Tom's Hardware > Foren > Off Topic > Feedback an die Redaktion > Hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun

Hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun

Forum Off Topic : Feedback an die Redaktion - Hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun

Tom's Hardware: 1,4 Mio. Mitglieder aus 6 verschiedenen Ländern beantworten alle Ihre Fragen über Computer-Technik und IT. Um Hilfe zu erhalten, registrieren Sie sich kostenlos!
Wort:    Username:           
 

.aber braucht man für Metallhydrid Akkus ein anderes Ladegerät als das das auch für Ni-Cd Akkus genomen wird?
Ich hab teuer für die [censored] bezahlt und jetzt krieg ich sie niet aufgeladen.

Anzeigen

teuer gezahlt und kein handbuch dabei, wo was genaueres drin steht :-?
ne, soweit ich weiss gibt es kein unterschied bei dem aufladen. korrigiert mich, wenn ich falsch liegn sollte.

Antworten Lutox

Das waren so energizer crap things.
Naja also da stand nur das übliche drauf. Ein Kumpel von mir hat auch schon gesagt dafür brauch man Spezialgerät kacke. Aber als ich die Dinger(750mAh-1.25V) nach 13H wieder benutzte gingen sie für circa eine Stunde. Und dann waren se schon wieder Tot

Antworten Egidius

hm.jeder akku unterliegt einer selbstentladung. diese selbstentladung kann auch ohne angelegte Last hervorgerufen werden durch interne prozesse im akku selbst. So zersetzt sich das nickelhydroxid der geladenen positiven elektrode und aus dem metallhydrid der geladenen negativen zelle tritt wasserstoff aus, der mit der positiven elektrode reagiert. neben diesen prinzipbedingten, unvermeidbaren prozessen können auch verunreinigungen innerhalb der Zelle zur selbstentladung beitragen.
wahrscheinlich ist die kapazität ungleich dem ladezustand. wer weiss. aber spezialgerät?? öhm keine ahnung.

Antworten Lutox

Jungs machts nicht komplizierter als es ist.
Fragt mich jetzt nicht nach den Einzelheiten, aber Fakt ist, dass man für NiMh-Akkus ein anderes Ladegerät braucht als für NiCd!
Mein Halbwissen(!) geht soweit, dass NiMh-Akku's auf eine andere Art und Weise geladen werden und dass Ladegeräte für NiMh's irgendwann abschalten, wenn's dem Akku zu viel wird. Das tun Ladegeräte für NiCd's nicht, was Beschädigungen und im Extremfall eine sehr geräuschvolle und thermisch intensive Zerstörung des NiMh-Akku's zur Folge haben sollte.
Soweit mein Senf dazu. Korrigiert und schlagt mich wenn's falsch ist, aber das ist das, was ich mal gelesen hab.
Nothing is over untill we decided it!

Antworten Uhlix

Hy,
Deine Ausführung stimmt so nicht ganz..
zB einem Handy (3210 5110 ..) ist es egal ob ein NiCd oder ein NiMh eingesetzt ist..
Der Ladestrom ist derselbe. Ein Unterschied wird bei einer Schnelladung gemacht, denn dann werden Akkus mit einem Wärmesensor überwacht, um den Akku mit der benötigten Kapazität laden zu können ohne ihn zu zerstören. Moderne Ladegeräte überwachen den Ladezustand in dem Ladezyklen gefahren werden an deren Ende die Kapazität des Akkus gemessen wird. Auch dies dient dem schonenden und schnellen Laden von Akkus. Nach erreichen der max Kapazität wird mit einem kleinen Ladestrom sichergestellt, das der Akku die volle Kapazität behält, bis er aus dem Ladegerät entnommen wird.
Es könnte auch durchaus sein, das dieser Akku einfach nur defekt ist.

Antworten mieleman


Also ich hab mir jetzt für 21euronen son Ladegerät gekauft und jetzt funzt das tetsächlich. Ich hab da aber noch ein paar fragen:
a) Also wenn ich dich richtig verstanden hab kann ich MH-Akkus nicht überladen(auf der Kiste stand auch sowas icn der richtung drauf)
b) Wie geh ich mit MH-Akkus denn im besten um, so damit sie am längsten durchhalten?
Danke auch für eure Gedult mit mir

Antworten Egidius

Wenn draufsteht, dass man die Akkus nicht überladen kann, sind hoffentlich entsprechende Mechanismen ins Ladegerät eingebaut. Um das zu beurteilen, müsste ich nachvollziehbare Daten haben, mindestens Hersteller und Typ, fallls verfügbar gleich ein Link zum Datenblatt.
Am Besten für die Lebensdauer konventioneller Rundzellen ist es, wenn sie nach kompletter Ladung jeweils komplett entladen werden. Das klappt gut mit zwei bis drei Akkusätzen, damit immer ein geladener Satz vorgehalten werden kann. Es ist aber nicht immer praktikabel und NiMH - Zellen sind in dieser Beziehung weniger empfindlich. Solche Aussagen muss man aber in Relation zu den Anforderungen an die Zellen sehen, die speziell bei Digitalkameras recht hoch sein können. Geladene NiMH - Akkus soll man im Sommer z.B. bei Kellertemperatur lagern, da die Selbstentladung recht hoch und temperaturabhängig ist.
Akkulader nach Stand der Technik erkennen übrigens am Spannungsverlauf (nicht nur der Höhe, sondern auch an der Steigung bzw. Wendepunkten), wann der Akku voll ist. Dies erfordert zwar unterschiedliche Parameter für NiMH und NiCd, was aber kein Problem ist, denn die notwendigen Daten fallen bei gängigen Ladekontroller-ICs bei Auswertung der Zellenreaktion auf kurze Lade- bzw. Entladepulse automatisch an.
Bei einem etwas aussagekräftigeren Betreff hätte ich übrigens früher meinen Senf dazu gegeben. -:)
Ein Ladegerät nach Stand der Technik kostet derzeit mindestens um 50¤ oder mehr. Bei mir werkelt ein AT3 von Conrad, welches zusätzlich die Akkukapazität messen kann, sodass man Zellen entweder zu gleich starken Paaren bzw. Quartetten zusammenstellen kann oder Zellen mit zu geringer Kapazität aussortieren kann (bedingt durch Fertigungsfehler oder durch "Verschleiß" ). Auch ist die Restkapazität bestimmbar, sodass man schnell erkennen kann, ob ein Gerät die Akkus einigermaßen ausnutzt oder vorzeitig abschaltet. Gerade No-Name-Akkus mit überraschend hohen Kapazitätsangaben (2300mAh bei Mignonzellen, 800 - 850mAh bei Mikro-Zellen) bieten diesbezüglich häufig unangenehme Überraschungen.
Wer aber nicht allzu viele Akkus betreibt, die nicht mit zu hohen Strömen belastet und nicht darauf angewiesen ist, dass möglichst viel drin ist, kann mit preiswerteren Ladegeräten gut leben, zumal gute Mignon- oder Mikro- Akkus für normale Anforderungen für um 2 bis 4¤ pro Stück erhältlich sind (Aldi-Angebote mal ausgeschlossen - dazu habe ich meine eigenen Meßwerte).

Antworten 6522

Hmm..scheinst ja was über Akkus zu wissen.
Also ich hab Energizer AAA-Akkus(NIMH wie du wahrscheinlich vermutest) mit 1.2V un 750mA. Das Ladegerät ist ein 21euronen teures gerät Namens Energizer compact charger, für Ni-Cd und Ni-MH. Da strand was drauf dass das Gerät nach der Zeit die für das Laden der Zellen benötigt wird das Gerät automatisch abschaltet. Für mich hatt sich dass verdammt nach Timer angehört aber egal.
Also mein Kumpel hat gesagt dass es den MH-Zellen eigentlich egal wär ob mann sie ganz entladet und dann neuladet oder ob mann sie schon ladet wenn sie noch halb voll sind. Stimmt das?
Also auf jeden fall schon mal Danke an euch alle dass ihr mir hier weiterhelft

Antworten Egidius

NiMH - Zellen sind recht unempfindlich dagegen, häufig nach unvollständiger Ladung wieder geladen zu werden. NiCD - Zellen verlieren bei einer solchen Behandlung merklich an Kapazität ("Memory-Effekt" ).
Voraussetzung für eine schonende Ladung nach unvollständiger Entladung ist aber ein Ladegerät, was eine vernünftige Auswertung der Ladespannung vornimmt und während des Ladens feststellen kann, ob der Akku voll ist. Das kann ein Timer nicht leisten (wie der im "Energizer compact charger" - vielleicht findest Du ihn auf data.energizer.com/batteryinfo/product_offerings/accessories/rechargeableaccessories_chrger.htm wieder).
NiMH - Zellen können durch regelmäßiges starkes Überladen u.U. so geschädigt werden, dass sie statt auf über 300 z.B. nur noch auf knapp 50 Ladezyklen kommen.
Ein timergesteuertes Gerät, welches die Zellen vor dem Laden entladen kann, ist schon besser, aber eigentlich immer nur auf einen bestimmten Akkutyp ausgelegt, sodass die Zellen häufig immer zu voll oder unvollständig geladen werden.
Aber wie schon beschrieben: Oft ist das bei geringem Akkupreis und geringen Anforderungen zu tolerieren. Z.B. bei meiner letzten Digitalkamera (Agfa ePhoto 1280) hatte ich mit den Akkus drei Jahre mit einem einfachen timergesteuerten Ladegerät keine Schwierigkeiten. Ich habe drei Akkusätze (4 Stück zu je 1500 bis 1800 mAh) im Wechsel betrieben. Die haben jetzt noch 1200 bis 1500 mAh.
Wenn ich Standard-Akkus einkaufe, nehme ich derzeit bei hohen Anforderungen gerne z.B. Zellen von Sanyo bei Reichelt. Die sind - einschließlich Versandkosten - meist preiswerter als Energizer im Supermarkt um die Ecke. Energizer gehört übrigens zu den besseren Akku-Anbietern, mit nachvollziehbaren Datenblättern auf energizer.com.

Antworten 6522

Also dann werd ich wohl doch besser aufpassen wie lang die Akkus in dem Ding Laden.Aber ich glaub kaum dass mich das viel stören wird schlieslich hab ich nicht die Kohle um mir für 50 euro so ein super Lade Ding zu kaufen(Ach ja du hast da von 300 Ladezyklen gesprochen, also bei den Akkus stand was in der richtung von 1000x).
Und da war noch was, mir ist aufgefallen dass auf den Energizer Akkus extrem hohe Werte bei den mA erzielt werden.
Was ist mit diesen ampere wenn zb mein Discman diese nicht ganz brauch(schlieslich funzt der auch bei 600 statt 2500mA. Wird der Strom dann für später aufgehalten oder lohnen solche Akkus nur bei Strom-fressern?

Antworten Egidius

Die einfachste Methode ist es, die Akkus möglichst vollständig im Gerät zu entladen. Dann arbeitet der Timer des Ladegerätes ja sinnvoll. Alternativ könnte man sich noch daneben stellen und das Ladegerät abschalten, wenn die Akkus gegen Ende der möglichen Ladung wärmer werden. -:)
Die 1000 Ladezyklen sind der Wert, den diese Akkus nur unter folgenden Bedingungen erreichen:
- Ladestrom nicht zu hoch. Das ist kein Problem bei Deinem relativ langsamen Lader.
- Vollständiges Laden, aber kein Überladen. Das kann ein einfacher Timer gesteuerter Lader nicht gewährleisten, zumal auch die zur Ladung notwendige Gesamtenergie keine Konstante ist, sondern unter anderem von der Temperatur und dem Zustand des Akkus abhängt und in der Serie stärker schwankt als die entnehmbare Kapazität (!).
- Kein zu hoher Entladestrom. Bei einem Akku mit 2100mAh ist ein Entladestrom von 600mA in dieser Hinsicht besser als ein Entladestrom von 2500mA.
- Vollständiges Entladen, aber keine Tiefentladung verbunden mit Umpolung. Das betrifft Geräte, in denen zwei und mehr Zellen hintereinandergeschaltet sind, also fast alle Geräte, die mit NiMH-Standardzellen arbeiten. Es ist konstruktiv um so aufwändiger zu vermeiden, je mehr Zellen hintereinander geschaltet sind. Da die Kapazität von mehreren Akkus selbst aus derselben Serie praktisch immer voneinander abweicht (bei Billigakkus manchmal um 20%, bei guter Markenware eher 5%), werden die zuerst entleerten Akkus von ihren noch geringfügig gefüllten Kollegen mit einem Strom in der falschen Richtung belastet und damit geschädigt, sofern das Gerät nicht rechtzeitig abgeschaltet wird.
- Keine längere Zeit, in der sie nicht betrieben werden. Akkus brauchen gelegentliche Lade- sowie Entladezyklen.
Die Stärke des entnommenen Stromes richtet sich üblicherweise nach dem Bedarf des jeweiligen Gerätes. Was Du dem Akku nicht entnimmst, bleibt erst mal drin.
Über den ganz großen Daumen gilt: Mögliche Betriebsdauer des Gerätes = Akkukapazität geteilt durch Stärke des entnommenen Stromes. Mein Discman braucht 110mA und hat einen Akkusatz mit 1100mAh, also läuft er ca. 10 Stunden mit einer Ladung.
Aber: Die Akkukapazität sinkt mit dem Entladestrom, d.h. bei 2400mA statt 600mA sinkt die mögliche Betriebszeit nicht auf ein Viertel, sondern etwas stärker, bevor die Klemmenspannung zu klein wird.
Und täglich entschwindet bei NiMH-Akkus durch Selbstentladung bis zu einem Prozent der Ladung. Mit sinkender Temperatur weniger, weshalb man geladene Akkus ganz gut im Keller aufbewahren kann. Im Kühlschrank könnte es Ärger mit kondensierender Nässe geben, was bis zum Anrosten der Kontaktflächen führen kann, woraufhin der Akku praktisch schrottreif ist.

Antworten 6522

Hmm.. Interessant, also den letzten Abschnitt hab ich zwar nicht kappiert aber du hast mir auch so schon eine grosse Hilfe geleistet
Besten Dank

Antworten Egidius

Danke 6522!
Halbwissen ist beseitigt :lol:
Nothing is over untill we decided it!

Antworten Uhlix
Tom's Hardware > Foren > Off Topic > Feedback an die Redaktion > Hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun
Zu:

Es gibt 311 identifizierte und nicht identifizierte User. Zur Ansicht der Liste identifizierter User, Hier klicken.

Wichtiger Hinweis

Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv.
Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.

Antwort hinzufügen Abbrechen
Google Anzeigen
  • Die Community jetzt fragen
  • Veröffentlichen
Anzeige
Videos
Die folgenden Community-Mitglieder erhielten Auszeichnungen!
Wir gratulieren:
Anzeigen