckt. Der piept noch nicht mal mehr nach dem Einschalten!
Ok, was hab ich vor dem Supergau alles gemacht:
- RAM-Riegel in beiden Bänken laufen lassen;
- Spannungen des Netzteiles im Betrieb gemessen: 11,79V ; 5.06V ; 6,73V
Das hab ich nach dem Supergau gemacht:
- Die 3Volt-Batterie fürs CMOS gemessen: 3.06V
- Netzteil gegen ein Aopen 235W aus meiner Vergangenheit getauscht
Hat alles nix gebracht. Jetzt drückt man auf den Powerknopf und die Lüfter (NT und handwarmer Prozessor) und die Platte drehen auch schön fröhlich, aber es kommt kein Signal mehr von der OnBoard-Graka (übrigens ne TNT2) und noch nichtmal ein Piep-Fehlercode kommt und starten tut er auch nimmer und ich bin ratlos. (und a alda Frangge sain dun) :|
Achja, kurz bevor mir/uns (die Mutter war dabei) der PC weggestorben ist, hatte ich die Wiederholfrequenz bei 800x600 von grausigen 60Hz auf 85Hz gestellt.

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"Spannungen des Netzteiles im Betrieb gemessen: 11,79V ; 5.06V ; 6,73V"
Eine der drei Spannungen passt irgendwie nicht in einen PC.
Abgesehen davon: Medion hat ja nicht unbedingt Qualitäts-PCs unter das Volk gebracht. Wenn z.B. auf dem Board ein Stütz-Elko oder ein Elko der Onboard-Spannungswandler im Laufe der Jahre Kapazität verliert, kann es durchaus zu einer zunehmenden Aufhäng-Neigung kommen. Um das festzustellen, wird z.B. ein Oszilloskop benötigt.

Antworten 6522

.meinst du die 6,73V? Ich hab mir einfach nen Kabelstrang vom Netzteil geschnappt und an einem der Stecker alle Kombinationen durchgemessen.
<pre>12V |GND| 5V
_________
/ \
| ° ° ° ° |
|_________|</pre>
.oder die 12V und 5V andersrum. jedenfalls wenn du die 6,73V meinst, die ich ja nur durch die Verbindung von 5V und 12V erhalte, dann müßte die 11,79V zu niedrig sein, oder?
Sind den 11,79V schon zu niedrig? *mirmalunsereeigenenRechnervornehm*
Vergleichsrechner 1: 11,95V ; 5,06V ; 6,88V ("Yakuno" SPI-235HP)
Vergleichsrechner 2: 12,19V ; 5,10V ; 7,07V (mein HEC-300LR-PT)
Vergleichsrechner 3: 11,90V ; 5,09V ; 6,81V ("Aopen" SPI-235HP)
Hmmm. wie viel Toleranz gibt man den Werten denn im Allgemeinen. 5%?
Ach du Schande, ein Oszilloskop könnte ich mit etwas Mühe zwar bekommen, aber dann wüßte ich nicht wie ichs anwenden sollte. :|
EDIT: Ich frag mal lieber nach. die Elkos sind diese kleinen Tonnen auf zwei oder drei Beinchen, und ausgeschrieben heißen die Elektrolytkondensatoren, oder?

Antworten Waalkamaan

Elkos werden tatsächlich Elektrolytkondensatoren ausgeschrieben und sind diese "kleinen Tonnen". Diese sind mit einer Flüssigkeit gefüllt, die zwischen den beiden Metallfolien liegt. Eine Metallfolie hat eine Oxidschicht als Isolator. Den genauen elektrochemischen Vorgang kenne ich nicht, durch das Anlegen einer Spannung wird die Oxidschicht aufgebaut (formatiert). Deshalb auch die Polung auf dem Kondensator. Da unten ein "Gummipropfen" mit den Anschlußbeinchen und oben noch ein Überdruckventil ist, kann auch mal was von der Flüssigkeit verdunsten. Das ist das Austrocknen der Kondensatoren. Dann haben die keine Kapazität mehr (erstens) und der Leckstrom vergrößert sich bis zum Kurzschluß.
Ein mit 85°C spezifizierter Kondensator hat bei 85°C eine Lebensdauer von ca. 10000 Stunden. Bei Dauerbetrieb sind das 416 Tage. Die können aber schon vorher so stark nachlassen, dass die Teile nach einem halben Jahr ihre Funktion nicht mehr wahr nehmen können.
Gruß,
Knuffi

Antworten Knuffi

Angenommen es ist einer der Elkos oder Spannungswandler auf dem Mainboard. was kann ich tun? Jeden Elko, jeden Spannungswandler einzeln nachprüfen und dann austauschen? Hab ich noch nie gemacht, trau ich mir ehrlich gesagt auch nicht zu. Zum Service bringen? Das kommt dann nem Totalschaden gleich, oder?
Einen Softwarefehler würdet ihr bei der ganzen Sache ausschließen?

Antworten Waalkamaan

Kann ein Softwarefehler sein, kann man nie ausschließen. Prüfen kann man so einen Spannungswandler nur mit einem Oszilloskop. Wenn defekt, dann kann man die Kondensatoren umlöten. Ist aber eine Arbeit für welche die "Mutter und Vater erschlagen haben". Evtl. reicht es unten auf dem Motherboard parallel einen SMD-Elko anzulöten. Dazu musst Du aber wissen, welcher Elko am Ausgang und welcher am Eingang des Wandlers hängt. Einiges an Wissen und die Funktionsweise/Schaltungsaufbau eines Drosselabwärtswartswandlers hilft dabei ungemein. Bei einem PC-Fachhändler ist das ein Totalschaden. Der lötet dort nichts rum, der Erfolg ist ja auch nicht garantiert. Ein neues Board ist dann auch billiger als eine "Reparatur".
Gruß,
Knuffi
P.S.: Wenn Du also keinen Bekannten mit einem Oszilloskop und Wissen hast, dann stehst Du auf dem Schlauch.

Antworten Knuffi

So´n schiet. auf dem steh ich ganz gewaltig. :|
Und meine Eltern war eigentlich immer ganz nett zu mir :), die lass ich leben.

Antworten Waalkamaan

Interessant sind nur die gegen GND ("Ground", Masse) gemessenen Spannungswerte.
Toleranz bei 3.3V, 5V und 12V ist 5%. Die Spannungen sollte man am Power-Anschluss auf dem Mainboard abgreifen oder dahinter auf dem Board, denn auf dem Netzteil-Anschlusskabel des Mainboards gehen gerade bei hohen Stromstärken schon etliche Millivolt verloren.
Das beste Deiner Netzteile ist das von HEC.

Antworten 6522

Whoops! Stimmt, ja. am ATX-Stecker gibts ja noch die orangenen Kabel *anKopfbatsch*
Tja, die müßt ich natürlich noch messen, des Interesses halber. das eigentliche Problem ist damit wahrscheinlich aber auch nicht zu lösen, da ich ja schon das NT getauscht hab. Naja, jetzt geh ich erstmal messen.

Antworten Waalkamaan
- 0 +

Sorry, wenn ich hier vom Thema abschweife (ist eh alles gesagt:), aber der 800er Medion war doch nicht so mager ausgestattet? 6GB, 64 MB ? Der 667er hate doch schon 128 MB und eine 20 GB Platte drin. (Und auch eine TNT2 Pro AGP Karte).
Hardware, RAID, XP ? - - Your guide for working on PC´s!

Anscheindend schon. also. ich glaub nicht, daß an dem Teil irgendwas verändert wurde.

Antworten Waalkamaan
- 0 +

Hmmmmmmmm, macht mich stutzig.
Hardware, RAID, XP ? - - Your guide for working on PC´s!

Also theoretisch könnte der Vater sich bedient haben. der war aber sonst so was von desinteressiert an dem Teil. naja, kann schon sein, daß er sich die Platte und nen Riegel geschnappt hat einfach altes Zeug von sich selbst reingebaut hat.
Ach, ich frag einfach mal nach, ob der noch original "ALDI" ist. :)

Antworten Waalkamaan
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