neue Festplatte an altem Controller?

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Hallo Mitstreiter.
ich habe nicht wirklich viel Ahnung von IDE, ATA etc und bin beim Versuch Licht ins Dunkel zu bringen auf dieses Board gestoßen. Und da dachte ich mir, frag' doch einfach mal.
Ich habe folgendes Problem/Frage:
Und zwar habe ich einen kleinen Server auf Basis eines Shuttleboard (Sockel7, 233MHz, Ultra DMA 33) in Betrieb und möcht diesem Schätzchen nun ordentlich GB's einbauen. Und zwar dachte ich da an 80 GB (IBM?). Was das BIOS angeht, das erkennt nur 32 GB max, jedoch habe ich gehört, dass man die Platten limitieren kann auf 32 GB (die neuen 80er auch?) und dann, wenn der LinuxKernel geladen ist, die ganzen 80 GB zur Verfügung stehen. Stimmt das so?
Nur bin ich nun verunsichert, weil ich beim herumtreiben auf den Hitachi Seiten gelesen habe, dass die neuen Platten z.B. ATA100 unterstützen, oder sogar SerialATA. Macht es Sinn einen SATA Platte zu kaufen? Oder läuftd ie auf dem alten Board nicht? Offensichtilich sind da ja auch die Stecker anders? Also noch schnell einen DMA100 kaufen? Läuft die auch mit Ultra DMA 33? Sollte ich dann trotzdem ein 80poliges IDE Kabel besorgen, oder ist das dann unnötig?
Oder ist das ein völlig blödsinniges Unterfangen?
Bin um jeden Hnweis dankbar.
thnxxxx.
losKanzlos!
PS: Wie ist denn das eigentlich so mit den Garantiezeiten bei den HDD Herstellern? IBM hat doch verkürzt, oder? Auf nun zwei Jahre? Gibt's einen Hersteller mit besonders langer Garantie? Wen favorisiert Ihr? Sind Dauerläufer irgendwie von der Garantie ausgeschlossen?
Ist mir noch so eingefallen. :-)

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Hey Loslos!
Zu linux etc. weiss ich nix!
Serial ATA ist bestimmt nett - allerdings erst in der nächsten Evolutionsstufe wirklich sinnig.
Also IDE - eine Lösung wäre für Dich ein PCI-IDEController z.B. von Promise Ultra100 TX2 oder Ultra133 TX2!
Der 100er geht bis ich glaube 128GB - der 133 verwaltet sogar noch größere Festplatten!
www.promise.com/product/product_list_eng.asp?familyId=3
Bei IDE-Festplatten sind aktuell Samsung Festplatten eine gute, leise, kühle und enorm preisgünstige Wahl!
solong maldini

Antworten maldini

Verstehe ich das richtig: Es ist also zwingend ein PCI IDE Controller nötig, damit ich die Platte überhaupt zum Laufen bringen kann? Oder brauche ich den Controller nur, wenn ich auf Ultra DMA 100 umsteigen möchte? Anders herum: Wenn ich mich mit U-DMA 33 zufrieden gebe, dann kann ichd ie Platte direkt an den vorhandenen Board IDE Controller anschließen? (Wenn ja, 80 oder 40er Kabel?)
thnxxx
losKanzlos

Antworten losKanzlos

Hey LosLos!
Ich habe im Augenblick nicht im Kopf wie gross eine von einem UDMA 33 verwaltetem Controller maximal sein darf --- 80GB sind es aus meiner Erinnerung nicht!
Frag noch mal nach - Ich wette das können Dir Andere auf Anhieb beantworten.
Allerdings ist so ein PCI Controller (ca. 40,- ¤) in jedem Fall eine gute Sache!
Ein 80adriges IDE-Kabel ist immer von Vorteil!
solong maldini

Antworten maldini

Hi
Also, die Festplattenkapazität ist nicht abhängig vom Übertragungsmodus, sondern vom BIOS und vom Betriebssystem.
siehe zB. hier wdc.custhelp.com/cgi-bin/wdc.cfg/php/enduser/std_adp.php?p_sid=yYTiLlWg&p_lva=&p_faqid=936&p_created=1049500809&p_sp=cF9zcmNoPSZwX2dyaWRzb3J0PSZwX3Jvd19jbnQ9NTk3JnBfcGFnZT0x&p_li=
Unter W95 geht nix über 32GB.
Unter W98 sind grössere Platten möglich. Ist das BIOS zu alt (vor Juni 1999), gibts 2 Möglichkeiten:
1. IDE-Controller-Card kaufen.
2. Use Data Lifguard Tools EZ-Install.
siehe hier support.wdc.com/techinfo/general/jumpers.asp
alles durchlesen siehe vor allem weiter unten, Absatz 1.
Ganz wichtig ist also, das BIOS des Mainboards auf den neuesten Stand zu bekommen und mit dieser Software kann auch die Platte unter W98 voll angesprochen werden.
Schau mal auch bei anderen Festplattenherstellern nach. Da gibt es bestimmt auch Möglichkeiten.

Antworten Captain Kirk

Hallo losKanzlos,
welche Plattengröße vom BIOS erkannt wird ist nicht vom Übertragungsmodus (UDMA33) abhängig.
UDMA33 überträgt maximal 33MByte/s, hat eine Fehlerkorrektur integriert und braucht "nur" ein 40poliges Kabel. Ein 80poliges Kabel wäre hier "Perlen vor die Säue geworfen".
Versuch mal ein neues BIOS auf dem Motherboard zu installieren, evtl. wird dann die Festplatte voll erkannt.
SATA hat nicht nur ein anderes IDE-Kabel (4polig) sondern auch einen anderen Stromanschluß, läßt sich also nur über teure Adapter anschließen. Der einzige Vorteil in der Praxis ist auch nur eine maximale Kabellänge von 1m.
Parallel-IDE ist abwärtskompatibel, Du kannst also eine UDMA100 oder UDMA133-Platte an den UDMA33-fähigen Controller anschließen.
Der Nachteil wäre, dass heutige Platten eine höhere Datenrate als 33MByte/s haben und somit nicht die volle Geschwindigkeit nutzbar ist.
Ich würde die Platte einfach anschließen und die vom BIOS maximal erkannte Kapazität nutzen, Linux macht den Rest dann nutzbar. Mit einem Tool, dass sich im Bootsektor schreibt und den Rest der Festplatte nutzbar macht kann Probleme mit Linux bereiten.
Zur Not kannst Du Dir einen Controller bei eBay für 15 Euro kaufen (habe ich erst letzte Woche, der kann sogar RAID 0+1).
Ich würde Dir eine Samsung mit 160GByte und 7200U/min empfehlen, mit ein bisschen Suchen bekommt man die für 100 Euro.
Du hast auf neue Geräte 2 Jahre Händlergarantie, Firmen geben nur noch bei Festplatten mit höherer Drehzahl oder/und größeren Cache eine längere Garantie.
Gruß,
Knuffi

Antworten Knuffi

Hey Loslos!
. so ist das klar wie Knuffi und Tiberius schreiben.
@Tiberius!
Wie gross kann dann eine Festplatte sein bei:
Chipsatz: SiS 651(B) / SiS 962 und WinXP?
Offensichtlich gilt die 137GB Grenze in der Kombination nicht? - oder?
solong maldini
PS: . 80adrige IDE kabel sind allerdings immer besser.. und wenn nur - weil sie sich besser verlegen lassen.
;-))

Antworten maldini

Ahhh, also das klingt ja vielversprechend! Ich denke, ich werde es so probieren, wie Du es vorgeschlagen hast: Kein Tool im Bootsektor installieren, wenn es ohne geht, die Platte herunterjumpern (auf 32GB die erkannt werden sollen) und dann hoffen, dass Linux den Rest erkennen kann. Mal schauen! Morgen bekomme ich eine "Probeplatte" von einem Kumpel geliehen und dann kann ich mal antesten, ohne gleich selbst eine Platte zu kaufen :-)
Diese BootTools, die dann dem Bios irgend etwas vorgaukeln sind mir irgendwie suspekt. Aber wohl auch nur, weil ich sie nicht durchschauen. Hat da jemand mehr Durch-/Einblick?
Ich melde mich wieder, wenn ich Ergebnisse habe. :-)
Vielen Dank schon einmal soweit!
losKanzlos

Antworten losKanzlos

@maldini
WindowsXP kann Festplatten bis 8 Terabyte (=ca.8000 GB !)verwalten. support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;314463
Allerdings schränk das BIOS die max. Plattengrösse ein. Neueste BIOSe sollten allerdings problemlos 250GB Platten verwalten können. Wenn nicht, hilft die Software des Plattenherstellers. Beim Kauf eines Mainboards sollte daher auch die Möglichkeit eines einfachen (Live) BIOS-updates berücksichtigt werden.
WinXP hat allerdings Probleme, FAT32 >32GB zu partitionieren. Hier hilft eine W98 Bootdiskette (LOL) oder eben die Software des Plattenherstellers. Hier kann ich nur wieder lobend auf Western-Digital hinweisen, das Partitionieren und Formatieren einer 80 GB-Platte ist mit der Software (Bootdisk) in max. 5 min. erledigt. Mit Windows-Bordmitteln (Fdisk und Format) geht locker eine Stunde drauf.
80-adrige IDE-Kabel sind notwendig, um min. UDM66 zu unterstützen.
Weiterhin sind aktuelle Chipsatztreiber auch notwendig, um die neuesten Platten zu unterstützen. Kein Problem bei Intel-Chipsätzen.
Darüber hinaus sorgt der Intel-Application-Accelerator automatisch für den höchstmöglichen Übertragungsmodus alle IDE-Laufwerke. (Geht nur bei Intel-Chipsätzen)
Übrigends:
Win98 kann max. 2 Terabyte (=2000GB!)große FAT32 Laufwerke verwalten. Das sollte auch jedem ausreichen. Kein Grund auf XP zu wechseln nur wegen der Platte. Nur ist halt mit NTFS nix unter W98(SE). Wers braucht.

Antworten Captain Kirk

Tja, es gibt Neuigkeiten:
Ich habe heute die geliehene 80GB Platte (IBM) eingebaut. Wenn ich sie nicht auf 32GB herunterjumper, bleibt das BIOS bei der Erkennung stehen und dann geht es nicht weiter. Abhilfe schafft nur das Herunterjumpern. Aber leider waren auf der Platte zwei FAT32 Partitionen, die ich eigentlich nicht brauchen konnte. Also habe ich die heruntergeschmissen (ich wollte halt auf Nummer sicher gehen.). Aber im heruntergejumperten Zustand kann komme ich beim erneuten Anlegen der Partitionen dann natürlich nicht mehr an den Bereich oberhalb der 32 GB ran.
Ich also die Platte ausgebaut, un an meinen hauptrechner angeklemmt, Suse Installation gestartet und auch durchgezogen (incl. Partitionierung wie folgt:
prim.: 1GB Partition, in die das root Verz. eingehängt wird (reiserFS)
den Rest extended.
mit:
0,5 GB Swap-Partition
5,0 GB /home (reiserFS)
rest /srv (reiserFS)
Alles wunderbar.
Dann habe ich die Platte wieder in den kleinen rechner gebaut. in der Hoffnung, dass ich Linux booten kann, aber Essig: ohne 32 GB Jumperung sowieso nicht, und auf 32 GB begrenzt, wird die Platte erkannt (32GB nat.) aber ich ann nicht booten.
Auch wenn ich über CD boote, findet er das root-verzeichis nicht :-(
Aber das ist nun wohl mehr Linux-problematik fürchte ich. Es liest nicht zufällig ein Linux-Guru mit.?
für heute ist erstmal Schluß.. demnächst mehr.
losKanzlos

Antworten losKanzlos

Schau mal hier, da gibts ein Feature Tool für IBM-Platten, um Bios limitierte Platten zum Arbeiten zu bewegen. Das müsste funktionieren, gibts auch als Linux Version.

Zitat :


Installation for systems with BIOS limitations
Utilities to help you install your new drive
Disk Manager | Feature Tool

Disk Manager
Looking for Disk Manager? Disk Manager is no longer available for download on our site, because systems with Windows XP and 2000 don't require it. Regardless whether you use Windows 9.x or the latest version of Windows, our simple installation guide will take you through the installation steps, and our partitioning and formatting guide covers all the details you need to know for installing our drive on Windows operating systems.
Please follow the advice in these guides. If you need additional help or have questions, feel free to contact our support center.


Feature Tool (v1.90)
The Feature Tool allows you to control some of the features of our Deskstar and Travelstar high performance ATA hard disk drives and supports 48-bit addressing, so it will work with the new large capacity drives. This version adds support for our latest drives. The Feature Tool allows you to:
Enable or disable the read-ahead or write cache.
Change the drive Automatic Acoustic Management settings to the:
Lowest acoustic emanation setting (Quiet Seek Mode), or
Maximum performance level (Normal Seek Mode).
Change the predefined capacity of the drive. This option can be used in situations where there is a BIOS limitation and the drive is not recognized. See the Users Guide for specific details.
Switch the Ultra DMA mode (replaces the IBMATASW utility)
Change Advanced Power Mode - allows you to change between the lowest power consumption and the highest power consumption (maximum performance level).
Show Drive Temperature - shows the current drive temperature in Celsius and Farenheit.

Download Windows version (1805 KB) | Having trouble creating the bootable diskette?
Download Linux version (1440 KB)


[URL=http:// www.hgst.com/hdd/support/download.htm#DataAdv] www.hgst.com/hdd/support/download.htm#DataAdv[/url]

Antworten Captain Kirk

Hallo Leute,
ich habe noch ein Wenig herumprobiert das Ganze so wie oben beschrieben zum laufen zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Aber ich habe dennoch eine Lösung gefunden. Man kann nämlich unter:
http://www.jan-hill.com/bios.html
gepatchte BIOS Dateien finden, die dann die 32GB Schallgrenze eleminieren. Es werden sehr viele Board gelistet und auf Wunsch werden wohl auch spezielle exotische Boards gepatcht. Mein BIOS war schon gefixt und so habe ich nach dem Flashen keine Probleme mehr, mit einer 'offenen' 80 GB Platte zu booten.
*wunderbar*
losKanzlos
PS: Danke an alle Mitdenker!

Antworten losKanzlos
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